Im hohen Norden des heutigen Alaskas liegt die abgelegene Prince Creek Formation. Diese Gegend lag während der späten Kreidezeit sogar noch weiter nördlich als heute, nur wenige Kilometer vom Nordpol entfernt. Obwohl die Kreidezeit eine sehr warme Periode war und fast überall sonst ein mildes Tropen- oder Subtropenklima mit Regen- und Trockenzeiten herrschte, gab es in Prince Creek schon vor 69 Millionen Jahren Jahreszeiten. Die Dinosaurier dort erlebten dort strenge Winter, in denen es auch immer Frost und Schnee gab. Die Prince Creek Formation wurde 1951 von Gryc et al. benannt. Der Name bezieht sich auf einen Zufluss des Colville River in Nord-Alaska, den Prince Creek. Die Typregion befindet sich in der Nähe dieses Baches im Colville-Becken (North Slope, Alaska).
Die Tiere der Prince Creek Formation hatten sich an dieses extreme Klima angepasst und besaßen als Schutz gegen die Kälte ein warmes Fell oder Federkleid. Alaska bildete damals noch eine Landbrücke und einen Wanderweg zwischen zwei Kontinenten, Asien und Amerika. Interessanterweise waren manche Arten in der Prince Creek Formation aber deutlich größer als ihre Pendants im Süden und Osten, wie z.B. das Alaska-Troodon. Andere Dinos wurden in Alaska jedoch auch zu Zwergen: Nanuqsaurus war z.B. ein entfernter Verwandter des riesigen Tyrannosaurus, er wurde jedoch nur 6m lang, viel kleiner als sein berühmter Vetter.
Die interaktive Karte führt zum Dalton Highway, der einzigen Zufahrtsstraße zur Prince Creek Formation. Die Ausgrabungsfelder der liegen allerdings noch mehr als 60km von dieser Straße entfernt. Leider liegt die Prince Creek Formation sehr abgelegen und wurde offenbar noch nicht von Google-Fotografen besucht. Um einen Eindruck über die Landschaft dieser Gegend zu bekommen, sollte es allerdings ausreichen. Bildquelle: GoogleStreetView.
Geologie
Die Prince Creek Formation bildete sich vor etwa 80 bis 61,7 Millionen Jahren, also in den geologischen Stufen vom kreidezeitlichen Campanium bis zum Danium, der ersten Stufe des Paläozäns. Die bedeutendste Fundstelle für Dinosaurierfossilien ist dort der Kikak-Tegoseak-Steinbruch in Nordost-Alaska, dessen Sedimente sich vor etwa 69 Ma bildeten. Der Steinbruch bietet interessante Einblicke in die Welt des Nordens am Ende der Kreidezeit. Zwar sind die dort gefundenen Fossilien etwas älter als die Kreide-Paläogen-Grenze, jedoch lassen sie durchaus Rückschlüsse zu, welche Tiere und Pflanzen im hohen Norden kurz vor dem Ende des Mesozoikums lebten.
Die Gesteinsschichten dort sind alluvial. Das bedeutet, dass sie durch Ablagerung von Sedimenten durch fließendes Wasser in Flüssen, Strömen oder anderen wasserführenden Systemen entstanden. Lockeres Material wie Sand, Schlamm, Kies oder sogar größere Steine transportiere das Wasser abtransportiert. Dann lagerte es sich an Stellen mit langsamerer Strömung wieder ab. Diese Sedimente wurden oft während Hochwasserereignissen, besonders während der Schneeschmelze in den oberen Regionen von Flusssystemen mitgeführt. Im kreidezeitlichen Alaska befanden sich somit weitverzweigte Betten und Mündungsdeltas von Flüssen, Überschwemmungsebenen und Bruchwälder, sowie viele trockengefallene Flusstäler und Flussterrassen. Die Böden in diesen Gegenden waren sehr fruchtbar, weil sie viele Nährstoffe aus dem umliegenden Land aufnehmen konnten. Die Gegend war von ausgedehnten Wäldern bedeckt, die von Nadelbäumen wie Kiefern und Fichten dominiert wurden.[1] [2] [3] [4] [5] [6] [31]
Paläo-Klima:
Klimarekonstruktionen anhand von δ18O-Werten in Wirbeltierzähnen zeigen zudem, dass die Temperaturgradienten im späten Campanium bis mittleren Maastrichtium flacher noch ganz anders ausfielen als heute. Während damals rings um den Äquator meist ganzjähgrig Temperaturen von rund 30 °C herrschen, sanken die Temperaturen in Polnähe auf etwa −5 °C. im winter ab. Die Prince-Creek-Formation lag während des späten Maastrichtiumsauf etwa 82–85° nördlicher Breite und befand sich damit nahe am damaligen Nordpol. Paläobodenanalysen und Isotopenuntersuchungen deuten auf ein feucht-warmes Treibhausklima mit hoher Luftfeuchtigkeit und starken Niederschlägen hin. Die jährliche Niederschlagsmenge (MAP) wird auf 1000–3900 mm in den feuchtesten und 350–1200 mm in den trockensten Phasen geschätzt, wobei sich diese Schwankungen über Zeiträume von rund 10.000 Jahren vollzogen. Die Sauerstoffisotopenwerte (δ18O) und rekonstruierten Meteorwasserproben lassen auf intensive Regenauswaschungseffekte und eine verstärkte hydrologische Zirkulation schließen.
Dennoch lagen die Temperaturen im Monatsmittel noch im positiven Bereich, obwohl die Winter von längeren Perioden völliger Dunkelheit und bitterkaltem Frost geprägt waren. Die Fossilien belegen, dass eine vielfältige Dinosaurierfauna ganzjährig dort lebte und sogar dort brütete. Aufgrund wahrscheinlich längerer Brutzeiten, der geringen Größe der Jungtiere und kurzer Fortpflanzungsfenster wird angenommen, dass die meisten Arten keine saisonalen Wanderungen unternahmen, sondern das ganze Jahr über in der arktischen Umgebung verblieben. [7] [8] [9] [10]

Heutige Lage der Prince Creek Formation:
Lage: Alaska (USA)
Benannt: 1951 von Gryc et al.
Koordinaten heute: 70.0°N 151.5°W
Paläo-Koordinaten: 83.2°N 115.9°W
Alter: 73 – 69,1 Ma
Liegt unter: Sagavanirktok Formation
Liegt über: Schrader Bluff Formation
Gruppe: Colville Group
Subeinheiten: Kikak-Tegoseak Quarry, Kogosukruk Tongue, Ocean Point, Coleville River Bluff
Paläo-Lage der Prince Creek Formation:
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Die Prince Creek Formation in meinen Büchern:Die Prince Creek Formation ist einer der Handlungsorte in Mein zauberhaftes Dinosaurierbuch. In der zweiten Geschichte bereist du das kreidezeitliche Alaska. Dort kannst du dem kleinen Pachyrhinosaurus Patsch helfen, seine Familie zu finden, von der er während eines Schneesturms getrennt wurde. Auch ein etwas mürrisches Alaska-Troodon hat dort einen Kurzauftritt. |
Fossilbericht:
Fische:
Knorpelfische:
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Squatina sp.[3] |
Knochenfische:
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Archaeosiilik gilmulli [3] Horseshoeichthys armaserratus [3] Acipenseridae indet. [3] Beryciformes indet. [3] Cypriniformes indet. [3] Neopterygii indet. [3] Polyodontidae indet. [3] |
Dinosaurier:
Theropoden:
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Dromaeosaurus albertensis [2][11]
Saurornitholestes cf. langstoni [2] [11] Troodon sp. [12] [28] [29] („Alaska-Troodon“; deutlich größer als andere Troodontiden aus dem Maastrichtium Kanadas und der westlichen USA.) Ornithomimosauria indet.[13] Saurornitholestinae indet.[14] |
Ornithischier:
|
Alaskacephale gangloffi [15] [30]
Pachyrhinosaurus perotorum [18] [19] Lambeosaurinae indet. [20] Ornithopoda indet. [21] Thescelosaurinae indet. [21] Leptoceratopsidae indet. [9] |
Säugetiere:
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Cimolodon cf. nitidus [22]
Sikuomys mikros [23] Unnuakomys hutchisoni [24] Gypsonictops sp. [22] Multituberculata indet. [22] Marsupialia indet. [22] |
Pflanzen:
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Parataxodium wigginsii (Zypresse) [25]
Hollickia quercifolia (Silberbaum; Blätterfossilien) [25] Quereuxia angulata (Wasserpflanze) [25] Equisetites sp. (Schachtelhalm) [25] |
Pollen:
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Aequitriradites spinulosus [26]
Alete clavate [26] Aquilapollenites amygdaloides [26] A. dentatus [26] A. trialatus [26] Azonia cribrata [26] Botryococcus braunii [26] Camarozonosporites ambigens [26] Cicatricosisporites dorogensis [26] Cingulizonates bialatus [26] Cingutriletes congruens [26] Crassispora apisulacea [26] Cycadopites fragilis [26] Erdtmannipollis procumbentformis [26] Expressipollis accuratus [26] Fibulapollis scabratus [26] Foraminisporis undulosus [26] Gleicheniidites senonicus [26] Hannisporis amplus [26] Hannisporis scollardensis [26] Impardecispora marylandensis [26] Inundatisporis tappaniae [26] Kurtzipites trispissatus [26] Lairidordites magnus [26] Leosphaeridia stellata [26] Mancicorpus pseudosenonicus [26] Osmundacidites wellmanii [26] Ovoidites arcticus [26] O. parvus [26] Polycingulatisporites reduncus [26] Pulcheripollenites krempii [26] Aequitriradite sp. [26] Anacololsidites spp. [26] Annulispora sp. [26] Aquilapollenites spp. [26] Balmeisporites sp. [26] Cibotiumspora sp. [26] Cicatricosisporites spp. [26] Circulodinium sp. [26] Clavatisporites sp. [26] Converrucosisporites sp. [26] Deltoidospora sp. [26] Dictyophyllidites sp. [26] Foveosporites sp. [26] Ischyosporites sp. [26] Integricorpus sp. [26] Laegivatosporites spp. [26] Lunatadinium sp. [26] Lycopodiacidites sp. [26] Mantonisporites sp. [26] Ovoidites spp. [26] Proteacidites sp. [26] Podocarpidites sp. [26] |
Ichnofossilien:
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Gruipeda vegrandiunis (Spurenfossil eines kleinen Vogels) |
Außerdem wurden in der Prince Creek Formation einige Proben fossiler Pilzshyphen gesammelt.
Einige nicht näher bestimmbare Überreste von Tyrannosauriden sind ebenfalls vorhanden, hauptsächlich in Form von Zähnen. Diese stammen aus dem Kikak-Tegoseak Quarry, dem Liscomb Quarry und dem Byers Bed und umfassen insgesamt acht Zähne. [11]
Fossilien von Vögeln der Krone oder nahe der Krone sowie von Vertretern der Hesperornithes und Ichthyornithes wurden 2025 gemeldet und stellen den bislang ältesten Nachweis für brütende Vögel in polaren Breiten dar. [27]
Weitere Lagerstätten des hohen Nordens:
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Prince Creek Formation |
Weitere Lagerstätten aus Mein traumhaftes Dinosaurier-Buch:
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Hell Creek Formation – South Dakota (USA) vor 66 Ma
Prince Creek Formation – Alaska (USA) vor 69 Ma Djadochta Formation – Mongolei vor 74 Ma Niobrara Chalk Formation – Kansas vor 85 Ma Bahariya Formation – Ägypten vor 100 Ma Yixian Formation – Liaoning (China) vor 125 Ma Altmühltal Formation – Bayern (Deutschland) vor 155 Ma Posidonienschiefer – Baden-Württemberg (Deutschland) vor 180 Ma Trossingen Formation – Baden Württemberg (Deutschland) vor 210 Ma Chinle Formation – Arizona (USA) vor 225 Ma |
Alle anderen Lagerstätten, die in meinen Büchern eine Rolle spielen, erreichst du über meine Interaktive Karte:
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Quellenangaben:
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