Die Ripley Formation in Mississippi, Alabama, Georgia, Tennessee und in weiter gefassten Gliederungen auch Missouri erschließt marine und terrestrische Lebensräume der Oberkreide, deren Muscheln, Krebse, Fische, Meeresreptilien und Dinosaurier ein vielfältiges Bild der Küsten und Süßwasserlandschaften Appalachias vom Campanium bis ins Maastrichtium vermitteln.

Eugene W. Hilgard |
Eugene W. Hilgard benannte die Ripley-Schichten 1860 nach der Stadt Ripley im Tippah County, Mississippi. Sein Bericht über Geologie und Landwirtschaft des Bundesstaates beschrieb die fossilreichen Mergel und Kalksteine zunächst als Ripley Group. Daraus entwickelten sich die späteren regionalen Gliederungen der Ripley Formation.1Hilgard, E. W. (1860). Report on the geology and agriculture of the State of Mississippi. E. Barksdale, State Printer, Jackson, 391 S. Quelle2U.S. Geological Survey (o. J.). Geolex: Ripley publications. National Geologic Map Database. Historische Definition nach Hilgard (1860) und spätere Änderungen des Schichtumfangs. Quelle Heute ist die genaue Ein- und vor allem Unterteilung der Ripley Formation Gegenstand von Kontroversen. |
Aufschlüsse der Ripley Formation bei Blue Springs in Mississippi. Bildquelle: Robert Ross / GoogleMaps.
Geologie
Die Ripley Formation gehört zum oberkreidezeitlichen Sedimentgürtel der südöstlichen Küstenebene und des Mississippi Embayment. Ihre unstrittigen marinen Aufschlüsse liegen vor allem in Mississippi, Alabama und Georgia. Über die Jahrzehnte haben sich aber mehrere unterschiedliche Auffassungen darüber ergeben, welche Fundstellen nun noch zur Ripley Formation gehören und welche eigenständige Einheiten darstellen. So werden zum Beispiel Coon Creek und McNairy Sand mal als Member der Ripley Formation geführt, mal auch als eigene Formationen. Die Mächtigkeit schwankt regional: Für Mississippi werden ungefähr sechs bis hundertvierzig Meter angegeben, im Chattahoochee-Tal etwa einundvierzig Meter.3Childress, S. C. (1973). Mississippi Geologic Names. Mississippi Geological, Economic and Topographical Survey Bulletin 118, 122–123. Quelle4Cramer, H. R. & Arden, D. D. (1980). Subsurface Cretaceous and Paleogene geology of the coastal plain of Georgia. Georgia Geologic Survey Open-File Report 80-8, 24–25. Quelle Wichtige Forschungsorte sind Blue Springs im Union County, die Aufschlüsse von Pontotoc County und Profile entlang des Chattahoochee.
Feine bis gröbere Sande wechseln mit Schluff, Ton, Mergel und örtlichen Kalksteinlagen. Viele Abschnitte enthalten Glimmer, das grünliche Mineral Glaukonit und reichlich Schalenmaterial. Andere führen kohlenstoffhaltige Einschaltungen oder verfestigte Sandsteinbänke. Im Chattahoochee-Gebiet prägen tonige, kalkige und fossilreiche Meeressande das Profil. Sandige Barrieren begrenzten geschützte Buchten und rückwärtige Küstenräume; seewärts schlossen sich Schelfbereiche an. Untersuchungen in Pontotoc County rekonstruieren ein solches Barriere-Schelf-System mit tonreichen, teilweise vulkanisch beeinflussten Ablagerungen hinter den Barrieren. Flüsse lieferten Sand und Schlamm zu, während Meerestiere Kalkschalen beisteuerten. Zirkonkristalle in den Sanden weisen überwiegend auf Liefergebiete im Appalachianischen Vorland und unterschiedliche Flusssysteme hin. Veränderungen der Küstenlinie und des Sedimentnachschubs erzeugten die wechselnden Sand-, Ton- und Kalklagen. 5Gifford, J. N. et al. (2020). Detrital Zircon Provenance and Lithofacies Associations of Montmorillonitic Sands in the Maastrichtian Ripley Formation: Implications for Mississippi Embayment Paleodrainage Patterns and Paleogeography. Geosciences 10(2), 80. doi:10.3390/geosciences10020080 Diese abwechslungsreichen Gesteine zeigen somit unterschiedliche Teile des prähistorischen Küstensystems entlang der östlichen Golfküste und des Atlantiks.

Für Mississippi sind außerdem Chiwapa Sandstone und Übergangstone wichtig. Im Pontotoc County folgen auf Übergangstone neun bis fünfzehn Meter kalkige Sande und fossilreiche schluffige Kalksteine sowie ein mittlerer Abschnitt von fünfzehn bis sechsundvierzig Metern. Darüber liegen obere Ripley-Schichten mit Chiwapa und bentonitischen Einschaltungen.6Gifford, J. N. et al. (2020). Detrital Zircon Provenance and Lithofacies Associations of Montmorillonitic Sands in the Maastrichtian Ripley Formation: Implications for Mississippi Embayment Paleodrainage Patterns and Paleogeography. Geosciences 10(2), 80. doi:10.3390/geosciences10020080 Die Nachbarschichten wechseln ebenfalls: In Mississippi liegt Ripley über Demopolis Chalk und unter Owl Creek Formation beziehungsweise Prairie Bluff Chalk. Im Chattahoochee-Tal begrenzen Cusseta Sand und Providence Sand die Formation.7Childress, S. C. (1973). Mississippi Geologic Names. Mississippi Geological, Economic and Topographical Survey Bulletin 118, 122–123. Quelle8Cramer, H. R. & Arden, D. D. (1980). Subsurface Cretaceous and Paleogene geology of the coastal plain of Georgia. Georgia Geologic Survey Open-File Report 80-8, 24–25. Quelle Die Ablagerungen verteilen sich über mehrere Zeitabschnitte: Marine Ripley– und Coon-Creek-Schichten umfassen regional spätes Campanium und Maastrichtium, Blue Springs repräsentiert frühes Maastrichtium.9U.S. Geological Survey (o. J.). Geolex: Ripley. National Geologic Map Database. Regionale Verwendung, Untereinheiten und Altersrahmen. Quelle10Stringer, G. L. et al. (2020). Highly diversified Late Cretaceous fish assemblage revealed by otoliths (Ripley Formation and Owl Creek Formation, Northeast Mississippi, USA). Rivista Italiana di Paleontologia e Stratigrafia 126(1), 111–155. doi:10.13130/2039-4942/13013 Darüberliegende Einheiten wie Owl Creek und Prairie Bluff führen das regionale Meeresarchiv weiter bis in jüngere Kreideabschnitte.11Childress, S. C. (1973). Mississippi Geologic Names. Mississippi Geological, Economic and Topographical Survey Bulletin 118, 122–123. Quelle12Farke, A. A. & Phillips, G. E. (2017). The first reported ceratopsid dinosaur from eastern North America (Owl Creek Formation, Upper Cretaceous, Mississippi, USA). PeerJ 5, e3342. doi:10.7717/peerj.3342 Gemeinsam zeigen die Schichten, wie sich Lebensräume zwischen Flüssen, Küsten und Schelfmeeren im Verlauf der späten Kreidezeit veränderten.
Eine ganz eigene Problematik stellt die berühmte Chronister Site bei Glen Allen im Bollinger County in Missouri dar. Aus ihr sind sogar Dinosaurier und eine ganze Süßwasserfauna in smektitischen Tonen überliefert, die wahrscheinlich in der Umgebung eines Sees, eines großen Feuchtgebiets oder eines breiten prähistorischen Flussarms entstanden.13Fix, M. F. & Darrough, G. E. (2004). Dinosauria and associated vertebrate fauna of the Late Cretaceous Chronister site of southeast Missouri. Geological Society of America Abstracts with Programs 36(3), 14. Konferenzabstract.14Parris, D. C. (2006). Chronister Site Investigations: New Information on the Cretaceous of Missouri. Association of Missouri Geologists, Guide to Field Trips, Field Trip 1. Ihre stratigraphische Stellung wird unterschiedlich beurteilt. Die Zuordnung zum McNairy Sand Member der Ripley Formation ist beispielsweise im Smithsonian-Katalog dokumentiert.15Smithsonian Institution (o. J.). Parrosaurus missouriensis Gilmore & Stewart, 1945. National Museum of Natural History, Paleobiology Collections: Selma Group / Ripley Fm / McNairy Sand Mbr. Quelle Andere Arbeiten behandeln die fossilführenden Tone als unbenannte eigene Einheit und diskutieren ein deutlich älteres Alter, nämlich Santonium bis Campanium.16Brownstein, C. D. (2018). The biogeography and ecology of the Cretaceous non-avian dinosaurs of Appalachia. Palaeontologia Electronica 21.1.5A, 1–56. doi:10.26879/801 Das von den sonst überwiegend marinen Aufschlüssen abweichende Süßwassermilieu, der besondere Tonkörper und seine durch Verwerfungen beeinflusste Erhaltung liefern Argumente für eine getrennte lithostratigraphische Behandlung. Trotzdem kann ein weit gefasstes Küstensystem insbesondere über einen längeren Ablagerungszeitraum sowohl marine als auch terrestrische Fazies umfassen. Bezieht man die Chronister-Site mit ein, so ist die Ripley Formation sowohl eine Meeres- als auch Landlagerstätte. In jedem Fall ist die Chronister Site aber auch unabhängig ihrer systematischen Zuordnung einer der bedeutendsten Fundorte für die sonst nur sehr schlecht überlieferte Ökologie Appalachias.

Heutige Lage der Ripley Formation
Lage: Mississippi, Alabama, Georgia und Tennessee; weiter gefasst auch Missouri (USA).
Benannt: 1860 von Eugene W. Hilgard
Koordinaten heute: 34.39° N, 88,88° W
Paläo-Koordinaten: 41.1° N, 54.5° W
Alter: 84-68 Ma
Liegt unter: Owl Creek Formation; Prairie Bluff Chalk; Providence Sand
Liegt über: Demopolis Chalk, Cusseta Sand
Gruppe: Selma Group
Subeinheiten: Coon Creek Member (Formation?), McNairy Sand Member (Formation?), Chiwapa Sandstone Member
Paläo-Lage der Ripley Formation:
Fossilbericht
Die Meeresfauna der Ripley ist besonders reich an Muscheln, Schnecken und Kopffüßern. Gehäuseformen wie Turritella und Gyrodes stehen neben Seeigeln und zahlreichen weiteren Wirbellosen.17Sohl, N. F. (1960). Archeogastropoda, Mesogastropoda, and stratigraphy of the Ripley, Owl Creek, and Prairie Bluff formations. U.S. Geological Survey Professional Paper 331-A, 1–151. doi:10.3133/pp331A Blue Springs im Coon Creek Member von Mississippi ist für außergewöhnliche Krebsfunde bekannt: Hummerartige, Langustenverwandte, grabende Zehnfußkrebse und Krabben, darunter Hoploparia, Linuparus und Tetracarcinus. Phosphatisierte Panzer bewahren feine anatomische Einzelheiten.18Kornecki, K. M., Feldmann, R. M. & Schweitzer, C. E. (2017). Decapoda (Crustacea) of the Coon Creek Formation (Maastrichtian) of Mississippi and Tennessee. Bulletin of the Florida Museum of Natural History 53(6), 269–334. doi:10.58782/flmnh.danf1986 Große Sammlungen ermöglichen Untersuchungen von Wachstum und Geschlechtsunterschieden, die 2025 zur Zusammenführung mehrerer Krabbenformen unter Tetracarcinus subquadratus führten.19Schweitzer, C. E., Feldmann, R. M. & Findling, J. (2025). Ontogenetic morphology changes in a crab assemblage (Crustacea, Decapoda, Brachyura, Dakoticancroida) from the Late Cretaceous (Maastrichtian) of the Mississippi Embayment, USA. Journal of Paleontology 99(3), 640–657. doi:10.1017/jpa.2024.25 Ebenso eindrucksvoll ist der Fischbericht: Aus Blue Springs wurden 3.718 Otolithen beschrieben. Zusammen mit Owl-Creek-Material belegen diese Gehörsteine dreißig Taxa aus mindestens zweiundzwanzig Familien. Sie erschließen eine Vielfalt, die größere Skelettreste allein kaum erkennen lassen.20Stringer, G. L. et al. (2020). Highly diversified Late Cretaceous fish assemblage revealed by otoliths (Ripley Formation and Owl Creek Formation, Northeast Mississippi, USA). Rivista Italiana di Paleontologia e Stratigrafia 126(1), 111–155. doi:10.13130/2039-4942/13013 Zu den Reptilien gehören Mosasaurier und Eothoracosaurus mississippiensis, ein langschäuziger Krokodilartiger aus Mississippi, dessen Schädel und Teilskelett beschrieben wurden.21Brochu, C. A. (2004). A new Late Cretaceous gavialoid crocodylian from eastern North America and the phylogenetic relationships of thoracosaurs. Journal of Vertebrate Paleontology 24(3), 610–633. doi:10.1671/0272-4634(2004)024[0610:ANLCGC]2.0.CO;222Kiernan, C. R. (2002). Stratigraphic distribution and habitat segregation of mosasaurs in the Upper Cretaceous of western and central Alabama, with an historical review of Alabama mosasaur discoveries. Journal of Vertebrate Paleontology 22(1), 91–103. doi:10.1671/0272-4634(2002)022[0091:SDAHSO]2.0.CO;2
Einen anderen Zugang eröffnete 1942 die Entdeckung von Dinosaurierknochen auf dem Grundstück der Familie Chronister in Missouri. Das zunächst als Sauropode beschriebene Tier erwies sich später als Hadrosauroide und wurde unter den Namen Parrosaurus missouriensis und Hypsibema missouriensis bekannt. Weitere Grabungen erschlossen eine ganze Wirbeltiergemeinschaft.23Missouri Secretary of State (o. J.). Missouri State Dinosaur. Entdeckungsgeschichte und Namensgeschichte von Parrosaurus missouriensis. Quelle24Parris, D. C. (2006). Chronister Site Investigations: New Information on the Cretaceous of Missouri. Association of Missouri Geologists, Guide to Field Trips, Field Trip 1. Quelle Heute reicht die Forschung von solchen größeren Skelettfunden bis zu Gehörsteinen winziger Fische, Krebsentwicklung und der Herkunft von Sandkörnern. Der Dinosaurierbericht verteilt sich inzwischen auf unterschiedliche Fundräume. Hinzu kommen unbestimmte Tyrannosauroiden und Dromaeosauriden. Eine einzelne Phalanx wurde vorsichtig einem Ornithomimosaurier zugeordnet.25Fix, M. F. & Darrough, G. E. (2004). Dinosauria and associated vertebrate fauna of the Late Cretaceous Chronister site of southeast Missouri. Geological Society of America Abstracts with Programs 36(3), 14. Konferenzabstract. Quelle26Parris, D. C. (2006). Chronister Site Investigations: New Information on the Cretaceous of Missouri. Association of Missouri Geologists, Guide to Field Trips, Field Trip 1. Quelle Diese Tiere sind Teil einer terrestrischen Süßwasser-Fundgemeinschaft. Hadrosaurier aus den Coon-Creek-Schichten Tennessees und Mississippis stammen dagegen aus marinen Ablagerungen.27Ebersole, S. M. & King, J. L. (2011). A Review of Non-Avian Dinosaurs from the Late Cretaceous of Alabama, Mississippi, Georgia, and Tennessee. Bulletin of the Alabama Museum of Natural History 28, 81–93. Quelle28Markin, W. L. & Gibson, M. A. (2010). Discovery of a second hadrosaur from the Late Cretaceous Coon Creek Formation, West Tennessee. Geological Society of America Abstracts with Programs 42(5), 631. Konferenzabstract. Quelle29Rempert, T. H., Martens, B. P. & O’Grady, A. (2026). A Rare Hadrosaur (Dinosauria, Ornithischia) Chevron from the Late Cretaceous (upper Campanian) Coon Creek Formation of West Tennessee. Geological Society of America Abstracts with Programs 58(1), Beitrag 23-13. Konferenzabstract. doi:10.1130/abs/2026SE-13733 In Alabama sind auch Knochen unbestimmter Hadrosaurier bekannt; ein jugendlicher Nodosauride bei Fort Deposit wird wahrscheinlich derselben Formation zugeordnet.30Ebersole, S. M. & King, J. L. (2011). A Review of Non-Avian Dinosaurs from the Late Cretaceous of Alabama, Mississippi, Georgia, and Tennessee. Bulletin of the Alabama Museum of Natural History 28, 81–93. Quelle31Burns, M. E. & Ebersole, J. A. (2016). New Appalachian armored dinosaur material (Nodosauridae, Ankylosauria) from the Maastrichtian Ripley Formation of Alabama. Geological Society of America Abstracts with Programs 48(3), Beitrag 22-5. Konferenzabstract. doi:10.1130/abs/2016SE-273236 Ornithopodenreste aus historischen Sammlungen erweitern den Bericht, teilweise mit unsicherer Schichtbestimmung.32Ebersole, S. M. & King, J. L. (2011). A Review of Non-Avian Dinosaurs from the Late Cretaceous of Alabama, Mississippi, Georgia, and Tennessee. Bulletin of the Alabama Museum of Natural History 28, 81–93. Quelle Damit vereint der weiter gefasste Ripley-Komplex Land- und Meereslagerstätten.
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Die Artenvielfalt der Ripley Formation sowie ihrer Nachbarformationen ist in einem eigenen Artikel gelistet. Alle spektakulären Lebewesen, also alle Pflanzen und Tiere, von den kleinen Wirbellosen über die Fische, Amphibien, Säugetiere und Reptilien bis hin zu den famosen Dinosauriern, die dort lebten, findest du hier!
Alle Lebewesen des Meeres, also von den Muscheln, Kopffüßern und Fischen bis hin zu den mächtigen Meeresreptilien findest du hingegen hier! |
Weitere Lagerstätten aus Appalachia:
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Navesink Formation
Ripley Formation |
Weitere Lagerstätten der nördlichen Golfküste:
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Alle anderen Lagerstätten, die in meinen Büchern eine Rolle spielen, erreichst du über meine Interaktive Karte:
Quellenangaben:
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- 3
- 4
- 5Gifford, J. N. et al. (2020). Detrital Zircon Provenance and Lithofacies Associations of Montmorillonitic Sands in the Maastrichtian Ripley Formation: Implications for Mississippi Embayment Paleodrainage Patterns and Paleogeography. Geosciences 10(2), 80. doi:10.3390/geosciences10020080 ↩︎
- 6Gifford, J. N. et al. (2020). Detrital Zircon Provenance and Lithofacies Associations of Montmorillonitic Sands in the Maastrichtian Ripley Formation: Implications for Mississippi Embayment Paleodrainage Patterns and Paleogeography. Geosciences 10(2), 80. doi:10.3390/geosciences10020080 ↩︎
- 7
- 8
- 9
- 10Stringer, G. L. et al. (2020). Highly diversified Late Cretaceous fish assemblage revealed by otoliths (Ripley Formation and Owl Creek Formation, Northeast Mississippi, USA). Rivista Italiana di Paleontologia e Stratigrafia 126(1), 111–155. doi:10.13130/2039-4942/13013 ↩︎
- 11
- 12Farke, A. A. & Phillips, G. E. (2017). The first reported ceratopsid dinosaur from eastern North America (Owl Creek Formation, Upper Cretaceous, Mississippi, USA). PeerJ 5, e3342. doi:10.7717/peerj.3342 ↩︎
- 13Fix, M. F. & Darrough, G. E. (2004). Dinosauria and associated vertebrate fauna of the Late Cretaceous Chronister site of southeast Missouri. Geological Society of America Abstracts with Programs 36(3), 14. Konferenzabstract. ↩︎
- 14Parris, D. C. (2006). Chronister Site Investigations: New Information on the Cretaceous of Missouri. Association of Missouri Geologists, Guide to Field Trips, Field Trip 1. ↩︎
- 15
- 16Brownstein, C. D. (2018). The biogeography and ecology of the Cretaceous non-avian dinosaurs of Appalachia. Palaeontologia Electronica 21.1.5A, 1–56. doi:10.26879/801 ↩︎
- 17Sohl, N. F. (1960). Archeogastropoda, Mesogastropoda, and stratigraphy of the Ripley, Owl Creek, and Prairie Bluff formations. U.S. Geological Survey Professional Paper 331-A, 1–151. doi:10.3133/pp331A ↩︎
- 18Kornecki, K. M., Feldmann, R. M. & Schweitzer, C. E. (2017). Decapoda (Crustacea) of the Coon Creek Formation (Maastrichtian) of Mississippi and Tennessee. Bulletin of the Florida Museum of Natural History 53(6), 269–334. doi:10.58782/flmnh.danf1986 ↩︎
- 19Schweitzer, C. E., Feldmann, R. M. & Findling, J. (2025). Ontogenetic morphology changes in a crab assemblage (Crustacea, Decapoda, Brachyura, Dakoticancroida) from the Late Cretaceous (Maastrichtian) of the Mississippi Embayment, USA. Journal of Paleontology 99(3), 640–657. doi:10.1017/jpa.2024.25 ↩︎
- 20Stringer, G. L. et al. (2020). Highly diversified Late Cretaceous fish assemblage revealed by otoliths (Ripley Formation and Owl Creek Formation, Northeast Mississippi, USA). Rivista Italiana di Paleontologia e Stratigrafia 126(1), 111–155. doi:10.13130/2039-4942/13013 ↩︎
- 21Brochu, C. A. (2004). A new Late Cretaceous gavialoid crocodylian from eastern North America and the phylogenetic relationships of thoracosaurs. Journal of Vertebrate Paleontology 24(3), 610–633. doi:10.1671/0272-4634(2004)024[0610:ANLCGC]2.0.CO;2 ↩︎
- 22Kiernan, C. R. (2002). Stratigraphic distribution and habitat segregation of mosasaurs in the Upper Cretaceous of western and central Alabama, with an historical review of Alabama mosasaur discoveries. Journal of Vertebrate Paleontology 22(1), 91–103. doi:10.1671/0272-4634(2002)022[0091:SDAHSO]2.0.CO;2 ↩︎
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- 24
- 25
- 26
- 27
- 28
- 29Rempert, T. H., Martens, B. P. & O’Grady, A. (2026). A Rare Hadrosaur (Dinosauria, Ornithischia) Chevron from the Late Cretaceous (upper Campanian) Coon Creek Formation of West Tennessee. Geological Society of America Abstracts with Programs 58(1), Beitrag 23-13. Konferenzabstract. doi:10.1130/abs/2026SE-13733 ↩︎
- 30
- 31Burns, M. E. & Ebersole, J. A. (2016). New Appalachian armored dinosaur material (Nodosauridae, Ankylosauria) from the Maastrichtian Ripley Formation of Alabama. Geological Society of America Abstracts with Programs 48(3), Beitrag 22-5. Konferenzabstract. doi:10.1130/abs/2016SE-273236 ↩︎
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Eugene W. Hilgard


