Name: Pachycephalosaurus wyomingensis („Dickschädel-Echse aus Wyoming“)
Beschrieben: 1943 von Barnum Brown & Erich M. Schlaikjer
Ordnung: Ornithischier; Familie: Pachycephalosauridae
Länge: ♂ bis zu 6,2m, ♀ bis 5,3m
Gewicht: ♂ bis zu 450kg, ♀ bis zu 380kg
Ernährung: omnivor, meist herbivor
Beschreibung:
Pachycephalosaurus ist der häufigste und größte Vertreter der Dickschädel-Dinosaurier im spätkreidezeitlichen Nordamerika. Er ist grau-grün gefärbt, den Rücken der Männchen zieren zudem zwei hellrote, zickzackförmige Streifen, ihre Schädelkuppel ist pink. Die der Jungtiere und Weibchen ist flacher, mattgrau bis schwarz und von einer ganzen Reihe Zacken und Dornen gesäumt. Diese dienen aber eher der Optik als der Verteidigung. Ausgewachsene Exemplare können mehrere hundert Kilogramm wiegen und leben in Herden. Diese bestehen meist aus erwachsenen Weibchen, einigen Jungtieren und einem starken Männchen als Anführer. Mitunter duldet der Anführer auch rangniedere Männchen unter der Herde. Eine solche Konstellation ist jedoch eher selten. Jüngere, gerade erst geschlechtsreife Männchen organisieren sich meist getrennt in eigenen, kleineren Junggesellen-Gruppen.

Pachycephalosaurus bevorzugt hügeliges bis sogar bergiges Gelände und ernährt sich dort überwiegend von niedrig wachsenden Pflanzen und Früchten. Seine robusten Backenzähne ermöglichen es ihm, selbst faserige Pflanzenteile effizient zu zerkauen. Ist er also trotz seines grimmigen Aussehens ein harmloser Vegetarier? Weit gefehlt. Denn gelegentlich ergänzt er seinen Speiseplan mit Aas und schnappt sich gerne mal eine kleine Echse oder ein Säugetier. Wenn sich ihm die Gelegenheit bietet, stellt er auch den Eiern und Jungtieren anderer Dinosaurier nach. Kein Wunder also, dass sein Erscheinen bei allen anderen Bewohnern von Hell Creek meist aggressive Reaktionen nach sich zieht. Selbst Pflanzenfresser wie Thescelosaurus oder Edmontosaurus reagieren nervös, wenn sich eine Gruppe Pachycephalosaurier nähert, denn ihren Eiern und frisch geschlüpften Jungen droht von den Dickschädelsauriern allergrößte Gefahr.
Lebensweise:
Auch untereinander sind die Tiere nicht immer friedlich. Schon die Jungtiere neigen dazu, miteinander äußerst rabiat ihre Kräfte zu messen, indem sie mit den Köpfen aneinanderstoßen oder sich gegenseitig umdrängen. Dieses Verhalten stärkt die Muskeln und bereitet sie auf spätere Rangkämpfe vor. In der Brunftzeit, die zu Beginn der Trockenzeit beginnt, werden die Herdenführer von jüngeren Rivalen herausgefordert und kämpfen mit ihnen um das Recht zur Paarung. Im Kampf versuchen sie, den Gegner mit ihren kräftigen Schädeln an den Flanken zu erwischen und ihn abzudrängen, bis einer der Kontrahenten aufgibt. Pachycephalosaurus kann sich auch wie ein Känguru auf seinem Schwanz aufstützen und heftige Tritte mit den bekrallten Füßen austeilen, um sich in einem Dominanzkampf zu behaupten. Nur die in den Kämpfen siegreichen Männchen paaren sich anschließend mit den Weibchen. Aufgrund der Anstrengungen verlieren die Männchen während der Brunft einen großen Teil ihres Körpergewichts. Nur die stärksten Herdenführer können mehrere Paarungs- und anschließende Trockenzeiten überstehen.

Die Weibchen legen drei Wochen nach der Paarung ihre Eier in gemeinsame Nesthügel, die sie beinahe fünf Monate lang energisch gegen Eierdiebe bewachen. Dabei können sie sehr aggressiv werden und greifen alles an, was sich in der Nähe ihres Nestes bewegt. Selbst größere Raubtiere wie Acheroraptor oder Dakotaraptor wagen sich ungern an ein brütendes Pachycephalosaurus-Weibchen heran. In dieser Zeit ist die Herde besonders wachsam und bleibt in der Nähe von dichten Wäldern oder Flussnähe, um ausreichend Deckung und Wasser zu haben. Wenn die Trockenzeit zu Ende geht, beginnen die Gruppen wieder zu wandern und schließen sich anderen Herden an. Manche Pachycephalosaurus-Gruppen legen im Laufe eines Jahres hunderte Kilometer auf der Suche nach besseren Weidegründen zurück.
Pachycephalosaurus in Die Weißen Steine:
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Band I:John sichtet in der Nähe seiner Höhle häufiger einzelne Pachycephalosaurus-Exemplare, was in dem Kapitel „Die Kälte der Nacht“ beschrieben wird. |
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Band II:Heinrich und seine Freunde treffen in „Der Bergpass“ auf eine Herde Pachycephalosaurus. In ihrem Übermut provozieren sie das Männchen zum Angriff, was gerade noch einmal gut ausgeht. Im Kapitel „Dickschädel“ zeigen sich die Tiere erneut, bleiben diesmal aber friedlich. |
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Band IV:Max entdeckt in „Der lange Weg nach Hause“ einen toten Pachycephalosaurus, der von den Dakotaraptoren erlegt wurde. |
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Wissenschaftliches zu Pachycephalosaurus:
Die Forschungsgeschichte und Taxonomie von Pachycephalosaurus ist kompliziert und verworren, da es immer wieder Verwechslungen gab und bis heute vor allem ein Mangel an vollständigen Fossilien besteht. Um sie zu erzählen, braucht es eigentlich drei Erzählstränge, damit man wenigstens einigermaßen durchsteigt.
Ferdinand V. Hayden |
Der erste dieser Erzählstränge beginnt bereits in den 1860er Jahren mit einem Knochenfragment, das bei einer Expedition von Ferdinand V. Hayden wahrscheinlich im Quellgebiet des Little Missouri River gefunden wurde. Hayden war ein Geologe und Landschaftsforscher, der besonders für die Erkundung der Rocky Mountains bekannt ist. |
Joseph M. Leidy |
1872 untersuchte und beschrieb Joseph M. Leidy das eher unspektakuläre Fossil für die Academy of Natural Sciences an der Drexel University in Philadelphia. Er interpretierte es als Hautpanzerung eines Reptils, das er mit der Inventarnummer ANSP 8568 als neue Art Tylosteus ornatus beschrieb.1Leidy, J. (1872). Remarks on some extinct vertebrates. Proceedings of the Academy of Natural Sciences of Philadelphia, 38–40. Leidy ordnete 1873 auch einen Handknochen Tylosteus zu. 2Leidy, J. (1873). Contributions to the extinct vertebrate fauna of the Western Territories. Report of the United States Geological Survey of the Territories, 1, 1–358. Dieser gilt heute jedoch als Fossil von Edmontosaurus annectens. |
Oliver P. Hay |
1902 befasste sich auch Oliver P. Hay mit dem Fossil und äußerte die vorsichtige Vermutung, dass es zu einem Dinosaurier gehören könnte.3Hay, O. P. (1902). Bibliography and catalogue of the fossil Vertebrata of North America. United States Geological Survey Bulletin, 179, 1–868. |
Charles W. Gilmore |
Über 25 Jahre später erregte das Fragment auch das Interesse von Charles W. Gilmore, der das Fossil 1928 als Überrest eines Dinosauriers bestätigen konnte. Anschließend blieb Tylosteus ornatus wieder für über ein halbes Jahrhundert unbeachtet.4Gilmore, C. W. (1928). Fossil lizards of North America. National Academy of Sciences Memoirs, 22(3), 1–201. |
Weitere frühe Funde
In der Zwischenzeit waren aber auch mehrere andere Exemplare entdeckt worden, die heute ebenfalls als Pachycephalosaurus identifiziert werden können. Insofern springen wir nun bei der Fundgeschichte an einen anderen Punkt zurück und lassen einen weiteren Erzählstrang beginnen, der mit dem ersten erst sehr viel später bei Pachycephalosaurus zusammenläuft.
John B. Hatcher |
1890 fand John B. Hatcher während der Bone Wars ein partielles linkes Schuppenbein, also einen der Schädelknochen eines Dinosauriers, nahe Lance Creek in Wyoming in der Lance Formation, das noch heute unter der Inventarnummer YPM VP 335 verzeichnet ist. Dieses Fossil wird heute Stygimoloch spinifer zugeordnet, das möglicherweise ein Synonym von Pachycephalosaurus, vielleicht aber auch eine eigene Chronospezies sein könnte.5Goodwin, M. B., Buchholtz, E. A. & Johnson, R. E. (1998). Cranial anatomy and diagnosis of Stygimoloch spinifer (Ornithischia: Pachycephalosauria) with comments on cranial display structures in agonistic behavior. Journal of Vertebrate Paleontology, 18(2), 363–375. doi:10.1080/02724634.1998.10011064 Hatcher sammelte außerdem mehrere weitere Zähne und Schädelbruchstücke während seiner Arbeit für Marsh, doch diese Fossilien wurden bis heute nicht ausführlich beschrieben.6Gilmore, C. W. Pachycephalosaurus wyomingensis. YPM VP 003272. North America. USA. Wyoming. Niobrara County. collections.peabody.yale.edu. |
Othniel C. Marsh |
1891 interpretierte Othniel C. Marsh, für den Hatcher damals arbeitete, sowohl dieses Schuppenbein als auch die Hautpanzerung von Denversaurus als Körperpanzerung von Triceratops. Er vermutete, dass es ein Stachel gewesen sei, ähnlich denen, die er zuvor bei Stegosaurus nachgewiesen hatte.7Marsh, O. C. (1891). The Gigantic Ceratopsidæ, or Horned Dinosaurs, of North America. Geological Magazine, 8(5), 193–199. Ein Jahr später beschrieb Marsh außerdem die heute zweifelhafte Ankylosaurier-Art Palaeoscincus latus anhand eines einzelnen Zahnes (YPM 4810), der ebenfalls von Hatcher aus der Lance Formation geborgen worden war.8Marsh, O. C. (1892). Notes on Mesozoic vertebrate fossils. American Journal of Science, 44(260), 171–176. doi:10.2475/ajs.s3-44.260.171 1990 konnte dieser Zahn jedoch als der eines Pachycephalosauriden identifiziert werden, der wahrscheinlich von Pachycephalosaurus stammt.9Coombs Jr., W. P. (1990). Teeth and taxonomy in ankylosaurs. In Carpenter, K. & Currie, P. J. (Hrsg.), Dinosaur Systematics. Approaches and Perspectives. Cambridge University Press, Cambridge, 269–279. |
Die Benennung von Pachycephalosaurus
Wenn wir uns nun noch einem dritten Erzählstrang zuwenden, müssen wir nun erst im 20. Jahrhundert beginnen. Doch auch hier sind wir noch einige Jahrzehnte davon entfernt, bevor der Name Pachycephalosaurus endlich in der Literatur auftauchen sollte. Es ist aber letztlich der Teil der Geschichte, der uns direkt zu diesem Namen führt, wenn auch wieder über Umwegen.
George F. Sternberg |
1930 entdeckte George F. Sternberg einen partiellen Schädel in der Lance Formation des Niobrara County in Wyoming, etwa 14 Kilometer südwestlich des Warren Post Office entlang des Buck Creek. Dieses Exemplar mit der Inventarnummer USNM 12031 wurde anschließend 1931 von Charles W. Gilmore als Holotyp einer neuen Art, Troodon wyomingensis, beschrieben. Gilmore argumentierte dabei erstmals, dass die Gattung Troodon tatsächlich in der Lance Formation vorkam. Bereits zuvor waren isolierte Zähne aus dieser Region Troodon zugeschrieben worden.10Gilmore, C. W. (1931). A new species of Troödont Dinosaur from the Lance Formation of Wyoming. Proceedings of the United States National Museum, 79(2875), 1–6. doi:10.5479/si.00963801.79-2875.1 |

Quellenangaben:
- 1Leidy, J. (1872). Remarks on some extinct vertebrates. Proceedings of the Academy of Natural Sciences of Philadelphia, 38–40.
- 2Leidy, J. (1873). Contributions to the extinct vertebrate fauna of the Western Territories. Report of the United States Geological Survey of the Territories, 1, 1–358.
- 3Hay, O. P. (1902). Bibliography and catalogue of the fossil Vertebrata of North America. United States Geological Survey Bulletin, 179, 1–868.
- 4Gilmore, C. W. (1928). Fossil lizards of North America. National Academy of Sciences Memoirs, 22(3), 1–201.
- 5Goodwin, M. B., Buchholtz, E. A. & Johnson, R. E. (1998). Cranial anatomy and diagnosis of Stygimoloch spinifer (Ornithischia: Pachycephalosauria) with comments on cranial display structures in agonistic behavior. Journal of Vertebrate Paleontology, 18(2), 363–375. doi:10.1080/02724634.1998.10011064
- 6Gilmore, C. W. Pachycephalosaurus wyomingensis. YPM VP 003272. North America. USA. Wyoming. Niobrara County. collections.peabody.yale.edu.
- 7Marsh, O. C. (1891). The Gigantic Ceratopsidæ, or Horned Dinosaurs, of North America. Geological Magazine, 8(5), 193–199.
- 8Marsh, O. C. (1892). Notes on Mesozoic vertebrate fossils. American Journal of Science, 44(260), 171–176. doi:10.2475/ajs.s3-44.260.171
- 9Coombs Jr., W. P. (1990). Teeth and taxonomy in ankylosaurs. In Carpenter, K. & Currie, P. J. (Hrsg.), Dinosaur Systematics. Approaches and Perspectives. Cambridge University Press, Cambridge, 269–279.
- 10Gilmore, C. W. (1931). A new species of Troödont Dinosaur from the Lance Formation of Wyoming. Proceedings of the United States National Museum, 79(2875), 1–6. doi:10.5479/si.00963801.79-2875.1
- 11Leidy, J. (1856). Notices of remains of extinct reptile and fishes, discovered by Dr. F. V. Hayden in the bad lands of the Judith River, Nebraska Territory. Proceedings of the Academy of Natural Sciences, 8, 72–73.
- 12Gilmore, C. W. (1924). On Troodon validus, an orthopodous dinosaur from the Belly River Cretaceous of Alberta, Canada. University of Alberta Press Bulletin, 1, 1–43.
- 13Brown, B. & Schlaikjer, E. M. (1943). A study of the troödont dinosaurs with the description of a new genus and four new species. Bulletin of the American Museum of Natural History, 82(5), 115–150.
- 14Galton, P. M. & Sues, H.-D. (1983). New data on pachycephalosaurid dinosaurs (Reptilia: Ornithischia) from North America. Canadian Journal of Earth Sciences, 20(3), 462–472. doi:10.1139/e83-043
- 15Baird, D. (1979). The dome-headed dinosaur Tylosteus ornatus Leidy 1872 (Reptilia: Ornithischia: Pachycephalosauridae). Notulae Naturae, 456, 1–11.
- 16International Commission on Zoological Nomenclature (1986). Pachycephalosaurus Brown & Schlaikjer, 1943 and Troodon wyomingensis Gilmore, 1931 (Reptilia, Dinosauria). Conserved. Bulletin of Zoological Nomenclature, 43(1), 19–20.
- 17Pisani, D., Yates, A. M., Langer, M. C. & Benton, M. J. (2002). A genus-level supertree of the Dinosauria. Proceedings of the Royal Society B, 269(1494), 915–921. doi:10.1098/rspb.2001.1942
- 18Sullivan, R. M. (2006). A taxonomic review of the Pachycephalosauridae (Dinosauria: Ornithischia). New Mexico Museum of Natural History and Science Bulletin, 35, 347–365.
- 19Bakker, R. T., Sullivan, R. M., Porter, V., Larson, P. & Salsbury, S. J. (2006). Dracorex hogwartsia, n. gen., n. sp., a spiked, flat-headed pachycephalosaurid dinosaur from the Upper Cretaceous Hell Creek Formation of South Dakota. In Lucas, S. G. & Sullivan, R. M. (Hrsg.), Late Cretaceous Vertebrates from the Western Interior. New Mexico Museum of Natural History and Science, Albuquerque, 331–345.
- 20Galton, P. M. & Sues, H.-D. (1983). New data on pachycephalosaurid dinosaurs (Reptilia: Ornithischia) from North America. Canadian Journal of Earth Sciences, 20(3), 462–472. doi:10.1139/e83-043
- 21Stokstad, E. (2007). Society of Vertebrate Paleontology Meeting. Did Horny Young Dinosaurs Cause Illusion of Separate Species? Science, 318(5854), 1236. doi:10.1126/science.318.5854.1236
- 22Horner, J. R. & Goodwin, M. B. (2009). Extreme Cranial Ontogeny in the Upper Cretaceous Dinosaur Pachycephalosaurus. PLOS ONE, 4(10), e7626. doi:10.1371/journal.pone.0007626
- 23Paul, G. S. (2010). The Princeton Field Guide to Dinosaurs. Princeton University Press, Princeton, NJ, 244.
- 24Longrich, N. R., Sankey, J. & Tanke, D. (2010). Texacephale langstoni, a new genus of pachycephalosaurid (Dinosauria: Ornithischia) from the upper Campanian Aguja Formation, southern Texas, USA. Cretaceous Research, 31(2), 274–284. doi:10.1016/j.cretres.2009.12.002
- 25Goodwin, M. B. & Evans, D. C. (2016). The early expression of squamosal horns and parietal ornamentation confirmed by new end-stage juvenile Pachycephalosaurus fossils from the Upper Cretaceous Hell Creek Formation, Montana. Journal of Vertebrate Paleontology, 36(2), e1078343. doi:10.1080/02724634.2016.1078343
- 26Fowler, D. W. (2017). Revised geochronology, correlation, and dinosaur stratigraphic ranges of the Santonian-Maastrichtian (Late Cretaceous) formations of the Western Interior of North America. PLOS ONE, 12(11), 1–20. doi:10.1371/journal.pone.0188426
- 27Evans, D., Brown, C. M., You, H. & Campione, N. E. (2021). Description and revised diagnosis of Asia’s first recorded pachycephalosaurid, Sinocephale bexelli gen. nov., from the Upper Cretaceous of Inner Mongolia, China. Canadian Journal of Earth Sciences, 58(10), 981–992. doi:10.1139/cjes-2020-0190
- 28Evans, D. C., Schott, R. K., Larson, D. W., Brown, C. M. & Ryan, M. J. (2013). The oldest North American pachycephalosaurid and the hidden diversity of small-bodied ornithischian dinosaurs. Nature Communications, 4, 1828. doi:10.1038/ncomms2749
- 29Woodruff, D. C., Schott, R. K. & Evans, D. C. (2023). Two new species of small-bodied pachycephalosaurine (Dinosauria, Marginocephalia) from the uppermost Cretaceous of North America suggest hidden diversity in well-sampled formations. Papers in Palaeontology, 9(6), e1535. doi:10.1002/spp2.1535
- 30Horner, J. R., Goodwin, M. B. & Evans, D. C. (2023). A new pachycephalosaurid from the Hell Creek Formation, Garfield County, Montana, U.S.A. Journal of Vertebrate Paleontology, 42(4), e2190369. doi:10.1080/02724634.2023.2190369
- 31Chinzorig, T. et al. (2025). A domed pachycephalosaur from the early Cretaceous of Mongolia. Nature, 1–8. doi:10.1038/s41586-025-09213-6
- 32Wroblewski, A. F.-J. (2025). Southernmost record of the pachycephalosaurine Stygimoloch spinifer and palaeobiogeography of latest Cretaceous North American dinosaurs. Lethaia, 57(4), 1–10. doi:10.18261/let.57.4.7
- 33Moore, B. R. S., Evans, D. C., Ryan, M. J., Timothy Patterson, R., & Mallon, J. C. (2026). The ontogenetically youngest known pachycephalosaur (Dinosauria: Ornithischia) postcranium. Journal of Vertebrate Paleontology. https://doi.org/10.1080/02724634.2026.2616325
- 34Evans, D. C., Vavrek, M. J. & Larsson, H. C. E. (2015). Pachycephalosaurid (Dinosauria: Ornithischia) cranial remains from the latest Cretaceous (Maastrichtian) Scollard Formation of Alberta, Canada. Palaeobiodiversity and Palaeoenvironments, 95(4), 579–585. doi:10.1007/s12549-015-0188-x
- 35Sullivan, R. M. (2006). A taxonomic review of the Pachycephalosauridae (Dinosauria: Ornithischia). New Mexico Museum of Natural History and Science Bulletin, 35, 347–366.
- 36Fowler, Denver & Scannella, John & Goodwin, Mark. (2012). How to eat a Triceratops: large sample of toothmarks provides new insight into the feeding behavior of Tyrannosaurus. J. Vert. Paleontol.. 32. 96-96.
- 37Paul, G. S. (2010). The Princeton Field Guide to Dinosaurs. Princeton University Press, Princeton, NJ, 244.
- 38Benson, R. B. J. et al. (2014). Rates of Dinosaur Body Mass Evolution Indicate 170 Million Years of Sustained Ecological Innovation on the Avian Stem Lineage. PLOS Biology, 12(5), e1001853. doi:10.1371/journal.pbio.1001853
- 39Organ, C. O. & Adams, J. (2005). The histology of ossified tendon in dinosaurs. Journal of Vertebrate Paleontology, 25(3), 602–613. doi:10.1671/0272-4634(2005)025[0602:THOOTI]2.0.CO;2
- 40Carpenter, K. (1997). Agonistic behavior in pachycephalosaurs (Ornithischia: Dinosauria). A new look at head-butting behavior. Contributions to Geology, 32(1), 19–25.
- 41Maryanska, T. & Osmolska, H. (1974). Pachycephalosauria, a new suborder of ornithischian dinosaurs. Palaeontologia Polonica, 30, 45–102.
- 42Maryańska, T., Chapman, R. E. & Weishampel, D. B. (2004). Pachycephalosauria. In Weishampel, D. B., Dodson, P. & Osmólska, H. (Hgg.), The Dinosauria (2nd ed.). University of California Press, Berkeley, 464–477.
- 43Goodwin, M. B. et al. (2018). Comparative cranial anatomy of new, long horned, flat headed ontogimorphs of Pachycephalosaurus (Dinosauria, Ornithischia) from the Hell Creek Formation, Montana reveals novel features in the skull. Journal of Vertebrate Paleontology, Program and Abstracts, 2018, 135.
- 44Horner, J. R. & Goodwin, M. B. (2009). Extreme Cranial Ontogeny in the Upper Cretaceous Dinosaur Pachycephalosaurus. PLOS ONE, 4(10), e7626. doi:10.1371/journal.pone.0007626
- 45Goodwin, M. B. & Evans, D. C. (2016). The early expression of squamosal horns and parietal ornamentation confirmed by new end-stage juvenile Pachycephalosaurus fossils from the Upper Cretaceous Hell Creek Formation, Montana. Journal of Vertebrate Paleontology, 36(2), e1078343. doi:10.1080/02724634.2016.1078343
- 46Goodwin, M. & Horner, J. R. (2004). Cranial histology of pachycephalosaurs (Ornithischia: Marginocephalia) reveals transitory structures inconsistent with head-butting behavior. Paleobiology, 30(2), 253–267. doi:10.1666/0094-8373(2004)030<0253:CHOPOM>2.0.CO;2
- 47Carpenter, K. (1997). Agonistic behavior in pachycephalosaurs (Ornithischia: Dinosauria). A new look at head-butting behavior. Contributions to Geology, 32(1), 19–25.
- 48Sues, H.-D. 1978. “Functional morphology of the dome in pachycephalosaurid dinosaurs.” Neues Jahrbuch für Geologie und Paläontologie, Abhandlungen 156(3):459–472
- 49Peterson, J. E. & Vittore, C. P. (2012). Cranial Pathologies in a Specimen of Pachycephalosaurus. PLOS ONE, 7(4), e36227. doi:10.1371/journal.pone.0036227
- 50Peterson, J. E., Dischler, C. & Longrich, N. R. (2013). Distributions of Cranial Pathologies Provide Evidence for Head-Butting in Dome-Headed Dinosaurs (Pachycephalosauridae). PLOS ONE, 8(7), e68620. doi:10.1371/journal.pone.0068620
- 51Longrich, N. R., Sankey, J. & Tanke, D. (2010). Texacephale langstoni, a new genus of pachycephalosaurid (Dinosauria: Ornithischia) from the upper Campanian Aguja Formation, southern Texas, USA. Cretaceous Research, 31(2), 274–284. doi:10.1016/j.cretres.2009.12.002
- 52Reid, R. E. H. (1997). Histology of bones and teeth. In Currie, P. J. & Padian, K. (Hgg.), Encyclopedia of Dinosaurs. Academic Press, San Diego, CA, 329–339.
- 53Horner, J. R. & Goodwin, M. B. (2009). Extreme Cranial Ontogeny in the Upper Cretaceous Dinosaur Pachycephalosaurus. PLOS ONE, 4(10), e7626. doi:10.1371/journal.pone.0007626
- 54Snively, E. & Theodor, J. M. (2011). Common Functional Correlates of Head-Strike Behavior in the Pachycephalosaur Stegoceras validum (Ornithischia, Dinosauria) and Combative Artiodactyls. PLOS ONE, 6(6), e21422. doi:10.1371/journal.pone.0021422
- 55Dyer, A. D. et al. (2021). Taking a crack at the dome. Histopathology of a pachycephalosaurid (Dinosauria: Ornithischia) frontoparietal dome. Biosis: Biological Systems, 2(2), 248–270. doi:10.37819/biosis.002.02.0101
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Denver W. Fowler







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