Durch den Kontinentaldrift hat sich der nordamerikanische Kontinent im Laufe der letzten 66 Millionen Jahre um einige hundert Kilometer nach Süden verschoben. Das heutige Alaska lag damals somit nur unweit des Polarkreises. Durch das weltweit warme Klima während der Kreidezeit befand sich dort allerdings noch keine lebensfeindliche Eiswüste mit einem kilometerdicken Schild aus Gletschern. Der hohe Norden war vielmehr ein Lebensraum mit borealem Klima, in welchem der extreme Wechsel der Jahreszeiten das Landschaftsbild prägte. Auf milde Sommer folgten bitterkalte Winter mit Frost und Schneefall. Auch wenn das wohl ein eher ungewöhnliches Bild ist: hier hat es tatsächlich Dinos im Schnee gegeben! Sie und viele andere Tiere hatten sich an das wechselhafte Klima angepasst. Manche wichen den kalten Wintern aus und wanderten in wärmere Breitengrade ab, andere blieben jedoch auch das ganze Jahr dort und warteten geduldig in der monatelangen Dunkelheit des Polarwinters auf die ersten Strahlen der Frühlingssonne.
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Inhaltsverzeichnis: |
Geographie

Vor 66 Ma befand sich der nordamerikanische Kontinent noch etwa 9° weiter nördlich als heute. Im Laufe des Kontinentaldrifts hat er sich weiter nach Süden verschoben. Die höhere Breitenlage hatte eine große Auswirkung auf den jahreszeitlichen Wechsel und die verfügbaren Sonnenstunden, je weiter man nach Norden kam. Tatsächlich lagen einige Gebiete des heutigen Alaskas nur unweit des Nordpols. Dort herrschte während der Kreidezeit an 120 Tagen im Jahr völlige Dunkelheit, und an ebenso vielen Tagen ging die Sonne überhaupt nicht mehr unter.
Zur Zeit ihrer Ablagerung befanden sich alle der hier vorgestellten Lebensräume an schlammigen Küstenebenen. Blätter, Wurzeln und Pollen sind aus mehreren Fundstellen bekannt. Fossile Fußspuren, besonders aus dem Westen der Gebiete zeigen, dass hier ein hoher Durchlauf vorbeiziehender Tiere herrschte. Offenbar befand sich im hohen Norden Alaskas ein echter Dinosaurier-Highway! Auf ihm zogen vor allem Ceratopsier und Hadrosaurier vom Norden in den Süden – und umgekehrt. Die Anwesenheit von Gips und Pyrit in benachbartem Gestein lässt darauf schließen, dass die Prince Creek- und Cantwell Formation während des Maastrichtiums an einen Meeresarm grenzten, den Bearpaw Seaway. Die Kanguk Formation lag dagegen weiter westlich, am Hudson Seaway. Die Summit Creek Formation lässt dagegen auf kontinentales Klima schließen, sie lag wohl weiter landeinwärts.
Klima
Während des späten Maastrichtiums durchlief die Erde eine sogenannte Treibhausphase. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre war um ein Vielfaches höher als heute, was an den enormen vulkanischen Ausgasungen zu dieser Zeit lag. Die Jahresdurchschnittstemperatur lag weltweit sehr hoch. Sogar die Polarregionen waren deutlich wärmer als heute und keine derart lebensfeindlichen Lebensräume. Dennoch standen sowohl Tier- als auch Pflanzenwelt hier vor erheblichen Herausforderungen und mussten sich an harsche Bedingungen anpassen. Dort gab es jedes Jahr mehrere Monate ohne Sonnenaufgang, in denen lediglich Mond und Sterne sowie die Aurora Borealis, das Polarlicht, die Umgebung erhellten. Bei Bewölkung konnte jedoch tagelange, völlige Dunkelheit herrschen. Im Sommer ging die Sonne dagegen mehrere Monate lang überhaupt nicht mehr unter.
Paläoböden, Pflanzenfossilien und stabile Isotope sprechen für ein feuchtes, vergleichsweise mildes Treibhausklima. Rekonstruktionen ergeben für untersuchte Profile des Maastrichtiums im Mittel etwa 6 bis 7 °C, für den wärmsten Monat ungefähr 14,5 °C und für den kältesten Monat rund −2 °C; die Werte sind mit deutlichen Unsicherheiten behaftet und schwankten im Verlauf der Ablagerungszeit. Hinweise auf dauerhaft gefrorenen Boden, wie er heute für die Arktis typisch ist, fehlen in den untersuchten Dinosaurierlagen hingegen. Schnee und saisonaler Frost sind plausibel, ein heutiges hocharktisches Eisklima mit Tundralandschaft dagegen nicht. 1Salazar-Jaramillo, S. et al. (2019). Paleoclimate reconstruction of the Prince Creek Formation, Arctic Alaska, during Maastrichtian global warming. Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology 532, 109265. doi:10.1016/j.palaeo.2019.1092652Flaig, P. P.; Hasiotis, S. T. & Fiorillo, A. R. (2014). Dinosaur-bearing hyperconcentrated flows of Cretaceous Arctic Alaska: Recurring catastrophic event beds on a distal paleopolar coastal plain. PALAIOS 29, 594–611. doi:10.2110/palo.2013.136
Die Vegetation bestand aus niedrigen, offenen Wäldern und Feuchtgebieten mit Nadelgehölzen, Farnen, Schachtelhalmen und bedecktsamigen Pflanzen. Die lange Winterdunkelheit begrenzte das Pflanzenwachstum stärker als die Kälte. Funde von Embryonen, Schlüpflingen und sehr jungen Tieren aus mehreren Dinosauriergruppen belegen Fortpflanzung vor Ort. Damit ist eine jährliche Fernwanderung aller Dinosaurier unwahrscheinlich; wenigstens ein Teil der Fauna blieb vermutlich ganzjährig in der Polarregion. Ob einzelne große Arten saisonal wanderten, lässt sich aus den Fossilien bislang nicht sicher entscheiden. 3Druckenmiller, P. S. et al. (2021). Nesting at extreme polar latitudes by non-avian dinosaurs. Current Biology 31, 3469–3478.e5. doi:10.1016/j.cub.2021.05.041

Landschaft
Die nördlichen Lebensräume Nordamerikas waren während der späten Kreidezeit von einer erstaunlichen Vielfalt geprägt. Von den Küsten über Flussdeltas bis hin zu Teichen, Seen, Bruchwäldern und Bergwäldern boten diese Landschaften eine Fülle von Ökosystemen. Manche Dinosaurier wie Edmontosaurus, Thescelosaurus, Leptoceratops und Ornithomimus kamen auch noch in deutlich tieferen Breiten vor. Für viele der dort heimischen Dinosaurier war es im Norden allerdings zu kalt. Dafür fanden sich dort wiederum auch einige Spezies, die nur in den höheren Breiten vorkamen. Sie profitierten von der Abwesenheit von Tyrannosaurus, Triceratops und anderer Konkurrenten. An den nördlichen Küsten des kreidezeitlichen Nordamerikas erstreckten sich steile Klippen und Berghänge bis hinunter zu tiefen, kalten Gewässern. Mancherorts gab es aber auch Sand- und Felsenstrände und stark verschlammte Küstenabschnitte. In den küstennahen Gewässern tummelten sich verschiedene Meeresbewohner, darunter viele Arten von Fischen, Ammoniten und Krebstieren. Meeresreptilien wie Plesiosaurier und Mosasaurier nutzten diese Gewässer als Jagdgründe und fanden einen reich gedeckten Tisch vor. Die langhalsigen Elasmosaurier nutzten die kalten Polarmeere auch als ihre Kinderstuben. Die Küstenregionen boten auch Lebensraum für Küstenvögel, die auf den Felsen und Klippen nisteten und sich von den reichen Fischvorkommen ernährten. Die angrenzenden Wälder waren von kühlem, feuchtem Klima geprägt und von Nadelbäumen dominiert. Die Flussdeltas des Nordens waren ein wichtiger Lebensraum für viele Tierarten. Die reichen Wasserquellen und die fruchtbaren Böden zogen eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren an. Hier florierten Schachtelhalme, Seerosen und andere Wasserpflanzen. Flusskrebse, Fische und kälteresistente Amphibien fanden in den Teichen und Flüssen reichlich Nahrung. Für Krokodile waren diese Gewässer dagegen meist zu kalt.
Diese Regionen waren auch der Lebensraum von großen Pflanzenfressern wie Edmontosaurus und Pachyrhinosaurus. Sie ernährten sich von den saftigen Pflanzen in den Flussdeltas. Fleischfresser wie Saurornitholestes oder das Alaska-Troodon (fiktionaler Name: Alaskadon) und besonders der kleine Tyrannosauride Nanuqsaurus lauerten an den Ufern auf Beute. Die klaren Teiche und Seen im Norden waren ebenfalls eine Oase für viele Tierarten. Wasservögel fanden hier Nahrung und Brutplätze. Die Ufer waren von Schilfrohr, Seerosen und anderen Wasserpflanzen gesäumt. In den Gewässern tummelten sich Fische und Amphibien. Auf den am Ufer liegenden Steinen sonnte sich auch gerne mal eine Eidechse. Die Bruchwälder im Norden waren von Moosen, Farnen und hohen Nadelbäumen geprägt, deren Wurzeln im Sommer vom Wasser der über die Ufer getretenen Flüsse umspült und deren dicken Stämme dann von Nebelschwaden umweht wurden. Zahlreiche Bäche und kleine Flüsse schlängelten sich durch das dichte Unterholz. Diese Regionen waren Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren, darunter Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien. Kleinere Dinosaurier wie Ornithomimus, Alaskacephale, Thescelosaurus und Leptoceratops versteckten sich hier zwischen den Bäumen. Fleischfresser wie Dromaeosaurus und Saurornitholestes lauerten hier auf Beute. Bis auf etwa 1.500m Höhe erstreckten sich in den höheren Lagen im Norden noch dichte Wälder mit hoch aufragenden Bäumen, die von der feuchten Luft der Berge genährt wurden. Die Bergkämme waren oft in Nebel gehüllt, und die Luft war kühl und erfrischend. Von Oktober bis Mai lag auf diesen Höhenlagen Schnee, und oberhalb der Baumgrenze schmolz dieser erst im Juni. Die Gipfel der höchsten Berge, die auf mehr als 4.000m aufragten, waren sogar ganzjährig von Eis und Schnee bedeckt.

Das Nordpolarmeer
Das Nordpolarmeer der späten Kreidezeit unterschied sich deutlich von der heutigen eisigen Arktis. Zwar hatte sich das Erdklima gegenüber den besonders warmen Abschnitten der mittleren Kreide langfristig abgekühlt, doch herrschten im hohen Norden weiterhin vergleichsweise milde Bedingungen. Aus Sedimenten des zentralen arktischen Ozeans wurden für die Zeit vor ungefähr 70 Millionen Jahren Oberflächenwassertemperaturen von etwa 15 °C rekonstruiert.4Jenkyns, H. C. et al. (2004). High temperatures in the Late Cretaceous Arctic Ocean. Nature, 432: 888–892. doi:10.1038/nature03143 Dieser Wert konnte Jahreszeitlich bedingt aber wohl erheblich schwanken. Auch verlief die klimatische Entwicklung nicht geradlinig: Während des späten Maastrichtiums unterbrach eine erneute Erwärmung einen längerfristigen Abkühlungstrend.5Woelders, L. et al. (2017). Latest Cretaceous climatic and environmental change in the South Atlantic region. Paleoceanography, 32: 466–483. doi:10.1002/2016PA003007 Für die Bewohner der hohen Breiten war neben der Temperatur vor allem der ausgeprägte jahreszeitliche Wechsel des Lichtangebots entscheidend. Auf lange, helle Sommer folgten dunkle Wintermonate. Dadurch dürfte auch das Nahrungsangebot erheblich geschwankt haben: Wenn im Frühjahr wieder genügend Sonnenlicht ins Wasser drang, konnten sich Photosynthese betreibende Algen vermehren und die Grundlage produktiver mariner Nahrungsketten bilden.
Manche Fundorte zeigen auch Episoden von wiederholtem Sauerstoffmangel am Meeresboden und den Eintrag großer Mengen vulkanischer Asche.6Davies, M. A. et al. (2018). Integrated biostratigraphy and carbon isotope stratigraphy for the Upper Cretaceous Kanguk Formation of the High Arctic Sverdrup Basin, Canada. Geological Society of America Bulletin 130(9–10), 1540–1561. doi:10.1130/B31858.1 Doch waren die nördlichen Meere keineswegs überall und dauerhaft lebensfeindlich, im Gegenteil. Untersuchungen des Tschuktschenschelfs sprechen für anhaltende Bodenströmungen und eine hohe biologische Produktivität während des Campaniums und Maastrichtiums.7Liu, S. et al. (2026). High productivity and multilayered circulation in the Late Cretaceous Arctic Ocean. Science Advances, 12: eaec4895. doi:10.1126/sciadv.aec4895 An der nordkanadischen Küste zeigen Ablagerungen der Mason River Formation ebenfalls ein produktives Meer, dessen Lebensgemeinschaften durch Flusseinträge und die Vermehrung von Kieselalgen sowie anderen Algengruppen geprägt wurden.8Diaz, J. F. et al. (2025). Late Cretaceous ecosystem dynamics in the southern incipient Arctic Ocean: A micropaleontological and geochemical perspective. Global and Planetary Change, 244: 104643. doi:10.1016/j.gloplacha.2024.104643 Funde noch nicht ausgewachsener Plesiosaurier aus den arktischen Flachmeeren Sibiriens lassen vermuten, dass manche Küstengewässer des hohen Nordens während der hellen Polarsommer als Geburtsstätten und Kinderstuben dienten.9Zverkov, N. G. et al. (2023). Northernmost occurrences of plesiosaurs and turtles in the Upper Cretaceous of Eurasia. Cretaceous Research, 148: 105537. doi:10.1016/j.cretres.2023.105537 Auch aus dem hohen Norden Kanadas sind Jungtiere belegt: Zähne von der Axel Heiberg-Insel, wo die Kanguk Formation aufgeschlossen ist, wurden juvenilen Elasmosauriern zugeordnet. Sie stammen aus nichtmarinen Ablagerungen und sprechen dafür, dass die Jungtiere hier sogar die Süßwasserlebensräume nutzten.10Vandermark, D., Tarduno, J. A. & Brinkman, D. B. (2006). Late Cretaceous plesiosaur teeth from Axel Heiberg Island, Nunavut, Canada. Arctic, 59: 79–82. doi:10.14430/arctic366

Meerestyp: Kühles Schelf- und Randmeer des arktischen Ozeans.
Klima: gemäßigt bis kalt
Durchschnittliche Wassertemperatur: Ungefähr 8–15 °C.
Maximale Tiefe: Regional mehrere Hundert Meter.
Fossilüberlieferung: Lückenhaft, aber wissenschaftlich bedeutend

Die Lagerstätten
Meine Rekonstruktion der Lebensräumen an den Gestaden des Binnenmeeres basiert auf echten Erkenntnissen aus der paläontologischen Forschung. Um diese beeindruckende Welt wiederzuerschaffen, habe ich aus zahlreichen Studien zu folgenden Lagerstätten recherchiert. Klick dich gerne durch die einzelnen Beiträge, wenn du mehr über die wissenschaftlichen Hintergründe erfahren und auch einen virtuellen Spaziergang dort machen möchtest!
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Im äußersten Norden Alaskas liegt die Prince Creek Formation, eine der bedeutendsten Fossilwelten der Polarwelt während der Kreidezeit. Ihre berühmten Dinosaurierfundstellen entstanden in einer küstennahen Flusslandschaft, die damals bei etwa 80 bis 85° nördlicher Paläobreite lag, also unweit des Nordpols. Trotz des kühlen Klimas lebten und brüteten dort auch mehrere Dinosaurierarten. |
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Die Cantwell Formation ist eine geologische Formation im Südosten Alaskas. Sie enthält interessante Fossilien, die aus der letzten Phase der Kreidezeit stammen. Im Denali National Park wurden auch zahlreiche Dinosaurierspuren entdeckt, die von einem prähistroischen Wanderweg zeugen, der von Therizinosauriern, Hadrosauriern, Ceratopsiern, Ankylosauriern, Pterosauriern und Vögeln benutzt wurde. |
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Die Kanguk Formation ist eine geologische Formation in den kanadischen Northwest Territories und im Bundesstaat Nunavut, deren Schichten in die späte Kreidezeit zurückreichen. Sie liegt auf der vor Grönland liegenden Axel-Heiberg-Insel, entlang der Küste des Stand Fiord. Auch die Überreste von Dinosauriern wurden dort gefunden, bislang sind sie aber noch unbeschrieben. |
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Die Summit Creek Formation in den kanadischen Northwest Territories, ntlang des Mackenzie River und in der Umgebung von Fort Norman ist eine beeindruckende Schichtabfolge aus der späten Kreidezeit. Sie besteht aus Konglomeraten, Sandsteinen, Tuff und kohlehaltigen Schichten, die auf eine sumpfige Landschaft mit Bruchwald hinweisen. Fossilfunde von dort sind selten. |
Marine Lagerstätten:
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Die Kaguyak Formation ist eine mächtige Abfolge mariner Sedimentgesteine aus der späten Kreidezeit. Ihre Aufschlüsse liegen an der abgelegenen Pazifikküste Alaskas im heutigen Katmai National Park and Preserve. Siltsteine, Sandsteine und Tonsteine dokumentieren dort Ablagerungen eines untermeerischen Fächers. |
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Die Matanuska Formation ist eine mächtige Folge überwiegend mariner Sedimentgesteine aus der Kreidezeit. Ihre Aufschlüsse mit dunklen Ton- und Siltsteinen entstanden zwischen einem vulkanischen Inselbogen und dem nordamerikanischen Kontinentalrand und ziehen sich durch das Matanuska Valley und die benachbarten Talkeetna Mountains im südlichen Alaska. |
Alle anderen Lagerstätten, die in meinen Büchern eine Rolle spielen, erreichst du über meine interaktive Karte:
Fossilbericht |
Der Fossilbericht ist noch in Überarbeitung. In Kürze wird hier eine noch weit ausführlichere Liste mit allen Tieren und Pflanzen aus den Lagerstätten des Hohen Nordens zu sehen sein. |
WICHTIG: Diese Seite befindet sich in ständiger Überarbeitung. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse werden hier regelmäßig eingearbeitet, was allerdings manchmal etwas Zeit braucht. Du kannst aber gerne mithelfen: wenn du eine Anmerkung oder eine mir noch fehlende Information hast, oder auch einen Fehler findest, schreib mir bitte gern eine Nachricht über meine Social-Media-Kanäle.
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Vögel:
| Gattung: | Arten: | Formation: | Fundort: | Alter: | Häufigkeit: | Bemerkungen: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Canadaga |
C. arctica11Currie, P. J. (2001). Sino-Canadian Dinosaur Project / Le Projet dinosaurien sino-canadien. Canadian Journal of Earth Sciences, 38(12), vii–viii. doi:10.1139/e01-08312Demers-Potvin, A. V. et al. (2025). An elusive bird and non-avian dinosaur fauna from the latest Cretaceous (Campanian/Maastrichtian) Kanguk Formation of Bylot Island, Nunavut. Vertebrate Anatomy Morphology Palaeontology, 13, 16–17. | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 72–66 Ma | selten | Hesperornithidae |
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Hesperornithes indet.13Demers-Potvin, A. V. et al. (2025). An elusive bird and non-avian dinosaur fauna from the latest Cretaceous (Campanian/Maastrichtian) Kanguk Formation of Bylot Island, Nunavut. Vertebrate Anatomy Morphology Palaeontology, 13, 16–17. | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 68–66 Ma | häufig | unbestimmte Hesperornithes |

Dinosaurier:
| Gattung: | Arten: | Formation: | Fundort: | Alter: | Häufigkeit: | Bemerkungen: |
|---|---|---|---|---|---|---|
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Hadrosauridae indet.14Vavrek, M. J., Hills, L. V. & Currie, P. J. (2014). A hadrosaurid (Dinosauria: Ornithischia) from the Late Cretaceous (Campanian) Kanguk Formation of Axel Heiberg Island, Nunavut, Canada, and its ecological and geographical implications. Arctic, 67(1), 1–9. doi:10.14430/arctic4362 | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 81–66 Ma | sehr häufig | unbestimmte „Entenschnabeldinosaurier“ |
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Lambeosaurinae indet.15Brownstein, C. D. (2018). The biogeography and ecology of the Cretaceous non-avian dinosaurs of Appalachia. Palaeontologia Electronica, 21(1), 1–56. doi:10.26879/801 | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 72–66 Ma | selten | unbestimmte Lambeosaurinae |
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Ornithomimidae indet.16Currie, P. J. (2001). Sino-Canadian Dinosaur Project / Le Projet dinosaurien sino-canadien. Canadian Journal of Earth Sciences, 38(12), vii–viii. doi:10.1139/e01-083 | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 75–66 Ma | häufig | unbstimmte „Straußdinosaurier“ |
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Theropoda indet.17Currie, P. J. (2001). Sino-Canadian Dinosaur Project / Le Projet dinosaurien sino-canadien. Canadian Journal of Earth Sciences, 38(12), vii–viii. doi:10.1139/e01-083 | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 72–66 Ma | häufig | unbestimmte Theropoden |
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Tyrannosauridae indet.18Demers-Potvin, A. V. et al. (2025). An elusive bird and non-avian dinosaur fauna from the latest Cretaceous (Campanian/Maastrichtian) Kanguk Formation of Bylot Island, Nunavut. Vertebrate Anatomy Morphology Palaeontology, 13, 16–17. | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 72–66 Ma | sehr häufig | unbestimmte Tyrannosaurier |
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Tyrannosauroidea indet.19Brownstein, C. D. (2018). The biogeography and ecology of the Cretaceous non-avian dinosaurs of Appalachia. Palaeontologia Electronica, 21(1), 1–56. doi:10.26879/801 | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 75–66 Ma | selten | unbestimmte Tyrannosauroiden |

Choristodera:
| Gattung: | Arten: | Formation: | Fundort: | Alter: | Häufigkeit: | Bemerkungen: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Champsosaurus |
C. sp.20Vandermark, D., Tarduno, J. A. & Brinkman, D. B. (2006). Late Cretaceous Plesiosaur Teeth from Axel Heiberg Island, Nunavut, Canada. Arctic, 59(1), 79–82. | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 70–66 Ma (Gattung bis 56 Ma) | häufig | Champsosauridae |

Schildkröten:
| Gattung: | Arten: | Formation: | Fundort: | Alter: | Häufigkeit: | Bemerkungen: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Aurorachelys |
A. gaffneyi21Vandermark, D. et al. (2009). New Late Cretaceous macrobaenid turtle with Asian affinities from the High Canadian Arctic: Dispersal via ice-free polar routes. Geology, 37(2), 183–186. doi:10.1130/G25290A.1 | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 75–66 Ma | Einzelfund | Macrobaenidae (Landschildkröte) |

Plesiosaurier:
| Gattung: | Arten: | Formation: | Fundort: | Alter: | Häufigkeit: | Bemerkungen: |
|---|---|---|---|---|---|---|
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Plesiosauroidea indet.22Currie, P. J. (2001). Sino-Canadian Dinosaur Project / Le Projet dinosaurien sino-canadien. Canadian Journal of Earth Sciences, 38(12), vii–viii. doi:10.1139/e01-08323Vandermark, D., Tarduno, J. A. & Brinkman, D. B. (2006). Late Cretaceous plesiosaur teeth from Axel Heiberg Island, Nunavut, Canada. Arctic, 59(1), 79–82. doi:10.14430/arctic36624Tarduno, J. A. et al. (1998). Evidence for extreme climatic warmth from Late Cretaceous Arctic vertebrates. Science, 282(5397), 2241–2243. doi:10.1126/science.282.5397.2241 | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 72–66 Ma | häufig | unbestimmte Plesiosaurier |
Plesiosaurier-Zähne aus der Kanguk Formation werden juvenilen Elasmosauriern zugeordnet, was ein Indiz ist, dass diese Meeresreptilien die kühleren Regionen als Geburtsstätten und Kinderstuben nutzten. Sie stammen aus nichtmarinen Ablagerungen und sprechen dafür, dass die Jungtiere hier die Süßwasserlebensräume nutzten.25Vandermark, D., Tarduno, J. A. & Brinkman, D. B. (2006). Late Cretaceous plesiosaur teeth from Axel Heiberg Island, Nunavut, Canada. Arctic, 59: 79–82. doi:10.14430/arctic366

Schuppenechsen:
| Gattung: | Arten: | Formation: | Fundort: | Alter: | Häufigkeit: | Bemerkungen: |
|---|---|---|---|---|---|---|
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Mosasauridae indet.26Currie, P. J. (2001). Sino-Canadian Dinosaur Project / Le Projet dinosaurien sino-canadien. Canadian Journal of Earth Sciences, 38(12), vii–viii. doi:10.1139/e01-083 | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 72–66 Ma | sehr häufig | Mosasauridae (Mosasaurier) |

Knorpelfische:
| Gattung: | Arten: | Formation: | Fundort: | Alter: | Häufigkeit: | Bemerkungen: |
|---|---|---|---|---|---|---|
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Chondrichthyes indet.27Currie, P. J. (2001). Sino-Canadian Dinosaur Project / Le Projet dinosaurien sino-canadien. Canadian Journal of Earth Sciences, 38(12), vii–viii. doi:10.1139/e01-083. | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 72–66 Ma | häufig | Chondrichthyes (Knorpelfisch) |
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Holocephali indet.28Demers-Potvin, A. V. et al. (2025). An elusive bird and non-avian dinosaur fauna from the latest Cretaceous (Campanian/Maastrichtian) Kanguk Formation of Bylot Island, Nunavut. Vertebrate Anatomy Morphology Palaeontology, 13, 16–17. | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 68–66 Ma | selten | unbestimmte Seekatzen |

Stachelhäuter:
| Gattung: | Arten: | Formation: | Fundort: | Alter: | Häufigkeit: | Bemerkungen: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Isocrinus |
I. sp.29National Park Service (2021). Fossils. Katmai National Park & Preserve. | Kaguyak Formation | USA (Alaska) | 72–70 Ma (Gattung 249 Ma bis heute) | selten | Isocrinidae (Seelilie) |

Kopffüßer:
| Gattung: | Arten: | Formation: | Fundort: | Alter: | Häufigkeit: | Bemerkungen: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Anapachydiscus |
A. sp.30Jones, D. L. & Detterman, R. L. (1966). Cretaceous stratigraphy of the Kamishak Hills, Alaska Peninsula. U.S. Geological Survey Professional Paper, 550-D, D53–D58. | Kaguyak Formation | USA (Alaska) | 72–66 Ma | selten | Pachydiscidae (Ammonit) |
Baculites |
B. occidentalis31Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 | Kaguyak Formation Matanuska Formation |
USA (Alaska) | 75–66 Ma | sehr häufig | Baculitidae (Ammonit) |
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Belemnitida indet.32Capps, S. R. & Mertie, J. B. (1927). Geology of the upper Matanuska valley, Alaska, with a section on the igneous rocks. U.S. Geological Survey Bulletin 791, 92 pp. doi:10.3133/b791 | Kaguyak Formation Matanuska Formation |
USA (Alaska) | 72–66 Ma | häufig | Belemnit (unbestimmt) |
Didymoceras |
D. hornbyense (?)33Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 | Kaguyak Formation Matanuska Formation |
USA (Alaska) | 75–66 Ma | häufig | Nostoceratidae (Ammonit) |
Diplomoceras |
D. cylindraceum34Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 | Kaguyak Formation Matanuska Formation |
USA (Alaska) | 75–66 Ma | häufig | Diplomoceratidae (Ammonit); D. cylindraceum: synonym zu Diplomoceras notabile |
Exiteloceras |
E. spp.35National Park Service (2021). Fossils. Katmai National Park & Preserve. | Kaguyak Formation | USA (Alaska) | 75–66 Ma | häufig | Nostoceratidae (Ammonit) |
Gaudryceras |
G. tenuiliratum36Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 | Kaguyak Formation Matanuska Formation |
USA (Alaska) | 75–66 Ma | häufig | Gaudryceratidae (Ammonit) |
Glyptoxoceras |
G. spp.37National Park Service (2021). Fossils. Katmai National Park & Preserve. | Kaguyak Formation | USA (Alaska) | 72–66 Ma | häufig | Diplomoceratidae (Ammonit) |
Hypophylloceras |
H. hetonaiense38Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 H. ramosum39Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 |
Kaguyak Formation Matanuska Formation |
USA (Alaska) | 75–66 Ma | häufig | Phylloceratidae (Ammonit); Hypophylloceras hetonaiense: synonym zu Neophylloceras hetonaiense |
Nostoceras |
N. spp.40Jones, D. L. & Detterman, R. L. (1966). Cretaceous stratigraphy of the Kamishak Hills, Alaska Peninsula. U.S. Geological Survey Professional Paper, 550-D, D53–D58. | Kaguyak Formation | USA (Alaska) | 75–66 Ma | sehr häufig | Nostoceratidae (Ammonit) |
Pachydiscus |
P. hazzardi41Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 P. kamishakensis42Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 P. obsoletiformis43Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 P. ootacodensis44Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 P. spp.45Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 |
Kaguyak Formation Matanuska Formation |
USA (Alaska) | 75–66 Ma | sehr häufig | Pachydiscidae (Ammonit); P. obsoletiformis: synonym zu Neodesmoceras obsoletiformis |
Phyllopachyceras |
P. forbesianum46Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 | Kaguyak Formation Matanuska Formation |
USA (Alaska) | 75–66 Ma | häufig | Phylloceratidae (Ammonit) |
Pseudophyllites |
P. indra47Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 | Kaguyak Formation Matanuska Formation |
USA (Alaska) | 75–66 Ma | häufig | Tetragonitidae (Ammonit) |

Schnecken:
| Gattung: | Arten: | Formation: | Fundort: | Alter: | Häufigkeit: | Bemerkungen: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Biplica |
B. sp.48National Park Service (2021). Fossils. Katmai National Park & Preserve. | Kaguyak Formation | USA (Alaska) | 72–66 Ma (Gattung bis 56 Ma) | selten | Ringiculidae (Ringelschnecke) |

Muscheln:
| Gattung: | Arten: | Formation: | Fundort: | Alter: | Häufigkeit: | Bemerkungen: |
|---|---|---|---|---|---|---|
![]() |
Bivalvia indet.49Demers-Potvin, A. V. et al. (2025). An elusive bird and non-avian dinosaur fauna from the latest Cretaceous (Campanian/Maastrichtian) Kanguk Formation of Bylot Island, Nunavut. Vertebrate Anatomy Morphology Palaeontology, 13, 16–17. | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 72–66 Ma | sehr häufig | unbestimmte Muscheln |
Goniomya |
G. spp.50Jones, D. L. & Detterman, R. L. (1966). Cretaceous stratigraphy of the Kamishak Hills, Alaska Peninsula. U.S. Geological Survey Professional Paper, 550-D, D53–D58. | Kaguyak Formation | USA (Alaska) | 72–66 Ma (Gattung bis 34 Ma) | häufig | Pholadomyidae |
Inoceramus |
I. subundatus (?)51Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 I. spp.52Jones, D. L. & Detterman, R. L. (1966). Cretaceous stratigraphy of the Kamishak Hills, Alaska Peninsula. U.S. Geological Survey Professional Paper, 550-D, D53–D58 |
Kaguyak Formation Matanuska Formation |
USA (Alaska) | 72–66 Ma | sehr häufig | Inoceramidae |
Inoceramya |
I. concentrica53Clark, S. H. B. & Jones, D. L. (1973). Upper Cretaceous (Maestrichtian) fossils from the Kenai-Chugach Mountains, Kodiak and Shumagin Islands, southern Alaska. Journal of Research of the U.S. Geological Survey, 1(2), 125–136. | Matanuska Formation | USA (Alaska) | 69–68 Ma (Gattung bis 66 Ma) | selten | Inoceramidae |
Schachmaticeramus |
S. kusiroensis54Clark, S. H. B. & Jones, D. L. (1973). Upper Cretaceous (Maestrichtian) fossils from the Kenai-Chugach Mountains, Kodiak and Shumagin Islands, southern Alaska. Journal of Research of the U.S. Geological Survey, 1(2), 125–136. | Matanuska Formation | USA (Alaska) | 69–68 Ma | selten | Inoceramidae; historisch als Inoceramus kusiroensis geführt |

Mikrofossilien
| Gattung: | Arten: | Formation: | Fundort: | Alter: | Häufigkeit: | Bemerkungen: |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Deflandrea | D. diebelii55Ioannides, N. S. (1986). Dinoflagellate cysts from Upper Cretaceous–Lower Tertiary sections, Bylot and Devon Islands, Arctic Archipelago. Geological Survey of Canada Bulletin, 371, 1–99 | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 69–66 Ma (Gattung bis 16 Ma) | häufig | Dinoflagellat |
| Lejeunecysta | L. koslowskii56Ioannides, N. S. (1986). Dinoflagellate cysts from Upper Cretaceous–Lower Tertiary sections, Bylot and Devon Islands, Arctic Archipelago. Geological Survey of Canada Bulletin, 371, 1–99. | Kanguk Formation | Kanada (Nunavut) | 68–66 Ma (Gattung 86 Ma bis heute) | selten | Dinoflagellat |
Quellenangaben:
- 1Salazar-Jaramillo, S. et al. (2019). Paleoclimate reconstruction of the Prince Creek Formation, Arctic Alaska, during Maastrichtian global warming. Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology 532, 109265. doi:10.1016/j.palaeo.2019.109265 ↩︎
- 2Flaig, P. P.; Hasiotis, S. T. & Fiorillo, A. R. (2014). Dinosaur-bearing hyperconcentrated flows of Cretaceous Arctic Alaska: Recurring catastrophic event beds on a distal paleopolar coastal plain. PALAIOS 29, 594–611. doi:10.2110/palo.2013.136 ↩︎
- 3Druckenmiller, P. S. et al. (2021). Nesting at extreme polar latitudes by non-avian dinosaurs. Current Biology 31, 3469–3478.e5. doi:10.1016/j.cub.2021.05.041 ↩︎
- 4Jenkyns, H. C. et al. (2004). High temperatures in the Late Cretaceous Arctic Ocean. Nature, 432: 888–892. doi:10.1038/nature03143 ↩︎
- 5Woelders, L. et al. (2017). Latest Cretaceous climatic and environmental change in the South Atlantic region. Paleoceanography, 32: 466–483. doi:10.1002/2016PA003007 ↩︎
- 6Davies, M. A. et al. (2018). Integrated biostratigraphy and carbon isotope stratigraphy for the Upper Cretaceous Kanguk Formation of the High Arctic Sverdrup Basin, Canada. Geological Society of America Bulletin 130(9–10), 1540–1561. doi:10.1130/B31858.1 ↩︎
- 7Liu, S. et al. (2026). High productivity and multilayered circulation in the Late Cretaceous Arctic Ocean. Science Advances, 12: eaec4895. doi:10.1126/sciadv.aec4895 ↩︎
- 8Diaz, J. F. et al. (2025). Late Cretaceous ecosystem dynamics in the southern incipient Arctic Ocean: A micropaleontological and geochemical perspective. Global and Planetary Change, 244: 104643. doi:10.1016/j.gloplacha.2024.104643 ↩︎
- 9Zverkov, N. G. et al. (2023). Northernmost occurrences of plesiosaurs and turtles in the Upper Cretaceous of Eurasia. Cretaceous Research, 148: 105537. doi:10.1016/j.cretres.2023.105537 ↩︎
- 10Vandermark, D., Tarduno, J. A. & Brinkman, D. B. (2006). Late Cretaceous plesiosaur teeth from Axel Heiberg Island, Nunavut, Canada. Arctic, 59: 79–82. doi:10.14430/arctic366 ↩︎
- 11Currie, P. J. (2001). Sino-Canadian Dinosaur Project / Le Projet dinosaurien sino-canadien. Canadian Journal of Earth Sciences, 38(12), vii–viii. doi:10.1139/e01-083 ↩︎
- 12Demers-Potvin, A. V. et al. (2025). An elusive bird and non-avian dinosaur fauna from the latest Cretaceous (Campanian/Maastrichtian) Kanguk Formation of Bylot Island, Nunavut. Vertebrate Anatomy Morphology Palaeontology, 13, 16–17. ↩︎
- 13Demers-Potvin, A. V. et al. (2025). An elusive bird and non-avian dinosaur fauna from the latest Cretaceous (Campanian/Maastrichtian) Kanguk Formation of Bylot Island, Nunavut. Vertebrate Anatomy Morphology Palaeontology, 13, 16–17. ↩︎
- 14Vavrek, M. J., Hills, L. V. & Currie, P. J. (2014). A hadrosaurid (Dinosauria: Ornithischia) from the Late Cretaceous (Campanian) Kanguk Formation of Axel Heiberg Island, Nunavut, Canada, and its ecological and geographical implications. Arctic, 67(1), 1–9. doi:10.14430/arctic4362 ↩︎
- 15Brownstein, C. D. (2018). The biogeography and ecology of the Cretaceous non-avian dinosaurs of Appalachia. Palaeontologia Electronica, 21(1), 1–56. doi:10.26879/801 ↩︎
- 16Currie, P. J. (2001). Sino-Canadian Dinosaur Project / Le Projet dinosaurien sino-canadien. Canadian Journal of Earth Sciences, 38(12), vii–viii. doi:10.1139/e01-083 ↩︎
- 17Currie, P. J. (2001). Sino-Canadian Dinosaur Project / Le Projet dinosaurien sino-canadien. Canadian Journal of Earth Sciences, 38(12), vii–viii. doi:10.1139/e01-083 ↩︎
- 18Demers-Potvin, A. V. et al. (2025). An elusive bird and non-avian dinosaur fauna from the latest Cretaceous (Campanian/Maastrichtian) Kanguk Formation of Bylot Island, Nunavut. Vertebrate Anatomy Morphology Palaeontology, 13, 16–17. ↩︎
- 19Brownstein, C. D. (2018). The biogeography and ecology of the Cretaceous non-avian dinosaurs of Appalachia. Palaeontologia Electronica, 21(1), 1–56. doi:10.26879/801 ↩︎
- 20Vandermark, D., Tarduno, J. A. & Brinkman, D. B. (2006). Late Cretaceous Plesiosaur Teeth from Axel Heiberg Island, Nunavut, Canada. Arctic, 59(1), 79–82. ↩︎
- 21Vandermark, D. et al. (2009). New Late Cretaceous macrobaenid turtle with Asian affinities from the High Canadian Arctic: Dispersal via ice-free polar routes. Geology, 37(2), 183–186. doi:10.1130/G25290A.1 ↩︎
- 22Currie, P. J. (2001). Sino-Canadian Dinosaur Project / Le Projet dinosaurien sino-canadien. Canadian Journal of Earth Sciences, 38(12), vii–viii. doi:10.1139/e01-083 ↩︎
- 23Vandermark, D., Tarduno, J. A. & Brinkman, D. B. (2006). Late Cretaceous plesiosaur teeth from Axel Heiberg Island, Nunavut, Canada. Arctic, 59(1), 79–82. doi:10.14430/arctic366 ↩︎
- 24Tarduno, J. A. et al. (1998). Evidence for extreme climatic warmth from Late Cretaceous Arctic vertebrates. Science, 282(5397), 2241–2243. doi:10.1126/science.282.5397.2241 ↩︎
- 25Vandermark, D., Tarduno, J. A. & Brinkman, D. B. (2006). Late Cretaceous plesiosaur teeth from Axel Heiberg Island, Nunavut, Canada. Arctic, 59: 79–82. doi:10.14430/arctic366 ↩︎
- 26Currie, P. J. (2001). Sino-Canadian Dinosaur Project / Le Projet dinosaurien sino-canadien. Canadian Journal of Earth Sciences, 38(12), vii–viii. doi:10.1139/e01-083 ↩︎
- 27Currie, P. J. (2001). Sino-Canadian Dinosaur Project / Le Projet dinosaurien sino-canadien. Canadian Journal of Earth Sciences, 38(12), vii–viii. doi:10.1139/e01-083 ↩︎
- 28Demers-Potvin, A. V. et al. (2025). An elusive bird and non-avian dinosaur fauna from the latest Cretaceous (Campanian/Maastrichtian) Kanguk Formation of Bylot Island, Nunavut. Vertebrate Anatomy Morphology Palaeontology, 13, 16–17. ↩︎
- 29National Park Service (2021). Fossils. Katmai National Park & Preserve. ↩︎
- 30Jones, D. L. & Detterman, R. L. (1966). Cretaceous stratigraphy of the Kamishak Hills, Alaska Peninsula. U.S. Geological Survey Professional Paper, 550-D, D53–D58. ↩︎
- 31Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 ↩︎
- 32Capps, S. R. & Mertie, J. B. (1927). Geology of the upper Matanuska valley, Alaska, with a section on the igneous rocks. U.S. Geological Survey Bulletin 791, 92 pp. doi:10.3133/b791 ↩︎
- 33Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 ↩︎
- 34Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 ↩︎
- 35National Park Service (2021). Fossils. Katmai National Park & Preserve. ↩︎
- 36Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 ↩︎
- 37National Park Service (2021). Fossils. Katmai National Park & Preserve. ↩︎
- 38Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 ↩︎
- 39Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 ↩︎
- 40Jones, D. L. & Detterman, R. L. (1966). Cretaceous stratigraphy of the Kamishak Hills, Alaska Peninsula. U.S. Geological Survey Professional Paper, 550-D, D53–D58. ↩︎
- 41Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 ↩︎
- 42Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 ↩︎
- 43Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 ↩︎
- 44Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 ↩︎
- 45Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 ↩︎
- 46Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 ↩︎
- 47Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 ↩︎
- 48National Park Service (2021). Fossils. Katmai National Park & Preserve. ↩︎
- 49Demers-Potvin, A. V. et al. (2025). An elusive bird and non-avian dinosaur fauna from the latest Cretaceous (Campanian/Maastrichtian) Kanguk Formation of Bylot Island, Nunavut. Vertebrate Anatomy Morphology Palaeontology, 13, 16–17. ↩︎
- 50Jones, D. L. & Detterman, R. L. (1966). Cretaceous stratigraphy of the Kamishak Hills, Alaska Peninsula. U.S. Geological Survey Professional Paper, 550-D, D53–D58. ↩︎
- 51Jones, D. L. (1963). Upper Cretaceous (Campanian and Maestrichtian) ammonites from southern Alaska. U.S. Geological Survey Professional Paper, 432, 1–53. doi:10.3133/pp432 ↩︎
- 52Jones, D. L. & Detterman, R. L. (1966). Cretaceous stratigraphy of the Kamishak Hills, Alaska Peninsula. U.S. Geological Survey Professional Paper, 550-D, D53–D58 ↩︎
- 53Clark, S. H. B. & Jones, D. L. (1973). Upper Cretaceous (Maestrichtian) fossils from the Kenai-Chugach Mountains, Kodiak and Shumagin Islands, southern Alaska. Journal of Research of the U.S. Geological Survey, 1(2), 125–136. ↩︎
- 54Clark, S. H. B. & Jones, D. L. (1973). Upper Cretaceous (Maestrichtian) fossils from the Kenai-Chugach Mountains, Kodiak and Shumagin Islands, southern Alaska. Journal of Research of the U.S. Geological Survey, 1(2), 125–136. ↩︎
- 55Ioannides, N. S. (1986). Dinoflagellate cysts from Upper Cretaceous–Lower Tertiary sections, Bylot and Devon Islands, Arctic Archipelago. Geological Survey of Canada Bulletin, 371, 1–99 ↩︎
- 56Ioannides, N. S. (1986). Dinoflagellate cysts from Upper Cretaceous–Lower Tertiary sections, Bylot and Devon Islands, Arctic Archipelago. Geological Survey of Canada Bulletin, 371, 1–99. ↩︎
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