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Paläo-News KW 41 2026

Posted on Oktober 25, 2026Oktober 25, 2026 by Markus Kretschmer
Lesedauer 11 Minuten

Willkommen zu den wöchentlichen Paläo-News! Jeden Sonntag fasse ich für dich ganz aktuell die wichtigsten neuen Studien aus der Dinosaurierforschung verständlich zusammen, damit du in wenigen Minuten auf dem neuesten Stand der Paläontologie bleibst. Hier findest du die Paläo-News aus KW 41 2026, vom 05. bis 11. Oktober.

Die Meldungen:

Tyrannosaurus konnte Triceratops nicht mithilfe von Rammstößen jagen

Blanco, Luzardo-Vera & Yorio untersuchen, ob T. rex einen ausgewachsenen Triceratops durch gezielte Körper- und Kopfstöße zu Fall bringen konnte. Bei einer angenommenen Angriffsgeschwindigkeit von 7,5 m/s errechneten die Forschenden ein modelliertes Risiko tödlicher Verletzungen von rund 37 Prozent für den Angreifer. Traf dessen Brustkorb auf ein Horn, wäre dies – was wenig überrasscht – zu 99% tödlich gewesen. Bei geringeren Geschwindigkeiten sank zwar das Verletzungsrisiko für den Angreifer, doch konnte Triceratops jedoch dann wiederum leichter ausweichen oder seine Hörner zur Verteidigung einsetzen. Die Autoren halten solche Rammangriffe, wie sie oft in Filmen und Dokumentationen zu sehen sin, deshalb als viel zu riskant, um bei der Jagd von Vorteil zu sein. Die Ergebnisse beruhen allerdings auf vereinfachten biomechanischen Modellannahmen.1Blanco, R. R., Luzardo-Vera, D. & Yorio, L. (2026). A biomechanical model assessing the injury risk of Tyrannosaurus rex in a predator-prey collision with Triceratops. Biological Communications, 71(1), 66–77. doi:10.21638/spbu03.2026.107

Bissspuren verraten Fressverhalten kreidezeitlicher Raubdinosaurier

Wyenberg-Henzler & Tanke untersuchen systematisch Zahnspuren an isolierten Hadrosauridenwirbeln, die überwiegend aus der Dinosaur Park Formation im kanadischen Alberta stammen. Auffällig ist, dass 84,7 Prozent der untersuchten Wirbel mit Bissspuren aus dem Schwanzbereich stammen. Die Anzahl, Position und Ausrichtung der Zahnspuren unterscheiden sich entlang der Wirbelsäule und lassen sich offenbar durch die unterschiedliche Verteilung des Weichgewebes erklären. Vergleiche mit früheren Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Menge und Lage des verfügbaren Fleisches das Fressverhalten stärker beeinflussten als die jeweilige Raubtier- oder Beutetierart. Die Ergebnisse unterstreichen zudem den wissenschaftlichen Wert isolierter Fossilien für die Rekonstruktion prähistorischer Nahrungsökologie.2Wyenberg-Henzler, T. C. A. & Tanke, D. H. (2026). Tooth marked caudal vertebrae suggest feeding tyrannosaurids systematically processed hadrosaurid tails. Vertebrate Anatomy Morphology Palaeontology, 14, 161–188. doi:10.18435/vamp29418

T. rex-Biss-Spuren oder doch natürliche Verwitterungsspuren bei Edmontosaurus?

Siviero et al. legen einen Bericht über 3.013 untersuchte Knochen aus einem Edmontosaurus annectens-Bonebed der Lance Formation in Wyoming vor. Sie zeigen darin, wie leicht natürliche Knochenöffnungen und krankhafte Veränderungen mit Bissspuren verwechselt werden können. Von 13 zunächst verdächtigen Knochen erwiesen sich zwölf tatsächliche Zahnspuren. Vier davon zeigten die Ichnotaxa Knethichnus parallelum und Linichnus serratus, deren charakteristische Riefen anhand ihrer Abstände mit der Zahnschneidenschärfung von Tyrannosaurus rex in Verbindung gebracht wurden. Dies zeigt, dass Bissspuren nur unter Berücksichtigung ihres anatomischen und taphonomischen Kontextes zuverlässig identifiziert werden können. Fehlinterpretationen könnten andernfalls zu falschen Rückschlüssen auf das Fressverhalten ausgestorbener Raubtiere führen.3Siviero, B. C. T. et al. (2026). Identification of tooth traces from a Cretaceous (Maastrichtian) Edmontosaurus annectens bonebed in the Lance Formation, Wyoming, U.S.A. PLOS ONE, 21(7), e0351939. doi:10.1371/journal.pone.0351939

Dromaeosauriden fraßen an jungem Albertosaurus

Doyon et al. beschreiben den bislang kleinsten zusammenhängenden Schädelfund von Albertosaurus sarcophagus aus der oberkreidezeitlichen Horseshoe Canyon Formation in Alberta, Kanada. Knochenhistologische Untersuchungen zeigen, dass das noch nicht ausgewachsene Tier bei seinem Tod mindestens acht Jahre alt war. Besonders bemerkenswert sind zwei Gruppen unverheilter Zahnspuren am Unterkiefer. Anhand der Abstände zwischen Zahnabdrücken und feinen Zahnriefen konnten die Forschenden Dromaeosauriden als wahrscheinlichste Verursacher identifizieren. Da die Verletzungen keine Heilungsspuren aufweisen, liefern sie den ersten direkten Nachweis dafür, dass Dromaeosauriden an Tyrannosauriden fraßen. Ob sie ihn auch selbst erlegt haben oder sich hier doch nur die Spuren von Aasfressern vorliegen, bleibt offen.4Doyon, J. A. et al. (2026). Evidence for dromaeosaurid scavenging on Albertosaurus (Dinosauria: Tyrannosauridae). Journal of Paleontology, 1–21. doi:10.1017/jpa.2026.10269

Riesensauropoden bereits im frühen Mitteljura Chinas

Ren et al. beschreiben Überreste eines außergewöhnlich großen Sauropoden aus der aalenen Xintiangou Formation im chinesischen Sichuan-Becken. Erhalten sind unter anderem zwei große Wirbelzentren aus dem mittleren bis hinteren Rückenbereich; das vollständigere Exemplar erreicht 23 Zentimeter Breite. Anatomische und phylogenetische Analysen identifizieren das Tier als frühen Eusauropoden, möglicherweise sogar als basalen Neosauropoden. Es gehört zu den größten bekannten frühen Riesensauropoden des chinesischen Mitteljuras und schließt damit eine wichtige Lücke zwischen den meist unter zehn Meter langen Sauropodomorphen der unterjurassischen Lufeng Formation und den späteren, teils rund 20 Meter langen Sauropoden von Dashanpu. Der Fund deutet zudem darauf hin, dass Eusauropoden Ostasien bereits zu Beginn des Mitteljuras dominierten.5Ren, X.-X. et al. (2026). Discovery of large neosauropod vertebrae from the earliest Middle Jurassic of China. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology, 1–17. doi:10.1080/08912963.2026.2714215

Ältester Dinosaurier der Iberischen Halbinsel entdeckt

Santos-Matos & Mateus beschreiben einen fossilen Rückenwirbel aus der obertriassischen Silves Group bei Penina im Süden Portugals, der als bislang ältester Dinosauriernachweis der Iberischen Halbinsel gilt. Anatomische Vergleiche und phylogenetische Analysen ordnen den Fund mit der Exemplarnummer NOVA-FCT-DCT-5562 den Neotheropoda zu, einer frühen Gruppe theropoder Dinosaurier. Dabei erscheint er als Schwesterform des unterjurassischen Sarcosaurus aus England. Der Wirbel gehört somit möglicherweise zu einem bislang unbekannten Theropoden, lässt jedoch keine eindeutige Artbestimmung zu. Der Fund erweitert die bisher überwiegend von aquatischen Wirbeltieren geprägte spättriassische Fauna Portugals um einen vollständig landlebenden Dinosaurier und liefert wichtige Hinweise auf die frühe Verbreitung der Neotheropoden in Europa.6Santos-Matos, R. T. & Mateus, O. (2026). Theropod vertebra from the Late Triassic of Algarve, Portugal – evidence of the oldest Iberian dinosaur. Fossil Imprint, 82(1), 98–109. doi:10.37520/fi.2026.006

Gigantismus der Sauropoden dank unterschiedlicher Beinanpassungen

Silva Junior et al. untersuchen, wie Oberschenkelknochen, innere Knochenstruktur und Gelenkknorpel die Entwicklung gigantischer Körpergrößen bei Sauropodomorphen ermöglichten. Dreidimensionale Modelle und Finite-Elemente-Analysen zeigen deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Entwicklungslinien. Bei den schmalspurig laufenden Diplodocoiden Diplodocus und Amargasaurus nahm die mechanische Beanspruchung mit zunehmender Körpermasse stärker zu. Breitspurig laufende Titanosaurier wiesen dagegen vergleichsweise geringere Materialspannungen und eine teilweise höhere strukturelle Steifigkeit auf. Auch Knochenhohlräume und Gelenkknorpel beeinflussten die Belastbarkeit, allerdings abhängig von der jeweiligen Femurgeometrie. Die Ergebnisse legen nahe, dass der Gigantismus der Sauropoden nicht auf einer einheitlichen anatomischen Anpassung beruhte, sondern durch unterschiedliche Kombinationen biomechanischer Merkmale ermöglicht wurde.7Silva Junior, J. C. G. et al. (2026). Built for bulk: posture, microanatomy and soft tissue shaped gigantism in Sauropoda. Royal Society Open Science, 13(10), 261186. doi:10.1098/rsos.261186

Murusraptor war ungewöhnlich leicht gebaut

Zurriaguz, Baiano & Coria untersuchen die luftgefüllten Hohlräume im postkranialen Skelett von Murusraptor barrosaensis aus der Sierra Barrosa Formation in Patagonien. Mithilfe von Computertomografie und anatomischen Vergleichen dokumentierten die Forschenden eine ausgeprägte Pneumatisierung der Wirbelsäule mit zentralen Hohlkammern und fein gekammertem Knochengewebe. Besonders ungewöhnlich sind freiliegende Wabenkammern in den Dornfortsätzen sowie zwei pneumatische Öffnungen im Schambein. Die innere Knochenstruktur zeigt Merkmale, die zwischen den Pneumatisierungsmustern von Tyrannosauroiden und Allosauroiden liegen. Einzelne Strukturen erinnern zudem an Verhältnisse bei heutigen Vögeln. Die Ergebnisse verdeutlichen die außergewöhnliche Entwicklung luftgefüllter Skelettelemente innerhalb der Megaraptoridae, deren stammesgeschichtliche Stellung weiterhin umstritten ist.8Zurriaguz, V. L., Baiano, M. A. & Coria, R. A. (2026). Pneumatic structures in Murusraptor barrosaensis (Theropoda: Megaraptora), a large-bodied predator theropod from the Upper Cretaceous of Patagonia. Publicación Electrónica de la Asociación Paleontológica Argentina, 26(2), 65–82. doi:10.5710/PEAPA.03.08.2026.581

Hochwasser erzeugte Neuquensaurus-Bonebed

Citton et al. beschreiben ein Bonebed des Titanosauriers Neuquensaurus australis aus der kampanischen Anacleto Formation im argentinischen Patagonien. Die Fossilien stammen von mindestens sechs Individuen, darunter fünf halbwüchsige und ein juveniles Tier. Geringe Verwitterung, kaum Abrieb und die Erhaltung empfindlicher Skelettelemente sprechen für kurze Transportwege und eine rasche Einbettung. Sedimentologische und taphonomische Befunde deuten auf eine episodische Überschwemmung hin, bei der eine sedimentreiche Strömung die Überreste begrub. Die Forschenden interpretieren die Ansammlung als Ergebnis eines vermutlich nicht katastrophalen Sterbeereignisses mehrerer Individuen. Vereinzelte weitere Titanosaurierknochen und Theropodenzähne dürften dagegen aus einer geringfügigen Hintergrundakkumulation stammen.9Citton, P. et al. (2026). A Neuquensaurus australis (Dinosauria: Sauropoda) dominated bone accumulation (Anacleto Formation, Campanian, Patagonia): burial process, preliminary biostratinomic insights and palaeoecological implications. Cretaceous Research, 190, 106496. doi:10.1016/j.cretres.2026.106496

Dinosaurierfährten dokumentieren mögliches Herdenverhalten

Rubio-Nieto et al. beschreiben eine neue Dinosaurierfährte bei Las Peñas Amarillas in der spanischen Provinz La Rioja. Die 26 Fußabdrücke aus dem späten Barremium bis frühen Aptium verteilen sich auf fünf vollständige und zwei unvollständige Fährten und stammen überwiegend von Ornithopoden. Ihre Länge variiert zwischen 12 und 67 Zentimetern. Sedimentologische Untersuchungen zeigen, dass die Tiere das Ufer eines flachen Karbonatsees durchquerten, der zeitweise von Sedimenteinträgen einer benachbarten Schwemmebene beeinflusst wurde. Aus den Fährten rekonstruierten die Forschenden Geh- und Trabgeschwindigkeiten sowie mögliche Hinweise auf Gruppenverhalten. Zugleich liefern die Abdrücke weitere Argumente gegen die Gültigkeit des umstrittenen Ichnotaxons Hadrosaurichnoides igeensis.10Rubio-Nieto, J. et al. (2026). A paleoenvironmental and paleoichnological analysis of Las Peñas Amarillas section (upper Barremian-lower Aptian, Enciso, La Rioja, Spain). Palaeontologia Electronica, 29(3), 29.3.a37. doi:10.26879/1612

Abelisauriden-Schädel entwickelten sich unter starkem Selektionsdruck

Seculi Pereyra et al. untersuchen mittels geometrischer Morphometrie und phylogenetischer Vergleichsmethoden die Schädelevolution der Abelisauridae, einer über rund 100 Millionen Jahre verbreiteten Gruppe gondwanischer Raubdinosaurier. Die Analysen zeigen, dass sich einzelne Schädelregionen vergleichsweise schnell veränderten, die morphologische Vielfalt insgesamt jedoch gering blieb. Dieses Muster spricht für stabilisierende Selektion sowie entwicklungsbiologische und biomechanische Einschränkungen, welche die Evolution der Schädelform begrenzten. Während die Schädel der Abelisauriden im Jura zunächst eine breitere Formenvielfalt entwickelten, folgte in der Oberkreide eine Phase zunehmender ökologischer und ernährungsbezogener Spezialisierung. Die Ergebnisse verdeutlichen das komplexe Zusammenspiel von Abstammungsgeschichte, funktionellen Anforderungen und ökologischen Selektionsbedingungen.11Seculi Pereyra, E. E. et al. (2026). A hundred million years in a narrow tube: The role of stabilizing selection and ecological divergence in a clade of carnivorous dinosaurs. Evolution, qpag181. doi:10.1093/evolut/qpag181

Noch ein Titanosaurier aus der Allen Formation?

Bellardini et al. beschreiben mehrere Sauropodenfossilien aus der maastrichtischen Allen Formation bei Bajo de Santa Rosa in Patagonien. Ein teilweise erhaltenes Skelett umfasst unter anderem einen Zahn, Rippen, einen Schwanzwirbel, Brustbeinplatten und Gliedmaßenknochen. Anatomische Merkmale bestätigen die Zugehörigkeit zu den Titanosauria, unterscheiden sich jedoch teilweise von den vier bislang aus der Formation bekannten Gattungen Aeolosaurus, Bonatitan, Menucocelsior und Rocasaurus. Die Forschenden vermuten deshalb ein fünftes Titanosaurier-Taxon, können aufgrund fehlender diagnostischer Merkmale jedoch keine neue Art benennen. Die Funde belegen zudem die Anwesenheit von Sauropoden im mittleren Abschnitt der Formation, dessen Ablagerung mit klimatischen Veränderungen und einem marinen Vorstoß zusammenfiel.12Bellardini, F. et al. (2026). Sauropod resilience in the southeastern Neuquén Basin at the end-Cretaceous: new titanosaurian evidence from the Allen Formation (late Maastrichtian) of Patagonia, Argentina. Journal of Vertebrate Paleontology, e2728671. doi:10.1080/02724634.2026.2728671

Gabelbein der Vögel entstand aus drei Knochenanlagen

Jiménez-Villalón et al. vergleichen entwicklungsbiologische Unterschiede in der Embryonalentwicklung von Vögeln und anderen Reptilien. Dabei zeigen sie neue Hinweise auf den Ursprung des bereits bei theropoden Dinosauriern vorhandenen Gabelbeins (Furcula). Die seitlichen Äste entsprechen demnach den beiden Schlüsselbeinen, während eine zusätzliche mittlere Anlage auf das Interclaviculare zurückgeht. Besonders aufschlussreich ist der Steißhuhnverwandte Nothoprocta perdicaria: Bei seiner Embryonalentwicklung bildet sich eine eigenständige mittlere Gewebeanlage, die früh mit den Schlüsselbeinanlagen verschmilzt, anschließend jedoch ein eigenes Verknöcherungszentrum entwickelt. Die Ergebnisse stützen somit einen zusammengesetzten Ursprung der Furcula aus drei ursprünglich getrennten Skelettelementen. Ihre frühzeitige Verschmelzung könnte erklären, weshalb dieser evolutionäre Zusammenhang anhand fossiler Knochen bislang kaum nachweisbar war.13Jiménez-Villalón, S. et al. (2026). Embryos resolve the enigmatic origin of the theropod wishbone. Science Advances, 12(41), eaeh7555. doi:10.1126/sciadv.aeh7555

Carcharodontosaurier-Zahn aus Südchina entdeckt

Yu et al. beschreiben einen neuen isolierten Theropodenzahn aus oberkretazischen Ablagerungen des Ganzhou-Beckens in der chinesischen Provinz Jiangxi. Der Zahn weist Ähnlichkeiten mit dem Gebiss der Carcharodontosauridae auf und könnte damit auf die Anwesenheit dieser großen Raubdinosaurier im spätkreidezeitlichen Südchina hinweisen. Da lediglich ein einzelner Zahn vorliegt, bleibt seine genaue systematische Zuordnung jedoch unsicher. Der Fund könnte wichtige Hinweise auf die bislang unzureichend bekannte Verbreitung carcharodontosaurierähnlicher Theropoden in Ostasien liefern.14Yu, J. et al. (2026). A new discovery of a carcharodontosaurid-like tooth from the Upper Cretaceous of the Ganzhou Basin, Jiangxi Province and its significance. Acta Palaeontologica Sinica, 65(3), 1–12. doi:10.3724/aps.2026007

Quellenangaben:

  • 1
    Blanco, R. R., Luzardo-Vera, D. & Yorio, L. (2026). A biomechanical model assessing the injury risk of Tyrannosaurus rex in a predator-prey collision with Triceratops. Biological Communications, 71(1), 66–77. doi:10.21638/spbu03.2026.107 ↩︎
  • 2
    Wyenberg-Henzler, T. C. A. & Tanke, D. H. (2026). Tooth marked caudal vertebrae suggest feeding tyrannosaurids systematically processed hadrosaurid tails. Vertebrate Anatomy Morphology Palaeontology, 14, 161–188. doi:10.18435/vamp29418 ↩︎
  • 3
    Siviero, B. C. T. et al. (2026). Identification of tooth traces from a Cretaceous (Maastrichtian) Edmontosaurus annectens bonebed in the Lance Formation, Wyoming, U.S.A. PLOS ONE, 21(7), e0351939. doi:10.1371/journal.pone.0351939 ↩︎
  • 4
    Doyon, J. A. et al. (2026). Evidence for dromaeosaurid scavenging on Albertosaurus (Dinosauria: Tyrannosauridae). Journal of Paleontology, 1–21. doi:10.1017/jpa.2026.10269 ↩︎
  • 5
    Ren, X.-X. et al. (2026). Discovery of large neosauropod vertebrae from the earliest Middle Jurassic of China. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology, 1–17. doi:10.1080/08912963.2026.2714215 ↩︎
  • 6
    Santos-Matos, R. T. & Mateus, O. (2026). Theropod vertebra from the Late Triassic of Algarve, Portugal – evidence of the oldest Iberian dinosaur. Fossil Imprint, 82(1), 98–109. doi:10.37520/fi.2026.006 ↩︎
  • 7
    Silva Junior, J. C. G. et al. (2026). Built for bulk: posture, microanatomy and soft tissue shaped gigantism in Sauropoda. Royal Society Open Science, 13(10), 261186. doi:10.1098/rsos.261186 ↩︎
  • 8
    Zurriaguz, V. L., Baiano, M. A. & Coria, R. A. (2026). Pneumatic structures in Murusraptor barrosaensis (Theropoda: Megaraptora), a large-bodied predator theropod from the Upper Cretaceous of Patagonia. Publicación Electrónica de la Asociación Paleontológica Argentina, 26(2), 65–82. doi:10.5710/PEAPA.03.08.2026.581 ↩︎
  • 9
    Citton, P. et al. (2026). A Neuquensaurus australis (Dinosauria: Sauropoda) dominated bone accumulation (Anacleto Formation, Campanian, Patagonia): burial process, preliminary biostratinomic insights and palaeoecological implications. Cretaceous Research, 190, 106496. doi:10.1016/j.cretres.2026.106496 ↩︎
  • 10
    Rubio-Nieto, J. et al. (2026). A paleoenvironmental and paleoichnological analysis of Las Peñas Amarillas section (upper Barremian-lower Aptian, Enciso, La Rioja, Spain). Palaeontologia Electronica, 29(3), 29.3.a37. doi:10.26879/1612 ↩︎
  • 11
    Seculi Pereyra, E. E. et al. (2026). A hundred million years in a narrow tube: The role of stabilizing selection and ecological divergence in a clade of carnivorous dinosaurs. Evolution, qpag181. doi:10.1093/evolut/qpag181 ↩︎
  • 12
    Bellardini, F. et al. (2026). Sauropod resilience in the southeastern Neuquén Basin at the end-Cretaceous: new titanosaurian evidence from the Allen Formation (late Maastrichtian) of Patagonia, Argentina. Journal of Vertebrate Paleontology, e2728671. doi:10.1080/02724634.2026.2728671 ↩︎
  • 13
    Jiménez-Villalón, S. et al. (2026). Embryos resolve the enigmatic origin of the theropod wishbone. Science Advances, 12(41), eaeh7555. doi:10.1126/sciadv.aeh7555 ↩︎
  • 14
    Yu, J. et al. (2026). A new discovery of a carcharodontosaurid-like tooth from the Upper Cretaceous of the Ganzhou Basin, Jiangxi Province and its significance. Acta Palaeontologica Sinica, 65(3), 1–12. doi:10.3724/aps.2026007 ↩︎
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