Die Navesink Formation in New Jersey und Delaware ist marine Lagerstätt, die einen vielfältigen Einblick in die Meeresfauna des Maastrichtiums vor der Küste Appalachias bietet. Ihre glaukonitreichen Sande und Schluffe dokumentieren den atlantischen Schelf vor dem östlichen Teilkontinent. Einige eingetragene Dinosaurierreste eröffnen Interpretationen über die Tierwelt des benachbarten Festlandes.

William Bullock Clark |
William Bullock Clark führte den Namen Navesink Formation 1894 im Bericht zur Kreide- und Tertiärgeologie von New Jersey ein. Namengebend sind die Navesink Highlands im Monmouth County. Das Jahr bezeichnet die formale geologische Benennung. Die fossilführenden Mergel waren aber bereits lange zuvor bekannt. Die Bezeichnung einer Formation ist deshalb von der Entdeckung einzelner Fossilien oder Fundstellen zu unterscheiden.1Clark, W. B. (1894). Cretaceous and Tertiary geology. New Jersey Geological Survey, Report of Progress for 1893, 161–177. Benennung und Originalnachweis nach dem USGS-Geolex-Katalog. Quelle |
Bestehende interaktive Ansicht des Big Brook Park bei Marlboro, New Jersey. Suchpunkt für ein Profil in der Umgebung: 40,320490° N, 74,214697° W. Bildquelle: Harry Miller / GoogleMaps.
Geologie
Die Navesink Formation gehört zur kreidezeitlichen Schichtenfolge aus dem Maastrichtium der atlantischen Küstenebene. Ihre bekannten Aufschlüsse liegen vor allem in New Jersey. In Delaware wird sie überwiegend im Untergrund nachgewiesen. Eine einheitliche Mächtigkeit besitzt sie nicht: Bennington beschreibt für die untersuchten Aufschlüsse in New Jersey etwa acht Meter, die Medford-Bohrung erschließt ungefähr zwölf Meter.2Bennington, J. B. (2016). Sequence stratigraphy, sedimentology, and paleontology of the Upper Cretaceous Navesink Formation, New Jersey. New York State Geological Association, 88th Annual Meeting, Field Trip Guidebook, Trip A1, 44–75. Quelle3Sugarman, P. J., Miller, K. G., Browning, J. V., Aubry, M.-P., Brenner, G. J., Bukry, D., Butari, B., Feigenson, M. D., Kulpecz, A. A., McLaughlin, P. P., Jr., Mizintseva, S., Monteverde, D. H., Olsson, R., Pusz, A. E., Rancan, H., Tomlinson, J., Uptegrove, J. & Velez, C. C. (2010). Medford Site. In: Miller, K. G., Sugarman, P. J., Browning, J. V. et al. (Hrsg.), Proceedings of the Ocean Drilling Program, Initial Reports 174AX (Supplement), 1–93. doi:10.2973/odp.proc.ir.174AXS.109.2010 In New Castle County in Delaware werden dagegen lediglich rund drei bis sechs Meter angegeben. Solche Unterschiede spiegeln regionale Fazieswechsel, Sedimentationsbedingungen und die Erhaltung der Schichtenfolge wider. Typisch sind dunkelgrüne bis grüngraue, glaukonitreiche Sande mit wechselnden Anteilen von Ton, Schluff und Quarz. Bei Verwitterung können braune Farbtöne entstehen. In Delaware überwiegt kalkhaltiger, sandiger bis toniger Schluff; feine Glaukonitkörner, kalkige Pellets und verstreute Schalenfragmente prägen das Sediment.4Ramsey, K. W. (2005). Geologic Map of New Castle County, Delaware. Delaware Geological Survey, Geologic Map 13. Beschreibung der Navesink Formation im Online-Verzeichnis des Delaware Geological Survey. Quelle Küstenfern verändern sich die Ablagerungen zu feineren, tonreicheren Ausbildungen.5Rutgers University (o. J.). Rutgers Core Repository: Navesink Formation. Lithologie, Schelfmilieu und regionale Fazieswechsel. Abgerufen am 11.10.2026. Quelle
An ihrer Basis liegt die Navesink Formation gewöhnlich über der Mount Laurel Formation. Die Grenze bildet eine Erosionsfläche mit einer fossilreichen Anreicherung umgelagerten Materials: Quarzkörner, Glaukonit, Gerölle und ältere Fossilien können hier gemeinsam auftreten.6Sugarman, P. J., Miller, K. G., Bukry, D. & Feigenson, M. D. (1995). Uppermost Campanian–Maestrichtian strontium isotopic, biostratigraphic, and sequence stratigraphic framework of the New Jersey coastal plain. Geological Society of America Bulletin 107(1), 19–37. doi:10.1130/0016-7606(1995)107<0019:UCMSIB>2.3.CO;2 Diese Schichtlücke ist regional unterschiedlich ausgeprägt. Im nordöstlichen New Jersey folgt die Red Bank Formation, während im Edelman Fossil Park bei Sewell die Hornerstown Formation unmittelbar darüber beschrieben wird. Auch in Delaware wird Hornerstown als Hangendes angegeben.7Voegele, K. K., Ullmann, P. V., Lonsdorf, T., Christman, Z., Heierbacher, M., Kibelstis, B. J., Putnam, I., Boles, Z. M., Walsh, S. & Lacovara, K. J. (2021). Microstratigraphic Analysis of Fossil Distribution in the Lower Hornerstown and Upper Navesink Formations at the Edelman Fossil Park, NJ. Frontiers in Earth Science 9, 756655. doi:10.3389/feart.2021.7566558Ramsey, K. W. (2005). Geologic Map of New Castle County, Delaware. Delaware Geological Survey, Geologic Map 13. Beschreibung der Navesink Formation im Online-Verzeichnis des Delaware Geological Survey. Quelle Wichtig sind deshalb lokale Profile statt einer einzigen, überall anwendbaren Schichtenabfolge. Formell benannte Member werden in den hier verwendeten Gliederungen nicht ausgewiesen. Besonders gut untersucht sind Big Brook bei Marlboro und Poricy Brook bei Middletown. Bohrkerne ergänzen diese Bachaufschlüsse um vollständigere Profile. Lose Fossilien aus heutigen Bachsedimenten benötigen Vorsicht: Sie können bereits aus ihrem ursprünglichen Schichtverband gelöst, weitertransportiert oder mit Material benachbarter Formationen vermischt worden sein.9U.S. Geological Survey (o. J.). Geolex: Navesink publications. National Geologic Map Database. Stratigraphische Gliederung und regionale Korrelation. Abgerufen am 11.10.2026. Quelle10Bennington, J. B. (2016). Sequence stratigraphy, sedimentology, and paleontology of the Upper Cretaceous Navesink Formation, New Jersey. New York State Geological Association, 88th Annual Meeting, Field Trip Guidebook, Trip A1, 44–75. Quelle

Die Küstenlinie des kreidezeitlichen Atlantiks
Die Ablagerungsgeschichte beginnt mit einem Meeresvorstoß über ältere, teilweise erodierte Schelfsedimente. Dabei wurde Material der Mount Laurel Formation aufgearbeitet und an der Basis der Navesink Formation konzentriert. Mit zunehmender Überflutung verlagerte sich die Küste landeinwärts; auf dem flach geneigten Schelf entstanden küstenfernere Meeresböden. Die geringe Zufuhr neuen Sediments begünstigte die Bildung authigenischen Glaukonits und die zeitliche Verdichtung des Fossilberichts. Schalen konnten länger auf dem Boden liegen, von Organismen angebohrt und stellenweise in fossilreichen Horizonten angesammelt werden.11Bennington, J. B. (2016). Sequence stratigraphy, sedimentology, and paleontology of the Upper Cretaceous Navesink Formation, New Jersey. New York State Geological Association, 88th Annual Meeting, Field Trip Guidebook, Trip A1, 44–75. Quelle12Sugarman, P. J., Miller, K. G., Bukry, D. & Feigenson, M. D. (1995). Uppermost Campanian–Maestrichtian strontium isotopic, biostratigraphic, and sequence stratigraphic framework of the New Jersey coastal plain. Geological Society of America Bulletin 107(1), 19–37. doi:10.1130/0016-7606(1995)107<0019:UCMSIB>2.3.CO;2 Grabgänge zeigen zugleich, dass Bodentiere das weiche Sediment intensiv durchmischten. Die Abfolge hält somit Veränderungen von Wassertiefe, Sedimentzufuhr und Lebensgemeinschaften während eines Meeresspiegelzyklus fest. Der spätere Übergang zu sandigeren Ablagerungen der Red Bank Formation dokumentiert regional wieder flachere Bedingungen. Sogar einige Dinosaurierknochen gelangten aus Appalachia in diese marine Umgebung.13Rutgers University (o. J.). Rutgers Core Repository: Navesink Formation. Lithologie, Schelfmilieu und regionale Fazieswechsel. Abgerufen am 11.10.2026. Quelle14Brownstein, C. D. (2018). The biogeography and ecology of the Cretaceous non-avian dinosaurs of Appalachia. Palaeontologia Electronica 21.1.5A, 1–56. doi:10.26879/801

Heutige Lage der Navesink Formation:
Lage: New Jersey & Delaware (USA)
Benannt: 1894 von William B. Clark
Koordinaten heute: 40,32° N, 74,21° W
Paläo-Koordinaten: 41.1° N, 39.0° W
Alter: 72–66 Ma
Liegt unter: Red Bank Formation; Hornerstown Formation
Liegt über: Mount Laurel Formation
Gruppe: Monmouth Group
Paläo-Lage der Navesink Formation:
Fossilbericht
Der Fossilbericht der Navesink Formation wird von Meerestieren geprägt. Besonders auffällig sind Austern wie Exogyra costata, Pycnodonte mutabilis und Agerostrea mesenterica sowie der Brachiopode Choristothyris plicata. Hinzu kommen die festen Rostren des Belemniten Belemnitella americana. In Big Brook und Poricy Brook bilden Muscheln und Armfüßer charakteristische Schalenlagen, deren Zusammensetzung vergleichende Untersuchungen ehemaliger Lebensgemeinschaften ermöglicht. Bohrspuren in Austernschalen und verzweigte Grabgänge ergänzen die Körperfossilien um Hinweise auf Besiedlung und Tätigkeit der Bodenfauna.15Bennington, J. B. (2016). Sequence stratigraphy, sedimentology, and paleontology of the Upper Cretaceous Navesink Formation, New Jersey. New York State Geological Association, 88th Annual Meeting, Field Trip Guidebook, Trip A1, 44–75. Quelle Unter den Wirbeltieren sind Haie, Rochen und Knochenfische durch Zähne, Wirbel und weitere kleine Skelettelemente nachgewiesen. Neuere Untersuchungen am Edelman Fossil Park erfassen ihre Position an der Grenze zur Hornerstown Formation und vermeiden dadurch die Vermischung benachbarter Faunen. Zu den ausdrücklich aus der oberen Navesink Formation beschriebenen Funden gehören Zähne von Palaeogaleus vincenti.16Boles, Z. M., Ullmann, P. V., Putnam, I., Ford, M. & Deckhut, J. T. (2024). New vertebrate microfossils expand the diversity of the chondrichthyan and actinopterygian fauna of the Maastrichtian–Danian Hornerstown Formation in New Jersey. Acta Palaeontologica Polonica 69(2), 173–198. doi:10.4202/app.01117.202317Voegele, K. K., Ullmann, P. V., Lonsdorf, T., Christman, Z., Heierbacher, M., Kibelstis, B. J., Putnam, I., Boles, Z. M., Walsh, S. & Lacovara, K. J. (2021). Microstratigraphic Analysis of Fossil Distribution in the Lower Hornerstown and Upper Navesink Formations at the Edelman Fossil Park, NJ. Frontiers in Earth Science 9, 756655. doi:10.3389/feart.2021.756655 Auch Ammoniten und Mosasaurier sind nachgewiesen.18Cobban, W. A. (1974). Ammonites from the Navesink Formation at Atlantic Highlands, New Jersey. U.S. Geological Survey Professional Paper 845. doi:10.3133/pp84519Gallagher, W. B. (2015). Greensand mosasaurs of New Jersey and the Cretaceous–Paleogene transition of marine vertebrates. Netherlands Journal of Geosciences 94(1), 87–91. doi:10.1017/njg.2014.30 Dieses Spektrum verbindet Bodenbewohner, frei schwimmende Kopffüßer, Fische und große Meeresreptilien zu einem vielfältigen, durch mehrere Fossilgruppen belegten marinen Lebensraum.
Die Landwirbeltiere machen die Navesink Formation zu einem wichtigen Fenster nach Appalachia. Beschrieben sind Überreste von Hadrosauriern, Ornithomimosauriern, Nodosauriern und Tyrannosauroidea. Häufig handelt es sich jedoch um einzelne Knochen oder unvollständige Skelette. Ein untersuchtes Schienbein aus Monmouth County belegt einen Tyrannosauroidea-Vertreter, dessen genaue Stellung innerhalb dieser Raubdinosaurier diskutiert wird.20Brownstein, C. D. (2018). A tyrannosauroid tibia from the Navesink Formation of New Jersey and its biogeographic and evolutionary implications for North American tyrannosauroids. Cretaceous Research 85, 309–318. doi:10.1016/j.cretres.2018.01.005 Auch historische Hadrosauriernamen sind teilweise zweifelhaft und bilden keine verlässliche Artenliste. Gemeinsam dokumentieren die Fossilien dennoch verschiedene pflanzenfressende Dinosauriergruppen und räuberische Theropoden auf dem angrenzenden Festland. Daraus ergeben sich Rückschlüsse auf die regionale Faunenzusammensetzung und Beziehungen zu anderen nordamerikanischen Dinosauriergemeinschaften. Die Grenzen solcher Rekonstruktionen bleiben deutlich: Transport, Aufarbeitung und unterschiedliche Erhaltungsfähigkeit verzerren Häufigkeiten und können Material verschiedener Herkunft zusammenführen. Eine genaue Waldgesellschaft oder ein vollständiges lokales Nahrungsnetz lässt sich daraus nicht unmittelbar rekonstruieren. Für die Einordnung bleibt Navesink eine Meereslagerstätte; im Themenbereich Appalachia verdient sie zusätzlich Beachtung als Archiv eingetragener Landfossilien.21Brownstein, C. D. (2018). The biogeography and ecology of the Cretaceous non-avian dinosaurs of Appalachia. Palaeontologia Electronica 21.1.5A, 1–56. doi:10.26879/801
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Die Artenvielfalt der Navesink Formation sowie ihrer Nachbarformationen sind in einem eigenen Artikel gelistet. Alle spektakulären Lebewesen, also alle Pflanzen und Tiere, von den kleinen Wirbellosen über die Fische, Amphibien, Säugetiere und Reptilien bis hin zu den famosen Dinosauriern, die dort lebten, findest du hier!
Alle Lebewesen des Meeres, also von den Muscheln, Kopffüßern und Fischen, bis hin zu den mächtigen Meeresreptilien findest du hingegen hier! |
Weitere Lagerstätten aus Appalachia:
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Navesink Formation |
Weitere Lagerstätten des kreidezeitlichen Atlantiks:
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Alle anderen Lagerstätten, die in meinen Büchern eine Rolle spielen, erreichst du über meine Interaktive Karte:
Quellenangaben:
- 1
- 2
- 3Sugarman, P. J., Miller, K. G., Browning, J. V., Aubry, M.-P., Brenner, G. J., Bukry, D., Butari, B., Feigenson, M. D., Kulpecz, A. A., McLaughlin, P. P., Jr., Mizintseva, S., Monteverde, D. H., Olsson, R., Pusz, A. E., Rancan, H., Tomlinson, J., Uptegrove, J. & Velez, C. C. (2010). Medford Site. In: Miller, K. G., Sugarman, P. J., Browning, J. V. et al. (Hrsg.), Proceedings of the Ocean Drilling Program, Initial Reports 174AX (Supplement), 1–93. doi:10.2973/odp.proc.ir.174AXS.109.2010 ↩︎
- 4
- 5
- 6Sugarman, P. J., Miller, K. G., Bukry, D. & Feigenson, M. D. (1995). Uppermost Campanian–Maestrichtian strontium isotopic, biostratigraphic, and sequence stratigraphic framework of the New Jersey coastal plain. Geological Society of America Bulletin 107(1), 19–37. doi:10.1130/0016-7606(1995)107<0019:UCMSIB>2.3.CO;2 ↩︎
- 7Voegele, K. K., Ullmann, P. V., Lonsdorf, T., Christman, Z., Heierbacher, M., Kibelstis, B. J., Putnam, I., Boles, Z. M., Walsh, S. & Lacovara, K. J. (2021). Microstratigraphic Analysis of Fossil Distribution in the Lower Hornerstown and Upper Navesink Formations at the Edelman Fossil Park, NJ. Frontiers in Earth Science 9, 756655. doi:10.3389/feart.2021.756655 ↩︎
- 8
- 9
- 10
- 11
- 12Sugarman, P. J., Miller, K. G., Bukry, D. & Feigenson, M. D. (1995). Uppermost Campanian–Maestrichtian strontium isotopic, biostratigraphic, and sequence stratigraphic framework of the New Jersey coastal plain. Geological Society of America Bulletin 107(1), 19–37. doi:10.1130/0016-7606(1995)107<0019:UCMSIB>2.3.CO;2 ↩︎
- 13
- 14Brownstein, C. D. (2018). The biogeography and ecology of the Cretaceous non-avian dinosaurs of Appalachia. Palaeontologia Electronica 21.1.5A, 1–56. doi:10.26879/801 ↩︎
- 15
- 16Boles, Z. M., Ullmann, P. V., Putnam, I., Ford, M. & Deckhut, J. T. (2024). New vertebrate microfossils expand the diversity of the chondrichthyan and actinopterygian fauna of the Maastrichtian–Danian Hornerstown Formation in New Jersey. Acta Palaeontologica Polonica 69(2), 173–198. doi:10.4202/app.01117.2023 ↩︎
- 17Voegele, K. K., Ullmann, P. V., Lonsdorf, T., Christman, Z., Heierbacher, M., Kibelstis, B. J., Putnam, I., Boles, Z. M., Walsh, S. & Lacovara, K. J. (2021). Microstratigraphic Analysis of Fossil Distribution in the Lower Hornerstown and Upper Navesink Formations at the Edelman Fossil Park, NJ. Frontiers in Earth Science 9, 756655. doi:10.3389/feart.2021.756655 ↩︎
- 18Cobban, W. A. (1974). Ammonites from the Navesink Formation at Atlantic Highlands, New Jersey. U.S. Geological Survey Professional Paper 845. doi:10.3133/pp845 ↩︎
- 19Gallagher, W. B. (2015). Greensand mosasaurs of New Jersey and the Cretaceous–Paleogene transition of marine vertebrates. Netherlands Journal of Geosciences 94(1), 87–91. doi:10.1017/njg.2014.30 ↩︎
- 20Brownstein, C. D. (2018). A tyrannosauroid tibia from the Navesink Formation of New Jersey and its biogeographic and evolutionary implications for North American tyrannosauroids. Cretaceous Research 85, 309–318. doi:10.1016/j.cretres.2018.01.005 ↩︎
- 21Brownstein, C. D. (2018). The biogeography and ecology of the Cretaceous non-avian dinosaurs of Appalachia. Palaeontologia Electronica 21.1.5A, 1–56. doi:10.26879/801 ↩︎
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