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Die Weißen Steine

Entdeckungsreise in die Welt der Urzeit

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Tierprofil: Ornithomimus velox

Posted on Dezember 5, 2024April 2, 2026 by Markus Kretschmer
Lesedauer 15 Minuten

Name: Ornithomimus velox („Schneller Vogelnachahmer“)

Beschrieben: 1890 von Othniel C. Marsh

Ordnung: Saurischia; Familie: Ornithomimidae

Länge: ♂ bis zu 3,4, ♀ bis 3,3m

Gewicht: ♂ bis 100kg, ♀ bis 90kg

Ernährung: omnivor


Beschreibung:

Der in den sumpfigen Bruchwäldern beheimatete Ornithomimus ist einer der schnellsten Läufer von Hell Creek. Obwohl er kräftige Arme und scharfe Krallen hat, die er zur Verteidigung gegen kleinere Raubtiere einsetzen kann, zieht er es vor, sein Heil in der Flucht zu suchen. Seine langen Beine ermöglichen es ihm, mit unglaublicher Geschwindigkeit durchs Unterholz zu sprinten, wobei er mit kraftvollen Sprüngen Hindernisse überwindet. Er kann kurze Distanzen mit über 60 km/h zurücklegen und ist damit fast unschlagbar, wenn es darum geht, Feinden zu entkommen. Sollte es doch zum Kampf kommen, setzt er gezielte Fußtritte und Schläge mit seinen Armen ein. Ornithomimus-Männchen sind im Mittel etwas größer als die Weibchen und auffälliger gefärbt. Während Weibchen mit ihrem matten, waldbraunen Gefieder auf Tarnung setzen, besitzen die Männchen eine rötliche Färbung. An Hals, Brust und den langen Armfedern leuchten sie scharlachrot. Besonders während der Paarungszeit sind diese Farben besonders intensiv und können bei direkten Konfrontationen zwischen Rivalen sogar noch kräftiger wirken.

Ein männlicher Ornithomimus.

Ornithomimus ist vor allem dämmerungs- und nachtaktiv, wobei seine großen Augen, sein feines Gehör und sein ausgezeichneter Geruchssinn ihn im Zwielicht vor Gefahren warnen. Zum Schutz vor Fressfeinden lebt er in Gruppen von bis zu zwanzig Tieren. Diese Gruppen sind nicht besonders eng organisiert, sondern eher lockere Verbände, in denen sich die Tiere gegenseitig vor Gefahren warnen. Bei der geringsten Bedrohung fliehen sie gemeinsam, wobei sie sich mit beeindruckender Geschwindigkeit durch das dichte Unterholz bewegen. Ornithomimus ist nicht nur ein hervorragender Läufer, sondern auch ein ausgezeichneter Schwimmer. Bei Gefahr stürzt er sich oft ins Wasser und kann dank seiner langen Beine und starken Hintergliedmaßen schnell schwimmen und sogar tauchen. Im Wasser kann er sich oft erfolgreich vor Raubtieren verbergen oder durch schnelle Richtungswechsel ihren Angriffen entkommen.

Lebensweise:

Auch wenn er äußerlich eher einem großen Laufvogel ähnelt, hat er doch eine völlig andere, eng ans Wasser gebundene Lebensweise. Ornithomimus verbringt viel Zeit in der Nähe von Seen, Flüssen und Sümpfen, wo er nach Nahrung sucht. Seine bevorzugte Beute sind kleine Krebstiere, die er mit den feinen Lamellen in seinem Schnabel aus dem Wasser seiht, ähnlich wie es heutige Enten tun. Wasserpflanzen, Früchte, Insekten und hin und wieder auch Frösche, Echsen oder kleine Säugetiere stehen ebenfalls auf seinem Speiseplan. Gelegentlich nimmt er auch Aas an, wenn er die Gelegenheit dazu bekommt, besonders wenn Raubtiere einen Kadaver zurücklassen.

Ein Ornithomimus-Weibchen.

Während der Paarungszeit liefern sich die Männchen Balzkämpfe, bei denen sie ihre Armfedern ausbreiten, sich aufrichten und mit tiefen, vibrierenden Rufen ihre Konkurrenten einschüchtern. Ein einmal gefundenes Paar bleibt lebenslang zusammen. Die Weibchen legen ihre Eier in Nestmulden, die sorgfältig mit Pflanzenteilen und Federn ausgekleidet werden. Beide Eltern kümmern sich liebevoll um den Nachwuchs und wechseln sich beim Brüten ab. Nach dem Schlupf bleiben die Küken bis zu einem Alter von etwa sieben Monaten bei den Eltern, bis sie groß genug sind, sich selbst zu versorgen. Bereits als Jungtiere sind sie sehr flink und trainieren täglich ihre Geschicklichkeit beim Springen. Das ist auch dringend nötig, denn in einer Welt voller gefährlicher Feinde fallen viele Jungtiere Fressfeinden zum Opfer. Um sich besser zu schützen, schließen sich junge Ornithomimus oft zu kleinen Gruppen zusammen, die gemeinsam Schutz suchen.


Ornithomimus in Die Weißen Steine:

Band I:

Eine Gruppe Ornithomimus rennt gemeinsam mit Marie, Hannah und Lea in „Joaquin“ ebenfalls durch den Wald, aufgeschreckt durch die jungen Tyrannosaurier, die ihnen auf den Fersen sind.

Band II:

John sichtet im Kapitel „Rettung“ eine Gruppe Ornithomimus in den Sümpfen. Er versucht, sie mit seinem Bogen zu erlegen, allerdings ohne Erfolg. Im Kapitel „Gute Freundinnen“ gelingt es jedoch Mike und den anderen Jägern, einen Ornithomimus zur Strecke zu bringen.

Band IV:

Ornithomimus wird in „Der sterbende See“, erwähnt, als es Max gelingt, einen ausgewachsenen und damit viel größeren Struthiomimus mit dem Speer zu erlegen. Später sind einige Exemplare bei der Stampede mit dabei. Die Tiere fliehen panisch vor dem Vulkanausbruch. In „Erinnerungen“ bricht eine ganze Herde Ornithomimus plötzlich aus dem Wald, wahrscheinlich aufgeschreckt von einem größeren Fleischfresser. Auch in „Heimkehr“ taucht noch einmal eine andere Gruppe auf, als Marie, Hannah und Wasi das Maisfeld suchen.

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Wissenschaftliches zu Ornithomimus:

Ornithomimus ist ein Vertreter der nach ebendieser Gattung auch benannten Ornithomimiden, mittelgroßen Allesfressern, die auch als „Laufsaurier“ bekannt sind. Diese Theropoden lebten vor allem in Laurasia, also den nördlichen Kontinenten des Erdmittelalters, wozu Nordamerika, Europa und der größte Teil Asiens zählen. Der namensgebende Ornithomimus war wie alle Vertreter seiner Familie ein schneller, zweibeinig laufender Dinosaurier, der mit Federn bedeckt war und einen kleinen, zahnlosen Schnabel besaß. In der Forschung werden aktuell zwei Arten unterschieden: die Typusart Ornithomimus velox sowie die zugewiesene Art Ornithomimus edmontonicus.

Forschungsgeschichte

Die Entdeckungsgeschichte und folgende Forschung von und an Ornithomimus sowie der Ornithomimiden insgesamt ist sehr komplex. Sie beginnt mit zwei Fossiilien, einem teilweise erhaltenen Bein und Arm des Tieres, die George L. Cannon am 30. Juni 1889 von in der Denver Formation im US-Bundesstaat Colorado entdeckte. Ein Jahr später wurde dieses Material von Othniel C. Marsh beschrieben, inmitten der sogenannten Bone Wars, einer wissenschaftlichen Fehde zwischen Marsh und seinem Erzrivalen Edward D. Cope. Der Gattungsname bedeutet „Vogel-Nachahmer“ und leitet sich von den griechischen Wörtern ὄρνις (ornis) für „Vogel“ und μῖμος (mimos) für „Nachahmer“ ab. Er bezieht sich auf den vogelähnlichen Fuß dieses Dinosauriers. Der Artname velox stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „schnell“.1Marsh, O. C. (1890). Description of new dinosaurian reptiles. American Journal of Science, 39, 81–86.

Ornithomimus velox
Die Holotyp-Zeichnung von Othniel C. Marsh. Public domain, via Wikimedia Commons.

Zunächst hatte Marsh angenommen, dass sein Ornithomimus ein Ornithopode sei. Dies änderte sich jedoch, als John B. Hatcher und A. E. Sullins im Jahr 1891 ein weiteres Exemplar in der Lance Formation von Wyoming entdeckten. Dieses deutlich größere Exemplar überzeugte Marsh davon, dass auch der Dinosaurier aus Colorado ein mittelgroßer Theropode sein musste. Das neue Exemplar nannte Marsh „Ornithomimus sedens“, wurde jedoch erst im Jahr 1920 im Zuge einer Neubeschreibung durch Charles W. Gilmore weiter erforscht.2Gilmore, C. W. (1920). Osteology of the carnivorous Dinosauria in the United States National Museum – with special reference to the genera Antrodemus (Allosaurus) and Ceratosaurus. Bulletin of the United States National Museum, 110, i–159. doi:10.5479/si.03629236.110.i

Weitere Ornithomimus-Arten?

Ebenfalls noch während der Zeit der Knochenkriege benannte Marsh noch mehrere weitere Ornithomimus-Arten. „Ornithomimus tenuis“ basiert auf einemExemplar, das am Fuß der Steilhänge am Südufer des Missouri River, gegenüber von Cow Island, im Fergus County im Bundesstaat Montana von John B. Hatcher gefunden wurde. Die Fundstelle wird heute zur Judith River Formation gerechnet. Einige nur sehr fragmentarische Fossilien, die Hatcher ebenfalls in Montana fand, beschrieb Marsh zudem als „Ornithomimus grandis“. Beide Funde werden heute allerdings zu Tyrannosaurus rex gerechnet.3Breithaupt, B. H. et al. (2005). In celebration of 100 years of Tyrannosaurus rex – Manospondylus gigas, Ornithomimus grandis, and Dynamosaurus imperiosus, the earliest discoveries of Tyrannosaurus rex in the West. Abstracts with Programs, 37(7), 406. 1892 benannte Marsh außerdem „Ornithomimus minutus“, basierend einem Mittelfußknochen aus der Denver Formation.4Marsh, O. C. (1892). Notice of new reptiles from the Laramie Formation. American Journal of Science, 43, 449–453. Dieses gilt heute jedoch als Alvarezsaurier, auch wenn das Material zu spärlich ist, um es sicher einer Art und Gattung zuzuordnen.5Holtz, T. R. Jr. (2011). Dinosaurs – The Most Complete, Up-to-Date Encyclopedia for Dinosaur Lovers of All Ages. Noch eine Art bzw. weitere gefundene Hinterbeine beschrieb Lawrence Lambe auf als „Ornithomimus altus“ im Jahre 1902, die er im kanadischen Alberta gefunden hatte.6Lambe, L. (1902). New genera and species from the Belly River Series (mid-Cretaceous). Geological Survey of Canada Contributions to Canadian Palaeontology, 3, 25–81. Henry F. Osborn stellte 1917 im Rahmen einer Neubeschreibung jedoch eine neue Gattung auf, die er Struthiomimus nannte, und Lambes Material ebenfalls dazurechnete.7Osborn, H. F. (1916). Skeletal adaptations of Ornitholestes, Struthiomimus, Tyrannosaurus. Bulletin of the American Museum of Natural History, 35, 733–771. Auch der von Hatcher und Sullins entdeckte „Ornithomimus sedens“ wird es heute zumeist der Gattung Struthiomimus zugerechnet.8Farlow, J. O. (2001). Acrocanthosaurus and the maker of Comanchean large-theropod footprints. In: Tanke, D. H., Carpenter, K., Skrepnick, M. W. & Currie, P. J. (eds.), Mesozoic Vertebrate Life – New Research Inspired by the Paleontology of Philip J. Currie. 408–427.

Man kann also sagen, dass Anfangs noch sehr inflationär mit dem Namen Ornithomimus umgegangen wurde. Und bezüglich der Zugehörigkeiten herrschte auch später noch ein ziemliches Hin und Her: Im Jahr 1920 benannte Gilmore Dryosaurus grandis aus Maryland neu als „Ornithomimus affinis“,9Gilmore, C. W. (1920). Osteology of the carnivorous Dinosauria in the United States National Museum – with special reference to the genera Antrodemus (Allosaurus) and Ceratosaurus. Bulletin of the United States National Museum, 110, i–159. doi:10.5479/si.03629236.110.i beide Namen gelten heute aber als Nomen dubium. 1930 verschob Loris Russell die in den Jahren 1926 und 1928 von William Parks beschriebenen Struthiomimus brevetertius10Parks, W. A. (1926). Struthiomimus brevetertius – a new species of dinosaur from the Edmonton Formation of Alberta. Transactions of the Royal Society of Canada, 20, 65–70. und Struthiomimus samueli11Parks, W. A. (1928). Struthiomimus samueli – a new species of Ornithomimidae from the Belly River Formation of Alberta. University Library, Toronto. ebenfalls in die Gattung Ornithomimus und benannte sie entsprechend als „O. brevitertius“, „O. mirifica“ und O. samueli.12Russell, L. S. (1930). Upper Cretaceous dinosaur faunas of North America. Proceedings of the American Philosophical Society, 69, 133–159. Im selben Jahr überführte Oliver P. Hay den von Joseph Leidy 1868 beschriebenen „Aublysodon mirandus“ in „Ornithomimus mirandus“,13Hay, O. P. (1930). Second bibliography and catalogue of the fossil vertebrata of North America. Carnegie Institution of Washington, 390, 1–1074. was heute wieder als nomen dubium gilt. Und auch Parks stellte 1933 noch eine Art auf, die er „Ornithomimus elegans“ nannte.14Parks, W. A. (1933). New species of dinosaurs and turtles from the Upper Cretaceous formations of Alberta. University of Toronto Studies, Geological Series, 34, 1–33. Diese gilt heute entweder als Chirostenotes oder Elmisaurus. Das Jahr 1933 war für Ornithomimus offenbar ein wirklich großes, denn im selben Jahr benannte Charles M. Sternberg die Art Ornithomimus edmontonicus anhand eines nahezu vollständigen Skeletts aus der Horseshoe-Canyon-Formation, das auch heute noch unter diesem Namen geführt wird.15Sternberg, C. M. (1933). A new Ornithomimus with complete abdominal cuirass. The Canadian Field-Naturalist, 47, 79–83. Charles W. Gilmore stellte dagegen noch eine neue Art auf, in welcher er das gesamte bis dahin bekannte Ornithomimiden-Material aus der Inneren Mongolei zusammenfasste: „Ornithomimus asiaticus“.16Gilmore, C. W. (1933). On the dinosaurian fauna of the Iren Dabasu Formation. Bulletin of the American Museum of Natural History, 67, 23–78. 

Ornithomimus – eine Mülleimergattung

Ornithomimus war also lange Zeit eine sogenannte Mülleimergattung, in der jede neu entdeckte Art eines „Vogelnachahmers“ einfach geschoben wurde, bald schon mit Vertretern rund um den ganzen Globus. So benannte auch ein Deutscher Paläontologe, Oskar Kuhn, den 1903 von Louis Dollo beschriebenen „Megalosaurus lonzeensis“ aus Belgien in „Ornithomimus lonzeensis“ um17Kuhn, O. (1965). Saurischia (Supplementum 1). In: Fossilium Catalogus 1 – Animalia, 109, 1–94.. Der Fund wird heute als eine Kralle eines Abelisauriers interpretiert. Zwei von William Parks 1933 beschriebenen Struthiomimus-Arten steckte Dale Russel 1967 ebenfalls in die Gattung Ornithomimus, als „O. currellii“ und „O. ingens“.18Russell, D. A. & Chamney, T. P. (1967) – Notes on the biostratigraphy of dinosaurian and microfossil faunas in the Edmonton Formation Cretaceous, Alberta, National Museum of Canada Natural History Papers, 35, 1–22 Zeitweilig waren also 17 (!) verschiedene Ornithomimus-Arten in Umlauf:

  • „O. affinis“
  • „O. altus“
  • „O. asiaticus“
  • „O. brevitertius“
  • „O. currellii“
  • O. edmontonicus 
  • „O. elegans“
  • „O. grandis“
  • „O. ingens“
  • „O. lonzeensis“
  • „O. minutus“
  • „O. mirandus“
  • „O. mirifica“
  • O. samueli (?)
  • „O. sedens“
  • „O. tenuis“
  • O. velox

Revisionen und Umbenennungen

Um dieses Wirrwarr zu lösen, veröffentlichte Dale Russell 1972 eine morphometrische Studie, in der er die Unterschiede zwischen Ornithomimus und Struthiomimus wissenschaftlich untersuchte. Dabei zeigte sich, dass sich beide Gattungen anhand statistischer Unterschiede in bestimmten Körperproportionen unterscheiden lassen. Russell kam zu dem Schluss, dass sowohl Struthiomimus als auch Ornithomimus gültige Gattungen sind. Innerhalb von Ornithomimus erkannte er zwei Arten an: die Typusart O. velox sowie O. edmontonicus, auch wenn er Schwierigkeiten hatte, diese eindeutig von O. velox zu unterscheiden.

Struthiomimus currellii betrachtete er als jüngeres Synonym von Ornithomimus edmontonicus. Gleichzeitig zeigten seine Daten, dass viele Fossilien weder eindeutig Ornithomimus noch Struthiomimus zugeordnet werden konnten. Daher stellte Russell zwei neue Gattungen auf. Die erste war Archaeornithomimus, in die er Ornithomimus asiaticus und Ornithomimus affinis überführte, die damit zu Archaeornithomimus asiaticus und Archaeornithomimus affinis wurden. Die zweite neue Gattung war Dromiceiomimus, was „Emu-Nachahmer“ bedeutet und sich vom alten Gattungsnamen des Emus (Dromiceius) ableitet. Russell ordnete mehrere im 20. Jahrhundert beschriebene Ornithomimus-Arten dieser neuen Gattung zu, darunter O. brevitertius und O. ingens, die nun als Dromiceiomimus brevitertius geführt wurden. Außerdem benannte er Ornithomimus samueli in eine zweite Art dieser Gattung um: Dromiceiomimus samueli.

Über viele dieser Zuornungen wurde jedoch noch weiterhin gestritten und das Wirrwarr ist selbst heute noch keineswegs gelöst. Zwei Schienbeine aus der Navesink Formation in New Jersey, die Joseph Leidy 1865 Coelosaurus antiquus zugeschrieben hatte, wurden z.B. von Donald Baird und John R. Horner auch wieder Ornithomimus zugeordnet, und zwar der Art „O. antiquus“. Normalerweise hätte dies aber umgekehrt laufen müssen, da Coelosaurus ja der ältere Name ist. Da das Ursprungsmaterial nur auf einem einzelnen Wirbel basierte, den bereits Richard Owen 1854 anonym beschrieb, bekam aber doch Ornithomimus den Vorrang.19Baird, D. & Horner, J. (1979). Cretaceous dinosaurs of North Carolina. Brimleyana, 2, 1–28. Baird ordnete außerdem mehrere weitere Fossilien aus New Jersey und Maryland O. antiquus zu.

Auch über die Unterscheidung von O. velox und O. edmontonicus wurde weiter gestritten. Robert M. Sullivan hielt die beiden Arten für nicht unterscheidbar und wies sie 1997 wiederum O. antiquus als einziger gültiger Art zu.20Sullivan, R. M. (1997). A juvenile Ornithomimus antiquus (Dinosauria – Theropoda – Ornithomimosauria) from the Upper Cretaceous Kirtland Formation (De-na-zin Member), San Juan Basin, New Mexico. New Mexico Geological Society Guidebook, 48, 249–254. Und das Chaos wurde perfekt, als 1988 Gregory S. Paul verschiedene Arten der Gattungen Archaeornithomimus, Struthiomimus, Dromiceiomimus und Gallimimus (wieder) der Gattung Ornithomimus zuwies. Diese Einordnung fand jedoch keine breite Zustimmung in der Fachwelt und wird heute auch von Paul selbst nicht mehr verwendet.21Paul, G. S. (1988). Predatory dinosaurs of the world. Simon & Schuster, New York.

Auch in den letzten Jahren fanden verschiedene Forscher immer wieder Gründe, einige oder sogar alle bislang genannten Arten in unterschiedlichen Kombinationen wieder der Gattung Ornithomimus zuzuordnen. Im Jahr 2004 untersuchten Peter Makovicky, Yoshitsugu Kobayashi und Phil J. Currie die von Russell 1972 erhobenen Proportionsdaten erneut, um die Verwandtschaftsverhältnisse der Ornithomimiden unter Berücksichtigung neu entdeckter Fossilien zu analysieren. Sie kamen zu dem Schluss, dass es keine ausreichende Grundlage gibt, Dromiceiomimus von Ornithomimus zu trennen, und stuften Dromiceiomimus als Synonym von O. edmontonicus ein.22Makovicky, P. J., Kobayashi, Y. & Currie, P. J. (2004). Ornithomimosauria. In: Weishampel, D. B., Dodson, P. & Osmólska, H. (eds.), The Dinosauria – Second Edition. University of California Press. Allerdings bezogen sie die Typusart O. velox nicht in diese Analyse ein. Dasselbe Forschungsteam bekräftigte diese Einschätzung 2006 in einem Vortrag auf der Jahrestagung der Society of Vertebrate Paleontology. Die Forscher betrachteten außerdem Dromiceiomimus samueli als jüngeres Synonym von O. edmontonicus. 23Kobayashi, Y., Makovicky, P. J. & Currie, P. J. (2006). Ornithomimids (Theropoda – Dinosauria) from the Late Cretaceous of Alberta, Canada. Journal of Vertebrate Paleontology, 26, 86A. Diese Ansicht wurde von den meisten späteren Autoren übernommen.

Die Ornithomimosaurier aus Hell Creek und Lance

Abgesehen von O. edmontonicus, der noch in das frühe Maastrichtium datiert wird, gab es im Westen Nordamerikas (Laramidia) am Ende der Kreidezeit wahrscheinlich mindestens zwei Arten von Ornithomimiden, die auch in der Hell Creek- und Lance Formation vorkamen. Tatsächlich sind die Fossilien dort nicht gerade selten und durchgehend in allen Schichten dieser Lagerstätten nachgewiesen. Mindestens 15 Exemplare können zweifelsfrei einem Ornithomimiden zugewiesen werden, auch wenn aufgrund ihrer Spärlichkeit oft nicht klar ist, zu welcher der bekannten Arten das Material gehört.24Horner, J. R., Goodwin, M. B. & Myhrvold, N. (2011). Dinosaur census reveals abundant Tyrannosaurus and rare ontogenetic stages in the Upper Cretaceous Hell Creek Formation (Maastrichtian), Montana, USA. PLOS ONE, 6, e16574. doi:10.1371/journal.pone.001657425Pearson, D., Schaeffer, T., Johnson, K. R., Nichols, D. J. & Hunter, J. P. (2002). Vertebrate biostratigraphy of the Hell Creek Formation in southwestern North Dakota and northwestern South Dakota. Geological Society of America Special Papers, 361, 145–167. doi:10.1130/0-8137-2361-2.145

Die eine ist tatsächlich die ursprüngliche Typusart: O. velox, die zunächst nur durch sehr begrenzte Fossilreste bekannt war. Weitere Exemplare, die dieser Art zugeordnet wurden, stammen aus der Denver Formation sowie aus der Ferris Formation in Wyoming.26Lillegraven, J. A. & Eberle, J. J. (1999). Vertebrate faunal changes through Lancian and Puercan time in southern Wyoming. Journal of Paleontology, 73, 691–710. Ein weiteres Exemplar, das O. velox zugeschrieben wurde (MNA P1 1762A) und aus der Kaiparowits-Formation in Utah stammt, wurde 1985 beschrieben.27DeCourten, F. L. & Russell, D. (1985). A specimen of Ornithomimus velox (Theropoda – Ornithomimidae) from the terminal Cretaceous Kaiparowits Formation of southern Utah. Journal of Paleontology, 59, 1091–1099. Eine Neubewertung dieses Fossils durch Lindsay Zanno und Kollegen im Jahr 2010 stellte jedoch diese Zuordnung infrage. Möglicherweise gehört es nicht einmal zur Gattung Ornithomimus.28Zanno, L.E., Weirsma, J.P., Loewen, M.A., Sampson, S.D. and Getty, M.A. (2010). A preliminary report on the theropod dinosaur fauna of the late Campanian Kaiparowits Formation, Grand Staircase-Escalante National Monument, Utah.[permanent dead link]“ Learning from the Land Symposium: Geology and Paleontology. Washington, DC: Bureau of Land Management. Diese Einschätzung wurde durch eine erneute Beschreibung von O. velox im Jahr 2015 bestätigt. Dabei zeigte sich, dass nur das Holotyp-Exemplar sicher dieser Art zugeordnet werden kann. Die Autoren dieser Studie ordneten das Exemplar aus der Kaiparowits Formation sowie alle Funde aus der Dinosaur Park Formation vorsichtig als Ornithomimus sp. ein, also als Vertreter der Gattung, ohne genaue Artzuweisung.29Claessens, L. & Mark A. Loewen, M.A. (2015). A redescription of Ornithomimus velox Marsh, 1890 (Dinosauria, Theropoda). Journal of Vertebrate Paleontology (advance online publication). doi:10.1080/02724634.2015.1034593

Die Typusart Ornithomimus velox.

Der zweite Ornithomimide war deutlich größer und gehört sogar zu den größten bekannten Vertretern seiner Familie. Das fossile Material aus dem späteten Maastrichtium wird heute überwiegend als Struthiomimus sedens bezeichnet, basierend auf vollständigeren Funden aus Montana sowie einigen Fragmenten aus Alberta und Saskatchewan. Diese Exemplare wurden jedoch bislang noch nicht ausführlich beschrieben, wie Nick Longrich kritisierte. Es könnte somit ebenfalls zur Gattung Ornithomimus gehören, also dann O. sedens. 

Ornithomimus velox unterscheidet sich diesem Exemplar aber deutlich, nicht nur aufgrund dessen, dass er viel kleiner war. Er besaß auch einen kürzeren Rumpf, die schlanken Unterarme waren deutlich kürzer, die Krallen an den Händen und Füßen eher dünn und gerade, während die Handknochen und Finger in etwa gleich lang waren. Dies spricht mindestens für eine Unterscheidung in zwei verschiedene Arten, aber auch sehr, die beiden Ornithomimosaurier aus Hell Creek und Lance als zwei unterschiedliche Gattungen zu betrachten. Dieser Einschätzung bin ich in Die Weißen Steine ebenfalls gefolgt.

Struthiomimus sedens – möglicherweise ebenfalls eine größere Art von Ornithomimus?

Longrich schlug außerdem vor, dass „Dromiceiomimus“ zu einer weiteren, bislang unbenannten Ornithomimus-Art aus der Dinosaur Park Formation gehören könnte, die noch nicht als solche beschrieben wurde. In seiner Faunenliste dieser Formation führte er die Art aber entsprechend als Ornithomimus samueli auf. Diese Art ist aber deutlich älter und gehört noch ins Campanium.

Ein weiterer Ornithomimide mit bislang ungeklärtem Status stammt tatsächlich aus der Hell Creek Formation in South Dakota. Michael Triebold prägte für ihn 1997 den Namen „Orcomimus“, doch ist dieser nie formal wissenschaftlich beschrieben worden und gilt daher derzeit als nomen nudum. Das Material besteht aus einem Becken und einem Hinterbein. Trotz dieser sehr begrenzten Fossilfunde wird vermutet, dass er im Vergleich zu anderen Ornithomimiden seiner Zeit relativ fortschrittlich war. Möglicherweise gehört „Orcomimus“ aber auch zu einer der bereits bekannten Ornithomimosaurier-Arten aus dem späten Maastrichtium von Laramidia.

„Orcomimus“ – eine noch nicht offiziell beschriebene, aber mögliche dritte Ornithomimiden-Gattung aus Hell Creek.

Körperbau und Sinnesleistungen

Wie andere Ornithomimiden besaß auch Ornithomimus kräftige Füße mit drei tragenden Zehen, lange schlanke Arme und lange Hälse mit einem vogelähnlichen und zahnlosen Schnabel. Äußerlich erinnerte er stark an einen Laufvogel wie einen Strauß, weshalb er auch den Namen „Vogel-Nachahmer“ erhielt. Dank der sehr langen Gliedmaßen und hohlen Knochen war er vermutlich ein schnelle Läufer. Zudem besaß er große Augen, vielleicht ein Hinweis auf eine Dämmerungs- und nachtaktive Lebensweise.30Palmer, D. (ed.) (1999). The Marshall Illustrated Encyclopedia of Dinosaurs and Prehistoric Animals. Marshall Editions, London, 109. Das Gehirn war im Vergleich zu anderen nicht-vogelartigen Dinosauriern relativ groß, was jedoch nicht unbedingt auf eine besonders hohe Intelligenz hindeutet. Einige Paläontologen vermuten, dass die vergrößerten Gehirnregionen vor allem der schnellen Bewegungskoordination dienten.31Dodson, P., Britt, B., Carpenter, K., Forster, C. A., Gillette, D. D., Norell, M. A., Olshevsky, G., Parrish, J. M. & Weishampel, D. B. (eds.) (1993). Dromiceiomimus. In: The Age of Dinosaurs. Publications International, 140. Wovon sich Ornithomimus ernährte, ist bislang noch unklar. Als Theropoden könnten Ornithomimiden generell zwar fleischfressend gewesen sein, doch ihre Körperform spricht eher für eine überwiegend omnivore Lebensweise. Als mögliche Nahrung werden Insekten, Krebstiere, Früchte, Blätter, Zweige, Blüten sowie kleine Wirbeltiere wie Frösche, Eidechsen und kleine Säugetiere angenommen.32Dodson, P., Britt, B., Carpenter, K., Forster, C. A., Gillette, D. D., Norell, M. A., Olshevsky, G., Parrish, J. M. & Weishampel, D. B. (eds.) (1993). Dromiceiomimus. In: The Age of Dinosaurs. Publications International, 140.

Nachweis von Federn

Ornithomimus galt lange als schuppenbedeckt, doch seit 1995 belegen mehrere Funde eindeutig das Vorhandensein von Federn. Drei Exemplare von Ornithomimus edmontonicus zeigen entsprechende Hinweise. Erwachsene Tiere besitzen karbonisierte Spuren an den Unterarmen, die auf vogelähnliche Konturfedern hinweisen, während ein Jungtier haarähnliche Filamente am ganzen Körper trug. Eine Studie von 2012 konnte bestätigen, dass die Art in allen Wachstumsstadien daunenartige Federn hatte, während Erwachsene zusätzlich flügelähnliche Strukturen entwickelten. Diese dienten möglicherweise der Balz oder zum Brüten.33Zelenitsky, D. K., Therrien, F., Erickson, G. M., Debuhr, C. L., Kobayashi, Y., Eberth, D. A. & Hadfield, F. (2012). Feathered non-avian dinosaurs from North America provide insight into wing origins. Science, 338, 510–514. doi:10.1126/science.1225376 Ein viertes gefiedertes Exemplar stammt aus dem unteren Bereich der Dinosaur Park Formation. Es war das erste bekannte Exemplar, bei dem auch die Schwanzfedern erhalten waren. Diese Federn waren zwar zerdrückt und verzerrt, zeigten jedoch zahlreiche Ähnlichkeiten mit denen eines Straußes. Zusätzlich wurden Hautabdrücke gefunden, die darauf hinweisen, dass vom mittleren Oberschenkel bis zu den Füßen nackte Haut vorhanden war. Außerdem besaß das Tier eine Hautfalte, die den oberen Oberschenkel mit dem Rumpf verband. Diese Struktur ähnelt derjenigen moderner Vögel, einschließlich Straußen, lag bei Ornithomimus jedoch weiter oberhalb des Knies als bei heutigen Vögeln.34Van der Reest, A. J., Wolfe, A. P. & Currie, P. J. (2016). A densely feathered ornithomimid (Dinosauria – Theropoda) from the Upper Cretaceous Dinosaur Park Formation, Alberta, Canada. Cretaceous Research, 58, 108–117. doi:10.1016/j.cretres.2015.10.004


Quellenangaben:

  • 1
    Marsh, O. C. (1890). Description of new dinosaurian reptiles. American Journal of Science, 39, 81–86.
  • 2
    Gilmore, C. W. (1920). Osteology of the carnivorous Dinosauria in the United States National Museum – with special reference to the genera Antrodemus (Allosaurus) and Ceratosaurus. Bulletin of the United States National Museum, 110, i–159. doi:10.5479/si.03629236.110.i
  • 3
    Breithaupt, B. H. et al. (2005). In celebration of 100 years of Tyrannosaurus rex – Manospondylus gigas, Ornithomimus grandis, and Dynamosaurus imperiosus, the earliest discoveries of Tyrannosaurus rex in the West. Abstracts with Programs, 37(7), 406.
  • 4
    Marsh, O. C. (1892). Notice of new reptiles from the Laramie Formation. American Journal of Science, 43, 449–453.
  • 5
    Holtz, T. R. Jr. (2011). Dinosaurs – The Most Complete, Up-to-Date Encyclopedia for Dinosaur Lovers of All Ages.
  • 6
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