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Die Weißen Steine

Entdeckungsreise in die Welt der Urzeit

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Paläo-News – aktuell!

Posted on September 27, 2026September 27, 2026 by Markus Kretschmer
Lesedauer 12 Minuten

Willkommen zu den wöchentlichen Paläo-News! Jeden Sonntag fasse ich für dich ganz aktuell die wichtigsten neuen Studien aus der Dinosaurierforschung verständlich zusammen, damit du in wenigen Minuten auf dem neuesten Stand der Paläontologie bleibst. Wenn du mehr über Dinosaurier erfahren möchtest, dann bleib jetzt dran!

Gliederung:

  • Die aktuellen Meldungen
  • Quellenangaben
  • Sonstige Meldungen
  • Artikel der Woche
  • Aktuelle Veranstaltungen
  • Neugkeiten zu meinen Büchern
  • Paläo-News auf Social Media
  • Paläo-News – Archive
  • Glossar

Die aktuellen Meldungen:

Tyrannosaurus rex hielt konstant eine hohe Körpertemperatur

Flores et al. untersuchen verklumpter Isotope im Zahnschmelz von drei Tyrannosaurus rex-Exemplaren aus der Hell Creek Formation und ermitteln dabei, dass diese eine Körpertemperatur von 36,3 ± 2,5 °C konstant gehalten haben müssen. Zeitgleiche Krokodile erreichten deutlich niedrigere Werte, während Vergleiche mit Paläotemperaturen zeigen, dass T. rex insgesamt meist auch wärmer als seine Umgebung blieb. Mehrere unabhängige Tests ergaben keine eindeutigen Hinweise auf eine nachträgliche Veränderung der Isotopensignale. Die Ergebnisse sprechen damit für einen endothermen Metabolismus und legen nahe, dass T. rex auch kühlere Regionen und höhere Breitengrade Nordamerikas besiedeln konnte.1Flores, R. J. et al. (2026). The body temperature of Tyrannosaurus rex. Science Advances, 12(38), eaeb7653. doi:10.1126/sciadv.aeb7653

Ceratopsier-Hörner waren geeignete Kampfwaffen für innerartliche Duelle

Ames, Rowe & Button untersuchen mittels dreidimensionaler Finite-Elemente-Analysen, wie gut die Schädel von Psittacosaurus, Protoceratops, Centrosaurus, Spiclypeus und Triceratops unterschiedlichen simulierten Kampfbelastungen standhielten. Das Nasenhorn von Centrosaurus erwies sich als besonders widerstandsfähig gegenüber vertikalen und längsgerichteten Kräften, jedoch weniger gegenüber seitlichen Belastungen. Die Überaugenhörner von Spiclypeus und Triceratops zeigten dagegen bei verschiedenen Belastungsszenarien überwiegend geringe bis moderate Spannungen. Die Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass unterschiedliche innerartliche Kampfstile die Evolution der ceratopsischen Schädelbewaffnung mitgeprägt haben könnten, während die grundsätzliche Robustheit des Schädels teilweise von früheren Vorfahren übernommen wurde.2Ames, E. A., Rowe, A. J. & Button, D. J. (2026). Let them fight: using finite element analysis to determine combative evolutionary drivers of ceratopsian (Dinosauria: Ornithischia) horns. PeerJ, 14, e21728. doi:10.7717/peerj.21728

Fressverhalten von Tyrannosauriern

McElvogue & Lehman zeigen anhand zahlreicher Bissspuren an Hinterbeinknochen eines großen Hadrosauriers aus der Aguja Formation das Fressverhalten von Tyrannosauriern. Ein abgebrochener Tyrannosaurierzahn sowie Form und Größe der Spuren weisen auf einen oder mehrere dieser Raubdinosaurier als Verursacher hin. Die isolierte Erhaltung der Gliedmaßen deutet darauf hin, dass Teile des Kadavers abgetrennt und zum Fressen fortgetragen wurden. Seitliche Zähne hinterließen lange Schrammen, während die vorderen Prämaxillarzähne tiefere Einstiche an den Gelenkenden erzeugten. Die intensive Nutzung der fleischarmen Unterschenkel könnte Nahrungsknappheit widerspiegeln, möglicherweise aber auch gewöhnliches tyrannosaurisches Fressverhalten.3McElvogue, B. M. & Lehman, T. M. (2026). Tyrannosaur feeding behavior evinced from hadrosaurian dinosaur remains in the Aguja Formation (Upper Cretaceous), Big Bend National Park, Texas, USA. Palaeontologia Electronica, 29(3), 29.3.a36. doi:10.26879/1657

Kritik an Rekonstruktion von möglicher Sauropoden-Farbrekonstruktion

Rossi & McNamara stellen die Studie von Gallagher et al. (2025) infrage, in welcher die Autoren behaupteten, die Hautfarbe  juveniler Diplodociden aus dem oberjurassischen Mother’s Day Quarry rekonstruiert zu haben. Zwar akzeptieren die Autoren einige Mikrostrukturen als mögliche Melanosomen, halten aber Rückschlüsse auf Hautfarbe und Farbmuster für unbelegt. Kritisiert werden unzureichend dokumentierte Proben, teilweise eingebettete und daher fehlerhaft vermessene Melanosomen, geringe Stichprobengrößen, fehlende Vergleichsdaten und statistische Analysen sowie methodische Probleme bei SEM- und EDS-Untersuchungen. Besonders entscheidend: Die bei Federn bekannte Beziehung zwischen Melanosomenform und Farbe lässt sich nicht einfach auf Haut übertragen. Für belastbare Sauropoden-Farbrekonstruktionen seien daher zusätzliche Pigmentnachweise erforderlich.4Rossi, V. & McNamara, M. E. (2026). The colour of sauropod skin. A comment on: ‘Fossilized melanosomes reveal colour patterning of a sauropod dinosaur’, (2025) by Gallagher et al. Royal Society Open Science, 13(9), rsos260429. doi:10.1098/rsos.260429

Wie entstanden die Edmontosaurus-Mumien?

Saitta et al. untersuchen zwei außergewöhnlich erhaltene Edmontosaurus annectens-Exemplare aus der maastrichtischen Lance Formation. Dabei zeigen sie, wie derartige dreidimensionale Dinosaurier-Mumien wahrscheinlich entstanden. Die Tiere trockneten vermutlich zunächst an der Erdoberfläche aus, bevor ihre Kadaver rasch von Flusssanden bedeckt und ausgefüllt wurden. Analysen von Haut, Schuppen, Schwanzstacheln und Hufen ergaben kaum Hinweise auf ursprüngliches organisches Gewebe oder Biomoleküle. Stattdessen bildeten Mikroorganismen während der Verwesung eine weniger als einen Millimeter dünne Tonmineralschicht, überwiegend aus Kaolinit, welche die äußere Körperoberfläche detailgetreu abformte. Dinosauriermumien sind somit außergewöhnlich präzise mineralische Abbildungen vertrockneter Weichteile.5Saitta, E. T. et al. (2026). Dinosaur „mummification“: Clay templating in a fluvial setting preserves three-dimensional integument renderings after carcass desiccation. Acta Palaeontologica Polonica, 71(3), 535–579. doi:10.4202/app.01349.2026

Diplodocus erstmals außerhalb Nordamerikas nachgewiesen

Sánchez-Fenollosa, García-Cobeña & Cobos beschreiben einen Diplodociden aus der oberjurassischen Villar del Arzobispo Formation bei El Castellar in Spanien, der anhand anatomischer Vergleiche und phylogenetischer Analysen der bislang nur aus Nordamerika bekannten Gattung Diplodocus zugeordnet wird. Das aus 14 Schwanzwirbeln und mehreren Chevronknochen bestehende Exemplar zählt sogar zu den vollständigsten europäischen Diplodociden. Bislang war die Gattung ausschließlich aus der Morrison Formation überliefert. Der spanische Fund liefert damit den ersten interkontinentalen Nachweis von Diplodocus und einen weiteren starken Beleg auf episodische Ausbreitungsereignisse und Faunenaustausch zwischen Nordamerika und der Iberischen Halbinsel über den entstehenden Nordatlantik im späten Kimmeridgium bis frühen Tithonium.6Sánchez-Fenollosa, S., García-Cobeña, J. & Cobos, A. (2026). Intercontinental evidence of the iconic genus Diplodocus Marsh, 1878 (Dinosauria, Sauropoda). Journal of Vertebrate Paleontology, e2718423. doi:10.1080/02724634.2026.2718423

Sauropoden bevorzugten Lagunen auf Skye

DePolo et al. untersuchen Fußspuren von Sauropoden auf der schottischen Insel Skye. Diese hielten sich wahrscheinlich bevorzugt in Lagunengebieten auf, während andere Dinosaurier häufiger auf freiliegenden Wattflächen vorkamen. Das zeigt die Untersuchung der größten bekannten Fundstelle für Dinosaurierspuren auf Skye, der Duntulm-Fundstelle an der Küste. Mithilfe von Luftaufnahmen wurden die Spuren datiert und mehrere kurze, schmalspurige Fährten von Sauropoden rekonstruiert, die sich gehend fortbewegten. Die unterschiedlichen Laufrichtungen liefern dabei keinen Hinweis auf geselliges Verhalten. Eine statistische Auswertung aller bekannten Dinosaurierspuren der Insel deutet vielmehr auf eine Aufteilung der Lebensräume hin, wobei weitere Funde dieses Muster künftig überprüfen sollen.7dePolo, P. E. et al. (2026). The Duntulm sauropod tracksite and environmental partitioning in Middle Jurassic dinosaurs on the Isle of Skye, Scotland. Papers in Palaeontology, 12(5), e70116. doi:10.1002/spp2.70116

Faunenwechsel bei den Sauropoden Thailands 

Chowchuvech et al. untersuchen die isolierten Sauropodenzähne aus der Khorat Group in Thailand und zeigen einen deutlichen Faunenwechsel am Übergang vom Jura in die Kreide. Morphologische und quantitative Analysen unterscheiden vier Zahntypen mit Ähnlichkeiten zu Mamenchisauridae, Brachiosauridae, Somphospondyli und Dicraeosauridae. Während Mamenchisauriden im Oberjura bis in die früheste Kreide vertreten waren, gewannen Neosauropoden wie Titanosauriformes und Diplodocoidea während der Unterkreide zunehmend an Bedeutung. Die Ergebnisse stimmen mit dem übrigen Sauropoden-Fossilbericht der Region überein und sprechen für einen größeren Faunenaustausch, der möglicherweise durch ökologische Veränderungen unter den pflanzenfressenden Dinosauriern begünstigt wurde.8Chowchuvech, W. et al. (2026). Sauropod teeth from the Khorat Group of Thailand suggest the faunal replacement of sauropod dinosaurs across the Late Jurassic–Early Cretaceous. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology. doi:10.1080/08912963.2026.2710631

Caudipteriden-Fuß enthüllt neue Merkmale

Han et al. präsentieren einen außergewöhnlich vollständig erhaltenen Fuß eines Caudipteriden aus der unterkretazischen Jehol Group im westlichen Liaoning. Dreidimensionale Rekonstruktionen offenbaren zahlreiche bislang unbekannte Merkmale, darunter einen subarctometatarsalen Mittelfuß, ausgeprägte Vorsprünge am ersten Mittelfußknochen sowie deutliche Ansatzstellen für Streckbänder an Mittelfuß und Zehen. Histologische Untersuchungen zeigen, dass das Individuum zum Todeszeitpunkt noch nicht vollständig ausgewachsen war. Der Fund liefert damit wichtige neue Informationen über Wachstum und Fußanatomie der Caudipteridae und hilft, die frühe Evolution der Oviraptorosaurier sowie Veränderungen ihres Bewegungsapparates besser nachzuvollziehen.9Han, M. et al. (2026). A near-complete caudipterid pes from the Early Cretaceous Jehol Biota reveals insights into pedal anatomy and osteohistology of early oviraptorosaurs. Swiss Journal of Palaeontology, 145, 943–956. doi:10.3897/sjp.145.207461

Jainosaurus und Isisaurus lebten gemeinsam

Kumar et al. beschreibt einen neuen Fossilfundort der maastrichtischen Lameta Formation bei Taunri im indischen Distrikt Jabalpur. Neun dort gefundene postkraniale Knochen werden Titanosauriern zugeordnet, darunter einer der größten bislang bekannten Oberschenkelknochen von Jainosaurus sowie der erste von dort dokumentierte Mittelfußknochen eines Titanosauriers. Besonders bedeutend sind Oberarmknochen, die sowohl Jainosaurus als auch Isisaurus zugeschrieben werden. Ihr gemeinsames Auftreten liefert erstmals substanzielle Belege dafür, dass beide Titanosaurier im Raum Jabalpur gleichzeitig vorkamen.10Kumar, A. et al. (2026). Titanosaurian postcranial remains from the Lameta Formation of a new fossiliferous site in Jabalpur District, Central India. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology. doi:10.1080/08912963.2026.2714214

Der (hohe) Wert fragmentarischer Dinosaurierfossilien

Regalado Fernández entwickelt in seiner Studie anhand des mexikanischen Dinosaurier-Fossilberichts einen neuen „phylogenetischen Schätzer“ (pê), der Skelettvollständigkeit und Abdeckung phylogenetischer Merkmale miteinander kombiniert. Die Analyse zeigt erwartungsgemäß, dass vollständigere Skelette meist mehr phylogenetische Informationen liefern. Bei stark fragmentarischen Funden ist dieser Zusammenhang jedoch deutlich schwächer, sodass selbst einzelne Knochen wissenschaftlich wichtige Merkmale bewahren können. Auf mexikanische Dinosaurierfunde angewandt spiegelt pê zudem geologische und möglicherweise lokale Ablagerungsbedingungen wider. Die Methode soll helfen, Informationsverluste in großen Fossildatenbanken zu reduzieren, Forschungslücken aufzudecken und objektiver zu entscheiden, welche fragmentarischen Nachweise für übergreifende Analysen tatsächlich aussagekräftig sind.11Regalado Fernández, O. R. (2026). A hundred years of dinosaur research in Mexico: skeletal completeness and phylogenetic information of the dinosaur fossil record in Mexico. Frontiers in Ecology and Evolution, 14, 1882629. doi:10.3389/fevo.2026.1882629

Unterarme indischer Titanosaurier zeigen große Formenvielfalt

Pal & Deshmukh analysieren Speiche und Elle zweier indischer Titanosaurier und vergleicht deren distale Gelenkflächen quantitativ mit anderen Eusauropoden. Morphometrische Analysen unterscheiden vier grundlegende Formen der ulnaren und drei der radialen Gelenkflächen. Ähnliche Morphologien treten jedoch unabhängig in verschiedenen Sauropodenlinien auf, was auf Homoplasien hinweist und ihre Verwendung für phylogenetische Analysen erschwert. Zusätzlich untersuchten die Forschenden die Knochenhistologie beider Exemplare. Dabei erwies sich die untersuchte Elle als die eines Jungtiers. Sie liefert damit die erste osteohistologische Beschreibung eines juvenilen Titanosauriers aus Indien und erweitert die bislang spärlichen Kenntnisse über deren Individualentwicklung.12Pal, S. & Deshmukh, S. N. (2026). Morphometric Analysis of the Distal Epiphyses of the Radius and Ulna of Titanosaurs: A Case from Central India. Paleontological Journal, 59(7), 747–767. doi:10.1134/S0031030125600015

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Quellenangaben:

  • 1
    Flores, R. J. et al. (2026). The body temperature of Tyrannosaurus rex. Science Advances, 12(38), eaeb7653. doi:10.1126/sciadv.aeb7653 ↩︎
  • 2
    Ames, E. A., Rowe, A. J. & Button, D. J. (2026). Let them fight: using finite element analysis to determine combative evolutionary drivers of ceratopsian (Dinosauria: Ornithischia) horns. PeerJ, 14, e21728. doi:10.7717/peerj.21728 ↩︎
  • 3
    McElvogue, B. M. & Lehman, T. M. (2026). Tyrannosaur feeding behavior evinced from hadrosaurian dinosaur remains in the Aguja Formation (Upper Cretaceous), Big Bend National Park, Texas, USA. Palaeontologia Electronica, 29(3), 29.3.a36. doi:10.26879/1657 ↩︎
  • 4
    Rossi, V. & McNamara, M. E. (2026). The colour of sauropod skin. A comment on: ‘Fossilized melanosomes reveal colour patterning of a sauropod dinosaur’, (2025) by Gallagher et al. Royal Society Open Science, 13(9), rsos260429. doi:10.1098/rsos.260429 ↩︎
  • 5
    Saitta, E. T. et al. (2026). Dinosaur „mummification“: Clay templating in a fluvial setting preserves three-dimensional integument renderings after carcass desiccation. Acta Palaeontologica Polonica, 71(3), 535–579. doi:10.4202/app.01349.2026 ↩︎
  • 6
    Sánchez-Fenollosa, S., García-Cobeña, J. & Cobos, A. (2026). Intercontinental evidence of the iconic genus Diplodocus Marsh, 1878 (Dinosauria, Sauropoda). Journal of Vertebrate Paleontology, e2718423. doi:10.1080/02724634.2026.2718423 ↩︎
  • 7
    dePolo, P. E. et al. (2026). The Duntulm sauropod tracksite and environmental partitioning in Middle Jurassic dinosaurs on the Isle of Skye, Scotland. Papers in Palaeontology, 12(5), e70116. doi:10.1002/spp2.70116 ↩︎
  • 8
    Chowchuvech, W. et al. (2026). Sauropod teeth from the Khorat Group of Thailand suggest the faunal replacement of sauropod dinosaurs across the Late Jurassic–Early Cretaceous. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology. doi:10.1080/08912963.2026.2710631 ↩︎
  • 9
    Han, M. et al. (2026). A near-complete caudipterid pes from the Early Cretaceous Jehol Biota reveals insights into pedal anatomy and osteohistology of early oviraptorosaurs. Swiss Journal of Palaeontology, 145, 943–956. doi:10.3897/sjp.145.207461 ↩︎
  • 10
    Kumar, A. et al. (2026). Titanosaurian postcranial remains from the Lameta Formation of a new fossiliferous site in Jabalpur District, Central India. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology. doi:10.1080/08912963.2026.2714214 ↩︎
  • 11
    Regalado Fernández, O. R. (2026). A hundred years of dinosaur research in Mexico: skeletal completeness and phylogenetic information of the dinosaur fossil record in Mexico. Frontiers in Ecology and Evolution, 14, 1882629. doi:10.3389/fevo.2026.1882629 ↩︎
  • 12
    Pal, S. & Deshmukh, S. N. (2026). Morphometric Analysis of the Distal Epiphyses of the Radius and Ulna of Titanosaurs: A Case from Central India. Paleontological Journal, 59(7), 747–767. doi:10.1134/S0031030125600015 ↩︎
Die spannendsten Themen gibt es immer auch noch ausführlicher auf meinem YouTube-Kanal! Schau gerne mal vorbei! Dort findest du auch noch viele andere spannende Beiträge zu weiteren Urzeit-Themen.


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Sonstige Meldungen:

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Artikel der Woche:

Der aktuellste Beitrag. Entweder aus einer laufenden Serie, oder auch irgendetwas ganz Spezielles, was es mich mal gejuckt hat, mit von der Leber zu schreiben. Diese Woche war folgendes dran:

Wozu eigentlich Urzeitforschung?

Die Urzeitforschung beschäftigt sich mit der Erforschung vergangener Erdzeitalter und der Lebewesen, die einst unsere Welt bevölkerten. Doch warum ist es für uns heute so wichtig, mehr über längst vergangene Zeiten zu wissen? Was bringt uns das Wissen über Dinosaurier, ausgestorbene Pflanzen oder die Entstehung von Gebirgen? Ist das alles nur reines Nice-to-know ohne gesellschaftlichen Wert? Oder können Menschen und die Gesellschaft aus der Arbeit dieser Forscher doch einen wertvollen Nutzen ziehen? Die Antwort lautet: Ja! Und warum, das möchte ich in diesem Artikel einmal näher beleuchten.

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Aktuelle Veranstaltungen:

In diesem Jahr werden noch einige gemeinsame Fossiliensuchen und eine Bernstein-Nachtwanderung stattfinden. Mehr Infos dazu gibt es in Kürze!

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Neugkeiten zu meinen Büchern:

Hier findest du alle Informationen zu aktuellen Neuerscheinungen und der Arbeit an bevorstehenden Veröffentlichungen neuer Bücher!


Die Weißen Steine

DIE WEISSEN STEINE: Abenteuer-Romanreihe über eine Schulklasse, die in der Kreidezeit um ihr Überleben kämpfen muss. Ab 12 Jahren.

Traumreise in die Urzeit

TRAUMREISE IN DIE URZEIT: Kinderbücher mit Traumreisen zur Achtsamkeit und Entspannung, mit Dinosauriern und anderen Urzeit-Tieren. Ab 3 Jahren.

De-Extinktion

DE-EXTINKTION: Sachbuch über das Zurückbringen ausgestorbener Tiere: Ist das wirklich möglich? Ab 12 Jahren.

Das Königreich unter der Erde

DAS KÖNIGREICH UNTER DER ERDE: Eine zauberhafte Geschichte und magische Reise in die winzige Welt unter unseren Füßen! Ab 3 Jahren.

Die Weißen Steine

Der neue Band meiner urzeitlichen Abenteuer-Reihe ist im Grunde fertig. Ich bin aber mit der Zusammenstellung der Kapitel nicht ganz zufrieden. Es kann vorkommen, dass man die Struktur als Autor nochmal hinterfragt, erst wenn man mit dem Schreiben eigentlich schon fertig ist. So fällt leider auf, dass drei Kapitel bereits neue Horizonte aufmachen, was mir beim letzten Lesen dann so vorkam, als ob der Inhalt noch gar nicht auserzählt ist. Das ist nicht so wie bei einem (der für mich ja typischen) Cliffhanger: da machst du ja bewusst eine neue „Tür“ für den Leser auf, sodass er spannungsvoll auf die Fortsetzung blickt und es gar nicht abwarten kann, hindurchzugehen. Ich habe nun aber eher das Gefühl, den Leser durch so eine Tür zu stoßen, aber ihn dann dort allein zu lassen.

Aus diesem Grund werde ich zwei, vielleicht auch drei Kapitel des Buches nun in den Folgeband verschieben. Der Platz, der dadurch frei wird, muss natürlich gefüllt werden, und so werde ich wiederum ein paar der vorherigen Kapitel, die definitiv in Band V bleiben werden, teilen und noch etwas erweitern. Dies wird mir auch Gelegenheit geben, noch einige starke Szenen mit Urzeit-Kreaturen zu schreiben. So kann ich sicher auch noch einige neue Arten mit einbauen, die eigentlich erst für den sechsten Band geplant waren.

Neustruktur der Reihe

Seit Anfang des Jahres arbeiten mein Verlag und ich an einer Neuauflage von Die Weißen Steine. Da die beiden Bücher nicht mehr gut liefen, und sich außerdem unser Cover-Künstler zurückgezogen hatte, kristallisierte sich bald heraus, dass die Buchreihe nicht mehr so weitergehen konnte wie bisher. Und so wagte ich mit EK-2 Publishing einen neuen Versuch, mit einigen wichtigen Änderungen!

Die ersten bereits erschienenen Bücher werden nun etwa in der Mitte an entscheidenden Spannungshöhepunkten geteilt.

Der erste Teil, der damals „Neue Alte Welt“ hieß, wird nun zu Band I und Band II der neuen Aufflage.

Der zweite Teil, „Blut der Sonne„, wird nun als als Band III und Band IV neu aufgelegt.

Die ersten drei Bände der neuen Auflage sind bereits im Januar, März, Juni und September 2025 erschienen.

Band V, der bislang unveröffentlichte Nachfolger wird dieses Jahr ebenfalls erscheinen. Derzeit ist eine Veröffentlichung im Frühjahr 2026 geplant. Einen ersten Teaser mit einem Probekapitel zum neuen Buch findest du hier.

Leseproben zu allen Bänden und noch mehr Informationen zu der Buchreihe findest du hier!


Oh nein! 😱

Du hast aus Versehen Band III oder Band IV bestellt, weil du dachtest, es handelt sich um die Fortsetzung von Blut der Sonne? Dabei hast du dieses Buch ja schon?

Fehler macht jeder mal. Aber dieser soll nicht dein Problem sein: Wenn du das Buch in dem Fall nicht behalten möchtest, schick es mir einfach zu, bitte mit Angabe des Absenders. Sobald Band V – die echte Fortsetzung – erscheint, schicke ich dir ohne weitere anfallenden Kosten ein handsigniertes Exemplar. Natürlich auch mit einem handgemalten Lesezeichen von Sahar!

Markus Peter Kretschmer

Friedrichsorter Str. 64

24159 Kiel

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Paläo-News – Archive:

Alle weiteren Paläo-News aus den letzten Wochen, Monaten und Jahren findest du im Nachrichtenarchiv. Hier kannst du alles noch einmal nachlesen, was du bis jetzt verpasst haben solltest!

Auch alle neuentdeckten Dinosaurier kommen in den Paläo-News vor. Mehr über sie erfährst du in einem eigenen Artikel: schau dich unbedingt einmal in der Unterkategorie Neue Dinosaurier um! Ebenfalls nach Jahren sortiert, findest du darin alle neubeschriebenen Dinosaurier aus den letzten Jahren. Und das waren eine Menge!

Paläo-News auf Social Media:

Um sofort über die neuesten Erkenntnisse aus der Urzeitforschung informiert zu werden, abonniere bitte auch mich und meine Seite auf allen meinen Kanälen auf Social Media. Hier gibt es viele interessante Neuigkeiten auch abseits vom Themenfeld Dinosaurier: von den Anfängen des Lebens über die Welt der Dinosaurier bis hin zu unserer eigenen Geschichte als Menschen stecken wir da einen riesigen Zeitraum ab. Einen Cut mache ich erst in der vorrömischen Eisenzeit.













Hauptkategorie: Urzeitforschung

Du kriegst nicht genug von spannenden Artikeln zu deinem Lieblingsthema? Lies gerne hier weiter!

Wozu eigentlich Urzeitforschung?

Die Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens

Wie geht Urzeitforschung?

Urzeitforscher – Dein Traumberuf?

Steine und Fossilien

Die Datierung von Fossilien

Die Goldenen Regeln des Fossiliensammlers

Die Ausrüstung eines Urzeitforschers

Unterkategorie: Dinosaurierforschung

Dinosaurier aus Deutschland


Paläo-Fun-Facts


Unseriöse Urzeit-Seiten im Internet und woran du sie erkennst


SchlePNAZ – Die schlechtesten Paläo-News aller Zeiten!

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Glossar

Achtung: Die in den Artikeln angegebenen Fachinformationen können mitunter für Laien schwer verständlich sein. Aus diesem Grund habe ich eine Übersicht über viele gängige paläontologische Fachbegriffe und Abkürzungen erstellt. Du findest sie hier.

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Hat dir dieser Beitrag gefallen?

Für noch mehr Lesestoff schau gerne in die Kategorie Meine Bücher. Alle meine Werke findest du auch in der Sidebar rechts. Dort gibt es auch einen Direktlink zu Amazon, wo du sie gleich bestellen kannst. ➡️

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