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Die Weißen Steine

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Paläo-News 2026

Posted on Dezember 31, 2025Februar 14, 2026 by Markus Kretschmer
Lesedauer 26 Minuten

Hier erfährst du alles über die aktuellen Erkenntnisse aus der Dinosaurierforschung. Die Paläo-News 2025 erfolgen dabei als kurze Paraphrase mit dem wichtigsten Ergebnis der Studie. Einen Link zum Paper findest du natürlich auch, falls du noch weiterlesen möchtest!

Achtung: Die hier angegebenen Links führen alle direkt zu wissenschaftlichen Fachpublikationen. Diese können mitunter für Laien schwer verständlich sein, und sie sind auch alle auf Englisch verfasst. Natürlich kannst du sie mit Google oder einer KI übersetzen lassen, was aber nur bedingt empfehlenswert ist. Fachbegriffe und auch ganze Inhalte können hierbei falsch übersetzt und somit noch ungenauer werden. Lies dich also gern rein – aber es braucht etwas Übung und Geduld, bis man wirklich alles versteht. Bei Fragen stehe ich dir natürlich gern zur Verfügung! Eine Übersicht über viele gängige paläontologische Fachbegriffe und Abkürzungen findest du auch hier.
Alle Paläo-News des Jahres 2026 gibt es auch als Video auf meinem YouTube-Kanal! Schau gerne mal vorbei! Dort findest du auch noch viele andere spannende Beiträge zu weiteren Urzeit-Themen.

Februar

Triceratops besaß hochentwickelte Nasenphysiologie

Tada et al. rekonstruieren erstmals detailliert die Weichteilanatomie der Schnauze von Ceratopsiern. Sie zeigen dabei, dass die auffällig großen Nasenöffnungen weit mehr waren als bloßer Körperschmuck waren. Anhand von Schädeln von Triceratops und anderen Hornsauriern sowie moderner Bildgebung lassen sich Nervenbahnen, Blutgefäße und die Lage von Drüsen im Nasenbereich ableiten. Besonders ungewöhnlich ist die offenbar einzigartige Nervenversorgung der Nase, die mit ihrer starken Vergrößerung zusammenhängt. Zudem sprechen Knochenmerkmale dafür, dass Ceratopsier erstmals nachweisbare Nasenmuscheln besaßen, wie sie heute bei Vögeln und Säugetieren zur Wärmeregulierung dienen. Diese Struktur könnte geholfen haben, die enorme Kopfgröße thermisch besser zu kontrollieren.1Tada, S. et al. (2026). Nasal soft-tissue anatomy of Triceratops and other horned dinosaurs. The Anatomical Record. doi:10.1002/ar.70150

Stegosaurier lebten länger in Südamerika

Riguetti et al. beschreiben neue Stegosaurierfunde aus der Unterkreide Patagoniens und erweitern das Bild dieser gepanzerten Dinosaurier damit deutlich. Die Überreste stammen aus der Bajada Colorada Formation in Argentinien und umfassen Kreuzbeinwirbel, Rippen sowie verschiedene Knochenplatten und Stacheln. Form und Aufbau dieser Knochen zeigen klare Gemeinsamkeiten mit Stegosauriern, einer Gruppe, die auf der Südhalbkugel lange als extrem selten galt. Zusammen mit älteren Funden aus dem Jura belegen sie, dass Stegosaurier in Südamerika länger und auch deutlich vielfältiger vorkamen als bisher angenommen. Der Fundort Bajada Colorada erweist sich damit als Übergangsfauna zwischen Jura und Kreide und zeigt, dass das Fehlen der „Stachelsaurier“ wwohl nur auf Überlieferungsprobleme zurückgeht.2Riguetti, F. J. et al. (2026). New thyreophoran remains with stegosaurian affinities from the Lower Cretaceous of Argentina. Publicación Electrónica de la Asociación Paleontológica Argentina, 26(1), 56–79. doi:10.5710/PEAPA.25.11.2025.551

Haolong dongi

Iguanodontier besaßen stachelige Filamente!

Huang et al. beschreiben mit Haolong dongi einen neuen, hervorragend erhaltenen Iguanodontier aus der Unterkreide Nordostchinas. Dessen nahezu vollständiges Skelett zeigt einerseits außergewöhnlich gut erhaltene Haut, entlang des Schwanzes mit großen, sich überlappenden Schuppen. Hals und Rumpf waren dagegen von kleinen Knötchenschuppen bedeckt. Dazwischen befanden sich zahlreiche Hautstacheln, deren feiner Aufbau bis auf Zellebene erhalten ist. Diese Stacheln unterscheiden sich klar von Federvorformen und von Schuppen heutiger Reptilien und stellen offenbar eine eigene evolutionäre Lösung dar. Wahrscheinlich dienten sie vor allem der Abschreckung von Fressfeinden und zeigen, wie vielfältig die Hautstrukturen pflanzenfressender Dinosaurier waren.3Huang, J. et al. (2026). Cellular-level preservation of cutaneous spikes in an Early Cretaceous iguanodontian dinosaur. Nature Ecology & Evolution, 1–8. doi:10.1038/s41559-025-02960-9

Riesige Sauropodenspuren aus Nordwestchina

Yang et al. beschreiben eine neu entdeckte Sauropoden-Fährtenfläche aus der Unterkreide Nordwestchinas, die bislang größte ihrer Art in dieser Region. Auf einer steil geneigten Gesteinsfläche konnten mithilfe moderner 3D-Methoden neun zusammenhängende Spurfolgen und zahlreiche Einzelabdrücke dokumentiert werden. Die Fußabdrücke stammen von mittelgroßen bis sehr großen Langhalssauriern und zeigen unterschiedliche Spurweiten sowie nach außen gedrehte Hände und Füße. Die Spuren entstanden offenbar in mehreren kurzen Zeitabschnitten auf derselben Schlammfläche. Der Fund erweitert das Wissen über Größe, Vielfalt und Verbreitung früher Sauropoden in China deutlich und schließt eine wichtige Lücke im Fossilbericht dieser Region.4Yang, Q. et al. (2026). A new sauropod tracksite from the Lower Cretaceous of Ningxia, northwestern China, with implications for overtrack preservation. Scientific Reports. doi:10.1038/s41598-026-37987-w

Yantaloong lini

Frühster bekannter Turiasaurier entdeckt?

Zhang et al. beschreiben einen neuen Sauropoden aus dem Mitteljura Südchinas, der wichtige Hinweise auf die Entwicklung moderner Sauropoden liefert. Yantaloong lini ist durch mehrere Hals- und Rückenwirbel bekannt und zeigt eine ungewöhnliche Mischung aus ursprünglichen Merkmalen früher Sauropoden und weiterentwickelten Eigenschaften, wie sie sonst bei späteren Gruppen vorkommen. Besonders auffällig sind Strukturen zur Gewichtsreduktion der Wirbel und spezielle Gelenkverbindungen der Wirbelsäule. Stammesgeschichtlich ordnen die Analysen das Tier nahe bei den Turiasauriern ein, einer bislang in Ostasien unbekannten Gruppe. Der Fund schließt eine lange bestehende Lücke zwischen mamenchisauriden Sauropoden und den späteren Neosauropoden und zeigt, dass diese Entwicklung auch in Asien stattfand.5Zhang, X.-Q. et al. (2026). The first turiasaurian sauropod (Dinosauria: Eusauropoda) from East Asia. Zoological Journal of the Linnean Society, 206(2), zlaf201. doi:10.1093/zoolinnean/zlaf201

Metriacanthosaurier durch Einzelzahn in Thailand belegt

Samathi, Suteethorn & Suteethorn beschreiben einen einzelnen Raubdinosaurierzahn aus Nordostthailand, der überraschend klare Hinweise auf seine Abstammung liefert. Der Fund stammt aus dem Übergang vom späten Jura zur frühen Kreide und zeigt mehrere typische Merkmale der Metriacanthosaurier, einer Gruppe naher Verwandter von Allosaurus. Dazu gehören ein asymmetrischer Zahnquerschnitt und charakteristische Vertiefungen an der Innenseite der Krone. Vergleichende Analysen bestätigen diese Zuordnung trotz des fragmentarischen Materials. Damit ist dies bereits der dritte Nachweis dieser Raubdinosauriergruppe in Thailand. Der Fund erweitert ihr bekanntes Verbreitungsgebiet somit nach Südostasien.6Samathi, A., Suteethorn, S. & Suteethorn, V. (2026). A metriacanthosaurid tooth (Dinosauria: Theropoda) from the Phu Kradung Formation (Upper Jurassic–Lower Cretaceous) of Mukdahan, Thailand. Paleontological Journal, 59(7), 776–787. doi:10.1134/S0031030124601385

Foskeia pelendonum

Kleiner Ornithopode aus Spanien neu benannt

Dieudonne et al. beschreiben als Neubewertung einen winzigen pflanzenfressenden Dinosaurier aus der Unterkreide Nordspaniens. Neue Schädelreste aus der Castrillo de la Reina Formation konnten mithilfe von Computertomografie dreidimensional untersucht werden und erlauben erstmals eine klare Bestimmung. Das Tier wird nun als Foskeia pelendonum geführt und gehört wohl zu den frühen Rhabdodontomorphen, einer europäischen Linie kleiner Iguanodontier. Auffällig sind unter anderem verwachsene Oberkiefer, nach vorn gerichtete Zähne und ein hochliegendes Kiefergelenk.7Dieudonné, P.-E. et al. (2026). Foskeia pelendonum, a new rhabdodontomorph from the Lower Cretaceous of Salas de los Infantes (Burgos Province, Spain), and a new phylogeny of ornithischian dinosaurs. Papers in Palaeontology, 12(1). doi:10.1002/spp2.70057

Älteste Dinosaurierspur Australiens entdeckt

Romilio & Runnegar beschreiben einen einzelnen Dinosaurierfußabdruck mit zugehöriger Schwanzspur aus der Obertrias von Queensland und liefern damit den frühesten Nachweis von Dinosauriern in Australien. Der Fund stammt aus der Aspley Formation bei Brisbane und wurde bereits in den fünfziger Jahren geborgen, aber erst jetzt wissenschaftlich ausgewertet. Form und Zehenabdrücke ähneln stark der Spurengattung Evazoum, sind jedoch deutlich größer als bisher bekannte Exemplare. Berechnungen deuten auf einen zweibeinigen Sauropodomorhen mit rund achtzig Zentimetern Hüfthöhe hin. Damit reichen Dinosaurier in Australien sicher bis ins Karnium, der ältesten Stufe der Obertrias, zurück.8Romilio, A. & Runnegar, B. (2026). Earliest Australian dinosaur – ichnofossils from the Carnian Aspley Formation of Brisbane, Queensland, Australia. Alcheringa, An Australasian Journal of Palaeontology. doi:10.1080/03115518.2025.2607630

Januar

Möglicher neuer Ornithopode in der Morrison Formation

Krumenacker et al. beschreiben drei ungewöhnliche Ornithopodenfunde aus der Morrison Formation von Wyoming, die sich deutlich von den bekannten Gattungen Dryosaurus und Camptosaurus unterscheiden. Dazu gehören ein Hirnschädel, ein Mittelfußknochen und ein gut erhaltener Schädel. Mehrere anatomische Besonderheiten, etwa eine bislang unbekannte Struktur an der Schädelbasis und ein auffällig schlanker Fußbau, sprechen dafür, dass hier auch ein bislang unerkannter Pflanzenfresser lebte. Auch der Schädel zeigt Merkmale, die nicht zu den bekannten Arten passen. Die Funde deuten somit darauf hin, dass die Vielfalt kleiner und mittelgroßer Pflanzenfresser im Morrison Becken vielleicht bislang unterschätzt wurde.9Krumenacker, L. J. et al. (2026). Enigmatic ornithopod specimens from the Simon Quarry of the Late Jurassic Morrison Formation, Bignorn Basin, Wyoming. New Mexico Museum of Natural History and Science Bulletin, 102, 319–329.

Microraptor war ein dynamischer Gleitflieger

Hefler et al. analysieren die Gleitflugfähigkeit von Microraptor und zeigen, dass dieser kleine Raubdinosaurier aerodynamisch deutlich ausgefeilter war als lange angenommen. Mithilfe aktualisierter Flügelformen und realistischer Flugmodelle wurde untersucht, wie Vorder- und Hinterflügel im Gleitflug zusammenwirkten. Dabei traten Luftwirbel auf, wie sie auch bei heutigen Vögeln und Insekten für Auftrieb sorgen. Besonders die gespreizten Hinterbeine mit langen Federn erzeugten stabile Randwirbel, die zusätzlichen Auftrieb lieferten. Die Ergebnisse zeigen, dass frühe gefiederte Dinosaurier bereits komplexe aerodynamische Prinzipien nutzten und dass der Weg zum aktiven Fliegen über überraschend effiziente Gleitmechanismen führte.10Hefler, C. et al. (2026). Microraptor reveals specialized gliding capabilities in multiwinged early paravians. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 123(6), e2518106123. doi:10.1073/pnas.2518106123

Junger Apatosaurier aus Utah beschrieben

Hullinger et al. beschreiben neue Apatosaurier-Funde aus dem Arches National Park in Utah und erweitern das Bild dieser bekannten Sauropodengruppe. Die Knochen gehören zu einem mittelgroßen Vertreter der Apatosaurinen, der geologisch überraschend jung ist. Damit zeigen die Funde, dass diese langhalsigen Pflanzenfresser länger existierten und vielfältiger waren als bisher angenommen. Die Kombination aus moderater Körpergröße und spätem Auftreten deutet darauf hin, dass sich Apatosaurier an unterschiedliche Umweltbedingungen anpassen konnten. Der Fund schließt eine zeitliche Lücke im Fossilbericht und hilft, die Entwicklung großer Sauropoden im späten Jura besser zu verstehen.11Hullinger, A. et al. (2026). Redescription of apatosaurine remains from Arches National Park, Utah, USA (Upper Jurassic, Morrison Formation). New Mexico Museum of Natural History and Science Bulletin, 102, 215–231.

Diese Studie ist online leider (noch) nicht einsehbar.

Kannibalismus bei Tyrannosauriern?

Nielsen et al. analysieren Bissspuren an einem Mittelfußknochen aus der Judith River Formation in Montana, wo mehrere Tyrannosauriden wie Gorgosaurus und Daspletosaurus im gleichen Lebensraum lebten. Die Analyse liefert neue Hinweise auf das Fressverhalten dieser großen Fleischfresser. Insgesamt sechzehn Zahnmarken auf dem Knochen lassen sich eindeutig einem hungrigen Aasfresser zuordnen: Form, Größe und Abstand der Spuren zeigen, dass sie von einem deutlich kleineren Tyrannosaurier stammen müssen, der sich entweder an einem größeren Artgenossen oder nahen Verwandten bediente. Da keinerlei Heilungsspuren vorhanden sind und die Bisse an einem wenig fleischigen Knochen sitzen, handelt es sich vermutlich um spätes Aasfressen, als der größte Teil des Kadavers schon abgefressen war. Dies spricht dafür, dass Tyrannosaurier nicht nur Jäger, sondern auch regelmäßige Aasnutzer waren.12Nielsen, J. et al. (2026). Investigating size-asymmetric feeding among tyrannosaurids using tooth marks on a metatarsal from the Judith River Formation, Montana, USA. Evolving Earth, 4, 100107. doi:10.1016/j.eve.2026.100107

Barosaurus lebte auch im Norden der Morrison Formation

Woodruff et al. beschreiben erstmals einen Fund von Barosaurus lentus aus Montana und schließen damit eine lange bestehende Lücke im Fossilbericht der Morrison Formation. Ein einzelner Halswirbel aus den Pryor Mountains belegt, dass dieser langhalsige Sauropode auch im nördlichsten Verbreitungsgebiet der Formation vorkam. Damit ist dies der bislang nördlichste Nachweis der Gattung. Bisher wurde darüber gestritten, ob Barosaurus in Montana vielleicht gar nicht mehr vorkam, oder ob sein Fehlen auf einen Zufall der schlechten Überlieferung zurückzuführen ist. Der neue Fund bestätigt, dass Barosaurus ein fester Bestandteil auch der nördlichen Ökosysteme von Morrison war.13Woodruff, D. C. et al. (2026). The first specimen of Barosaurus (Sauropoda: Diplodocidae) from Montana – the northernmost occurrence of the genus. New Mexico Museum of Natural History and Science Bulletin, 102, 233–245.

Frühe Tyrannosaurier hatten robuste Schädeln

Johnson-Ransom et al. beschreiben die Entwicklung der Beißleistung innerhalb der Tyrannosaurier und zeigen, dass ihre enorme Schädelstabilität schon früh angelegt war. Mithilfe von Muskelrekonstruktionen und Belastungsmodellen wurden Schädel verschiedener Theropoden verglichen. Dabei zeigte sich, dass bereits frühe Tyrannosaurier relativ geringe Belastungen im Schädel aufwiesen, obwohl sie hohe Kräfte erzeugen konnten. Ursache waren robuste Schädel und knöcherne Verstärkungen, die offenbar an spätere Riesen wie Tyrannosaurus rex weitervererbt wurden. Zudem deutet der Vergleich darauf hin, dass kurze, kräftige Schnauzen Belastungen besser verteilten als lange, schmale Schädel.14Johnson-Ransom, E. et al. (2026). Comparative cranial biomechanics reveal macroevolutionary trends in theropod dinosaurs, with emphasis on Tyrannosauroidea. The Anatomical Record. doi:10.1002/ar.70126

KI-Programm zur Identifikation von Dinosaurierspuren

Hartmann et al. zeigen mithilfe einer selbstlernenden künstlichen Intelligenz, dass umstrittene Dinosaurierspuren aus der späten Trias und dem frühen Jura tatsächlich vogelähnlicher sind als die meisten anderen Dinosaurierfährten. Analysiert wurden fast zweitausend Fußabdrücke, ohne dass der Algorithmus zuvor wusste, von welchem Tier sie stammen könnten. Stattdessen erkannte das System selbstständig zentrale Unterschiede in Form, Zehenstellung und Gewichtsverteilung. Besonders auffällig ist, dass die lange diskutierten „vogelförmigen“ Spuren enger mit fossilen und heutigen Vögeln verwandt erscheinen als mit anderen Theropoden. Das deutet darauf hin, dass Vögel oder sehr vogelnahe Dinosaurier deutlich früher existierten, als es ihre bislang bekannten Skelette zeigen.15Hartmann, G. et al. (2026). Identifying variation in dinosaur footprints and classifying problematic specimens via unbiased unsupervised machine learning. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 123(5), e2527222122. doi:10.1073/pnas.2527222122

Piatnitzkysaurus neu untersucht

Pradelli et al. analysieren eine umfassende Neubeschreibung des frühen Theropoden Piatnitzkysaurus floresi aus dem Unterjura Patagoniens. Erstmals werden die zahntragenden Kieferknochen und die Wirbelsäule detailliert beschrieben und mit modernen Methoden untersucht. Computertomografien liefern neue Einblicke in die Zahnentwicklung früher Tetanuren und zeigen, wie sich ihr Gebiss von älteren Fleischfressern unterschied. Auch Merkmale der Schädelbasis wurden neu interpretiert und die Artbeschreibung präzisiert. Die Ergebnisse machen Piatnitzkysaurus zu einem wichtigen Bindeglied für das Verständnis der frühen Evolution der Tetanuren, jener Theropodengruppe, aus der später viele sehr unterschiedliche Raubdinosaurier hervorgingen.16Pradelli, L. A. et al. (2026). The axial osteology of the theropod dinosaur Piatnitzkysaurus floresi from the Early Jurassic of Patagonia, Argentina. Royal Society Open Science, 13(1), 251876. doi:10.1098/rsos.251876

Camptosaurus neu beschrieben

Galton & Carpenter präsentieren eine umfassende Neubearbeitung der klassischen Funde von Camptosaurus dispar aus der Morrison Formation und schließen damit Lücken, die seit dem 19. Jahrhundert bestanden. Erstmals werden der Holotyp und mehrere Paratypen detailliert dargestellt und mit besser bekannten Exemplaren verglichen. Besonders wichtig ist die Neubewertung des Schädels von Camptosaurus medius, der lange falsch zugeordnet war. Viele Unterschiede zwischen benannten weiteren Arten, also C. medius, C. nanus und C. browni, lassen sich nun als Alters- oder Individualvariationen von C. dispar erklären. Die Studie korrigiert alte Fehlrekonstruktionen und liefert eine deutlich stabilere Grundlage für die Evolution früher Iguanodontier.17Galton, P. M. & Carpenter, K. (2026). Osteology atlas of the type materials in the Yale Peabody Museum of the ornithopod dinosaurian Camptosaurus dispar (Marsh, 1877) from the Upper Jurassic of Wyoming. New Mexico Museum of Natural History and Science Bulletin, 102, 293–318.

Winziger Stegosaurus wirft Licht auf Wachstum

Carpenter beschreibt die Überreste eines außergewöhnlich kleinen Stegosauriers aus der Morrison Formation, die völlig neue Einblicke in die frühe Entwicklung dieser Gruppe liefern. Das Fossil besteht aus Teilen von Becken, Unterschenkel und Fuß und gehörte zu einem Tier mit nur etwa eineinhalb Metern Körperlänge. Damit handelt es sich um den bislang kleinsten bekannten Stegosaurus. Der Vergleich mit etwas größeren Jungtieren und ausgewachsenen Individuen zeigt deutliche Unterschiede in Knochenform und Proportionen. Diese Funde helfen, Wachstumsschritte besser nachzuvollziehen und zeigen, wie stark sich Stegosaurier im Laufe ihres Lebens veränderten.18Carpenter, K. (2026). The smallest known Stegosaurus. New Mexico Museum of Natural History and Science Bulletin, 102, 283–285.

Über das Wachstum von Camarasaurus

Carpenter, Ikejiri & Wilson beschreiben zwei kleine, noch nicht ausgewachsene Skelette von Camarasaurus lentus aus der Morrison Formation und vergleichen sie mit dem erwachsenen Typusexemplar. Die Tiere waren mit etwa fünf und acht Metern Körperlänge deutlich kleiner als viele andere Sauropoden dieser Zeit, zeigen aber bereits typische Merkmale von Camarasaurus. Gleichzeitig treten klare Unterschiede auf, die mit dem Wachstum zusammenhängen, etwa bei Wirbeln, Schulter und Becken sowie bei der Robustheit der Gliedmaßen. Besonders gut lässt sich verfolgen, wie Wirbel im Laufe der Entwicklung zunehmend miteinander verwachsen. Der Vergleich zeigt, dass alle untersuchten Funde zu derselben Art gehören, jedoch unterschiedliche Wachstumsstadien repräsentieren.19Carpenter, K., Ikejiri, T. & Wilson, Y. (2026). Postcranial anatomy of immature Camarasaurus specimens from Dinosaur National Monument, Utah, compared to the holotype of Camarasaurus lentus (Marsh, 1889). New Mexico Museum of Natural History and Science Bulletin, 102, 247–265.

Riesiger Stegosaurier sprengt Größenrahmen

Hunt-Foster et al. berichten über einen außergewöhnlich großen Stegosaurier-Fund aus Utah, der aus Teilen beider Vorderbeine besteht. Die Oberarmknochen dieses Tieres sind deutlich länger als bei allen bisher bekannten Stegosauriern aus der Morrison Formation und übertreffen selbst die bislang größten bekannten Exemplare klar. Insgesamt waren die Knochen rund ein Drittel länger als der bisherige Durchschnitt. Das zeigt, dass Stegosaurier um einiges größer werden konnten als lange angenommen. Offenbar erreichten manche von ihnen Körpergrößen, die sich bereits mit denen junger Sauropoden überschnitten. Solche Tiere hätten wahrscheinlich mehr als 7 Tonnen gewogen. Damit verändert der Fund das Bild von der maximalen Größe gepanzerter Dinosaurier im späten Jura.20Hunt-Foster, R. K. et al. (2026). The largest reported stegosaurid from the Morrison Formation (Upper Jurassic). New Mexico Museum of Natural History and Science Bulletin, 102, 287–292.

Zähne erzählen die Evolutionsgeschichte der Theropoden

Hendrickx analysiert erstmals umfassend die äußere Zahnform nicht-coelurosaurer Theropoden und zeigt, dass sich ihre Gebisse meist nur schrittweise veränderten. Anhand zahlreicher Merkmale wird deutlich, dass frühe Fleischfresser ihre Schneidezähne vergrößerten und die Zahnreihen umformten, vermutlich um größere Beute zu bewältigen. Spätere Gruppen entwickelten spezialisierte Lösungen: Einige Ceratosaurier bekamen besonders hohe Zahnkronen, andere veränderten die Stellung einzelner Zähne. Die größten Umbrüche traten jedoch bei „Chilesauriern“ und Spinosauriern auf. Dort ging der Wandel der Zähne mit einem Wechsel der Ernährung einher, von Fleisch zu Pflanzen bei den einen und zu einer stark fischfressenden Lebensweise bei den anderen.21Hendrickx, C. (2026). Dental evolution in non-coelurosaur theropods. Italian Journal of Geosciences. doi:10.3301/IJG.2026.14

Dystrophaeus war kein Diplodocoide

Foster et al. ergänzen neue Knochenfunde den bislang rätselhaften Sauropoden Dystrophaeus viaemalae aus der Morrison Formation in Utah. Zu den bisher bekannten Resten kamen Zähne, Rücken- und Schwanzwirbel, Rippen sowie Teile von Becken, Hinterbein und Fuß hinzu, die zu einem teilweise zusammenhängenden Skelett gehören. Diese deutlich umfangreichere Grundlage zeigt, dass Dystrophaeus kein Diplodocoide war, wie lange vermutet. Stattdessen deutet die Anatomie auf eine andere Stellung innerhalb der Sauropoden hin. Eine Datierung ordnet das Tier ins späte Oxfordium vor rund 156 Millionen Jahren ein und macht Dystrophaeus zu einem wichtigen Baustein für das Verständnis früher Sauropodenvielfalt.22Foster, J. R. et al. (2026). History, age, and stratigraphy of the type locality of Dystrophaeus viaemalae (Sauropoda) in the lower Morrison Formation of southeastern Utah. New Mexico Museum of Natural History and Science Bulletin, 102, 201–213.

Ceratosaurus tötete Beute offenbar schnell wie eine Säbelzahnkatze

Oswald & Curtice analysieren Zahnmaße von Ceratosaurus und vergleichen sie mit denen anderer Morrison-Theropoden sowie mit den Säbelzähnen känozoischer Säugetiere. Die Ergebnisse zeigen klare Unterschiede zu spinosauriden Zähnen und sprechen gegen eine stark wassergebundene Ernährungsweise. Stattdessen ähneln die vergrößerten Zähne von Ceratosaurus in Form und Krümmung den Zähnen von Raubtieren, die ihre Beute schnell töten. Einige Zähne von Ceratosaurus waren demnach sogar funktional optimiert, sodass sie beim Überwältigen der Beute zu schnellem Blutverlust und einem raschen Tod führten. Wahrscheinlich bevorzugte Ceratosaurus mittelgroße Tiere und wich so der Konkurrenz mit Allosaurus und Torvosaurus aus.23Oswald, T. & Curtice, B. (2026). A Morrison saber-tooth? – comparison of Ceratosaurus dentition to other theropods and Machairodontinae and its implications for Ceratosaurus predatory ecology. New Mexico Museum of Natural History and Science Bulletin, 102, 185–200.

Turiasaurier erstmals im Jura Nordamerikas nachgewiesen

Foster, Woodruff & Royo-Torres beschreiben Zahnabdrücke aus der Morrison Formation in Colorado, die durch ihre herzförmige Kronenform auffallen. Die Zähne stammen aus dem späten Jura und lassen sich erstmals eindeutig den Turiasauriern zuordnen, einer bislang dort unbekannten Sauropodengruppe. Der Fund zeigt, dass diese Dinosaurier Nordamerika schon vor der Kreidezeit erreichten und möglicherweise den Übergang vom Jura zur Kreide in dieser Region überlebten. Damit erweitert sich nicht nur die geografische Verbreitung der Turiasaurier deutlich, sondern auch ihr zeitlicher Bestand. Die Ergebnisse werfen ein neues Licht auf Wanderbewegungen großer Pflanzenfresser und die Dynamik spätjurassischer Ökosysteme.24Foster, J. R., Woodruff, D. C. & Royo-Torres, R. (2026). The first evidence of Turiasauria (Sauropoda) in the Upper Jurassic Morrison Formation. New Mexico Museum of Natural History and Science Bulletin, 102, 267–282.

Ceratosaurier-Schädel weniger robust als gedacht

Rowe, Cerroni & Rayfield analysieren dreidimensionale Schädelmodelle von Ceratosaurus, Carnotaurus, Majungasaurus und dem kleineren Masiakasaurus, um ihre Belastbarkeit beim Zubeißen zu testen. Die Ergebnisse zeigen, dass selbst große Abelisaurier trotz kurzer, massiver Schädel keine besonders niedrigen Spannungen aushielten. Auch Hörner und andere Schädelverzierungen wirkten nicht als stabile Verstrebungen. Beim kleinen Masiakasaurus deuten Schädelmechanik und nach vorn gerichtete Zähne auf das Ergreifen kleiner Beute hin. Das spricht für eine ökologische Aufteilung zwischen großen und kleinen Ceratosauriern und stellt bisherige Annahmen über ihre Kampftauglichkeit infrage.25Rowe, A. J., Cerroni, M. A. & Rayfield, E. J. (2026). Southern hemisphere ceratosaurs evolved feeding mechanics paralleling those of northern hemisphere tyrannosaurids. Scientific Reports, 16, 2804. doi:10.1038/s41598-025-32686-4

Frühe Sauropoden tauschten Zähne überraschend schnell

Gomez, Carballido & Pol beschreiben Zahnwechselmuster früher Sauropoden aus dem Unterjura Patagoniens und zeigen eine unerwartet große Vielfalt. Untersucht wurden mehrere Arten, darunter Bagualia alba, Patagosaurus fariasi und Amygdalodon patagonicus. Einige dieser Dinosaurier besaßen gleichzeitig bis zu drei Ersatzzähne pro funktionalem Zahn, andere nur ein oder zwei. Auch die Geschwindigkeit des Zahnwechsels unterschied sich deutlich und hing offenbar mit der Form und Robustheit der Zähne zusammen. Diese Unterschiede sprechen für verschiedene Ernährungsweisen und eine stärkere ökologische Aufteilung, als bislang angenommen. Schon im frühen Jura waren Sauropoden demnach vielfältiger spezialisiert, als es das bisherige Bild vermuten ließ.26Gomez, K. L., Carballido, J. L. & Pol, D. (2026). Dental replacement patterns and morphological diversity in Lower Jurassic sauropods from the Cañadón Asfalto Basin, Patagonia, Argentina. Journal of Vertebrate Paleontology, e2588133. doi:10.1080/02724634.2025.2588133

Sauropoden wanderten aufgrund von Wetterumschwüngen

Alessandretti et al. interpretieren neu entdeckte Unterspuren aus der Capacete Formation im Südosten Brasiliens als Abdrücke von Sauropoden, die durch weiche, schlammige Überschwemmungsflächen liefen. Obwohl aus diesem Becken bislang keine Dinosaurierknochen bekannt sind, zeigen die Spuren deutliche Parallelen zu Funden aus benachbarten Regionen. Sedimentdaten und Rekonstruktionen von Klima und Landschaft deuten darauf hin, dass Regen durch eine aufragende Hochzone unterschiedliche Umweltbedingungen schuf. In Trockenzeiten könnten Sauropoden aus ariden Gebieten nach Norden gewandert sein, um feuchtere Lebensräume mit besserem Nahrungs- und Wasserangebot zu erreichen. Die Spuren liefern damit seltene Hinweise auf großräumige Wanderbewegungen dieser Riesendinosaurier.27Alessandretti, L. et al. (2026). Late Cretaceous sauropod dinosaur undertracks in floodplain deposits of Sanfranciscana Basin, Brazil, and their paleoecological significance. Palaeoworld, 201078. doi: 10.1016/j.palwor.2026.201078

Innere Strukturen der Kämme verraten Unterschiede bei Lambeosaurinen

Dudgeon, Brown & Evans vergleichen erstmals detailliert die inneren Strukturen der Kopfkämme ausgewachsener Lambeosaurinen und zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Gattungen. Untersucht werden Corythosaurus casuarius, Corythosaurus intermedius und Lambeosaurus lambei und ihr Aufbau den bekannten Merkmalen von Hypacrosaurus altispinus gegenübergestellt. Die inneren Luftkammern und Nasengänge variieren stark in Form und Verlauf, etwa bei seitlichen Ausstülpungen und charakteristischen Schleifen der Nasenhöhle. Zwischen den beiden Corythosaurus-Arten zeigen sich hingegen kaum Unterschiede. Die Ergebnisse belegen, dass sich die auffälligen Kämme nicht nur äußerlich, sondern auch im Inneren deutlich zwischen den Gattungen unterscheiden.28Dudgeon, T. W., Brown, C. & Evans, D. C. (2026). The internal crest anatomy of Lambeosaurini (Hadrosauridae – Lambeosaurinae). The Anatomical Record, 1–14. doi: 10.1002/ar.70125

Neuer Fund klärt Stellung von Patagopelta

Agnolín et al. beschreiben neu geborgene Panzer­dinosaurier-Reste aus Salitral Moreno in Patagonien, die wichtige anatomische und stammesgeschichtliche Hinweise liefern. Die Knochen, darunter Schädelteile, Wirbel, Becken, Gliedmaßen und Panzerplatten, lassen sich Patagopelta cristata zuordnen und zeigen ein vergleichsweise ursprüngliches Becken sowie einen gepanzerten Schwanz, der an Stegouros erinnert. Die Einbindung der neuen Daten in eine umfassende Analyse ordnet Patagopelta innerhalb der Parankylosauria ein und stellt eine nähere Verwandtschaft zu Antarctopelta und Kunbarrasaurus her. Damit wird deutlich, dass diese südhemisphärische Gruppe vielfältiger, größer und ökologisch variabler war als bislang angenommen.29Agnolín, F. L. et al. (2026). New remains of the armored dinosaur Patagopelta cristata Riguetti et al. 2022 (Ornithischia – Parankylosauria) from the Late Cretaceous of Patagonia, Argentina. Historical Biology, 1–64. doi: 10.1080/08912963.2025.2583504

Dinosaurierspuren täuschen Vielfalt oft vor

Falkingham & Gatesy erklären detailliert, wie Dinosaurierspuren entstehen und warum ihre Formen leicht fehlinterpretiert werden können. Fußbau, Bewegung und Untergrund wirken zusammen und erzeugen Abdrücke, die je nach Tempo, Verhalten oder Bodenzustand stark variieren. Selbst ein einzelnes Tier kann dadurch sehr unterschiedliche Spuren hinterlassen. Hinzu kommt, dass freigelegte Schichten unter der ursprünglichen Oberfläche andere Formen zeigen als der eigentliche Abdruck. Mithilfe moderner Computersimulationen und CT-Daten wird erstmals eine virtuelle Dinosaurierfußbewegung rekonstruiert und mit Sedimentmodellen getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass scheinbare Artenvielfalt bei Spuren oft auf komplexe Entstehungsprozesse zurückgeht und nicht zwangsläufig echte biologische Unterschiede widerspiegelt.30Falkingham, P. L. & Gatesy, S. M. (2026). Formation, preservation, and interpretation of dinosaur tracks. Palaeontology, 69, e70040. doi: 10.1111/pala.70040

Wuchs T. rex deutlich langsamer und lebte viel länger als gedacht?

Woodward, Myhrvold & Horner analysieren umfangreiche Knochenquerschnitte von siebzehn Individuen des Tyrannosaurus rex-Artenkomplexes und zeichnen ein neues Bild seines Wachstums. Statt schneller Jugendexplosion zeigen die Daten geringere Spitzenraten und ein deutlich längeres Heranwachsen. Die Endgröße könnte demnach erst nach etwa fünfunddreißig bis vierzig Jahren erreicht worden sein. Entscheidend ist die Berücksichtigung aller erkennbaren Wachstumsmarken, auch solcher, die nur im polarisierten Licht sichtbar sind. Zwei junge Exemplare passen statistisch nicht in die übrige Reihe, was auf bislang unterschätzte Vielfalt hindeutet. Insgesamt spricht alles für eine lange Phase als Halbwüchsiger und eine höhere Lebenserwartung als bisher angenommen.31Woodward, H. N., Myhrvold, N. P. & Horner, J. R. (2026). Prolonged growth and extended subadult development in the Tyrannosaurus rex species complex revealed by expanded histological sampling and statistical modeling. PeerJ, 14, e20469. doi: 10.7717/peerj.20469

Scheinvielfalt bei Dinosaurierspuren entlarvt

Lallensack et al. zeigen Analysen zahlreicher Fährtenfelder aus dem mittleren Jura Marokkos und der frühen Kreide Spaniens, dass viele scheinbar unterschiedliche Dinosaurierspuren nicht auf verschiedene Tiere zurückgehen. Tiefe Abdrücke in weichem Sediment lassen den Fuß einsinken, sodass sich das Material um ihn schließt und Formen erzeugt, die echte Anatomie nur vortäuschen. Solche sogenannten penetrativen Spuren sind deutlich häufiger und variabler als bislang angenommen. Mehrere klassische Spurarten wie Saurexallopus, Magnoavipes, Theroplantigrada, Ordexallopus und Archaeornithipus beruhen wahrscheinlich auf solchen Effekten. Die Studie fordert daher eine kritische Neubewertung der Spurklassifikation und mahnt zu Vorsicht bei der Ableitung biologischer Vielfalt aus Fährten.32Lallensack, J. N. et al. (2026). The abundance and diversity of penetrative tracks – a critical re-evaluation of theropod ichnotaxa. Historical Biology, 1–19. doi: 10.1080/08912963.2025.2610322

Vulkane ebneten Dinosauriern den Weg

Chen et al. beschreiben neue Daten aus einem Bohrkern des Kunming-Beckens in Südwestchina, die den Übergang von der Trias zum Jura präzise einordnen. Chemische Signale und regelmäßige Ablagerungsrhythmen belegen mehrere Phasen intensiver Vulkanausbrüche, die Umweltstress verursachten und das Massenaussterben am Ende der Trias begleiteten und vermutlich befeuerten. Kurz danach tauchen erstmals Sauropodomorphen in niedrigen Breiten auf, vor rund zweihundert Millionen Jahren. Diese mittel- bis großwüchsigen Dinosaurier besiedelten offenbar rasch freigewordene Lebensräume. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass Vulkanismus und stärkere Klimaschwankungen ökologische Chancen schufen und den frühen Aufstieg der Dinosaurier im Jura begünstigten.33Chen, J. et al. (2026). Triassic–Jurassic environmental instability on the subtropical eastern Tethyan margin linked to low-latitude dinosaur dispersal. Communications Earth & Environment. doi: 10.1038/s43247-025-03083-6

Neue Dinosaurierspuren im Hohen Atlas entdeckt

Ait Haddou et al. beschreiben neu entdeckte Fährtenfelder aus dem mittleren bis späten Jura im Msemrir-Gebiet des marokkanischen Hohen Atlas. Die Spuren stammen überwiegend von zweibeinigen Fleischfressern, daneben finden sich Abdrücke eines vierbeinigen Dinosauriers, möglicherweise eines Stegosauriers oder Sauropoden. Die Fährten ähneln bekannten Formen wie Changpeipus, Carmelopodus, Kayentapus und Grallator-Typen und treten häufig gemeinsam mit wirbellosen Spuren auf. Erstmals werden diese Fährtenverbände detailliert dokumentiert. Sie liefern neue Einblicke in die Zusammensetzung und Lebensräume jurazeitlicher Dinosauriergemeinschaften und zeigen, dass die Region großes Potenzial für weitere spektakuläre Funde besitzt.34Ait Haddou, O. et al. (2026). New dinosaur tracksites from the Middle-?Late Jurassic of Msemrir (Central High Atlas, Morocco). Historical Biology, 1–18. doi: 10.1080/08912963.2025.2596117

Nopcsaspondylus entpuppt sich als zweifelhaft

Lerzo nimmt eine Neubewertun von Nopcsaspondylus vor und zeigt, dass er kein sicher unterscheidbarer Rebbachisaurier ist. Die Gattung basiert lediglich auf einem einzelnen Rückenwirbel, der heute verloren ist und keine eindeutigen Merkmale aufweist, um eine eigene Art zu begründen. Damit fügt sich der Fall in ein bekanntes Problem dieser Sauropodengruppe ein, deren Artenzahl durch fragmentarische Funde vermutlich überschätzt wurde. Zusätzlich entsprach die ursprüngliche Benennung nicht vollständig den Regeln der zoologischen Nomenklatur. Aus diesen Gründen wird Nopcsaspondylus als nomen dubium eingestuft. Die Studie mahnt zu Zurückhaltung bei der Aufstellung neuer Arten auf Grundlage isolierter Knochen.35Lerzo, L. N. (2026). The lost fossil of the first discovered rebbachisaurid – reassessment of Nopcsaspondylus alarconensis (Diplodocoidea, Sauropoda). Historical Biology, 1–8. doi: 10.1080/08912963.2025.2594006

Erster Lambeosaurier aus Nordostchina entdeckt

Yu et al. beschreiben neue Fossilien aus der Nenjiang Formation im Songliao-Becken, die den ersten Nachweis von Hadrosauriern in dieser Region liefern. Das Material umfasst Zahnreste, Teile des Unterkiefers sowie Wirbel und Bruchstücke von Becken- und Beinknochen. Formvergleiche zeigen, dass die Knochen zu den Lambeosaurinen gehören, einer Gruppe entenschnäbliger Dinosaurier mit oft auffälligen Kopfaufsätzen. Diese frühen Vertreter stützen die Annahme, dass sich Lambeosaurinen ursprünglich in Asien entwickelten und später nach Nordamerika ausbreiteten. Der Fund erweitert sowohl das zeitliche als auch das geografische Verbreitungsgebiet der Hadrosaurier und unterstreicht die Bedeutung der Nenjiang Formation für das Verständnis kreidezeitlicher Ökosysteme.36Yu, K. et al. (2026). First occurrence of hadrosaurid (Dinosauria – Ornithopoda) remains from the Nenjiang Formation (early Campanian) in the Songliao Basin, Northeast China. Historical Biology, 1–16. doi: 10.1080/08912963.2025.2605518

Triassische Spuren schließen Lücke in Chinas Dino-Geschichte

Xing et al. beschreiben neue Fährten aus der Xujiahe Formation am Nordrand des Sichuan-Beckens und liefern seltene Hinweise auf Dinosaurier der späten Trias in China. Der neu entdeckte Fundplatz Zilanba umfasst zehn kleine Vierfüßer-Spuren, darunter eine Spurfolge und mehrere Einzelabdrücke. Größe, Spurbreite und das Verhältnis von Vorder- zu Hinterfuß deuten vorsichtig auf frühe Sauropodomorphen hin. Damit handelt es sich um den neunten bekannten Trias-Fährtenplatz des Landes und erst den dritten mit solchen Tieren. Die Spuren erweitern das Bild ihrer Verbreitung und stützen die Annahme möglicher Wanderungen vom westlichen in den östlichen Tethysraum.37Xing, L. et al. (2026). Tracks of a large archosaur from the Late Triassic Xujiahe Formation in Guangyuan, Sichuan, China. Historical Biology, 1–17. doi: 10.1080/08912963.2025.2605163

Schwanz eines „Titanosauriers“ aus Patagonien gehört zu einem Rebbachisauriden

Lerzo ordnet ein bislang als Titanosaurier gedeutetes Schwanzskelett aus der Candeleros Formation neu ein und weist es den Rebbachisauriden zu. Entscheidend sind die beidseitig eingedellten Wirbelkörper, die weit nach vorn gerückten Wirbelbögen, eine längliche Vertiefung an der Unterseite sowie auffällig sternförmige Bogenknochen unter dem Schwanz. Stammesgeschichtliche Analysen platzieren den Fund in einer frühen Rebbachisauriden-Linie nahe Sidersaura, Zapalasaurus und Astigmasaura. Raue Oberflächen an den ersten Schwanzwirbeln deuten darauf hin, dass ein kräftiger Oberschenkelmuskel weiter nach hinten reichte als bei anderen Sauropoden.38Lerzo, L. N. (2026). Revision of the specimen MMCh-PV 47 (Rebbachisauridae, Sauropoda) from the Candelerós Formation (Lower Cenomanian) with comments about the musculature of the caudal region. Cretaceous Research, 106307. doi: 10.1016/j.cretres.2025.106307

Yeneen houssayi

Neuer Saltasaurier aus Argentinien

Filippi et al. beschreiben einen neuen Titanosaurier aus der Bajo de la Carpa Formation im Neuquén-Becken und erweitern damit die bekannte Artenvielfalt dieser Zeitstufe deutlich. Yeneen houssayi stammt aus dem Gebiet Cerro Overo–La Invernada und zeigt auffällige Merkmale an Rücken-, Kreuz- und Schwanzwirbeln. Stammesgeschichtliche Analysen ordnen das Tier nahe bei Narambuenatitan und Overosaurus ein und weisen es einer frühen Linie fortgeschrittener Saltasauroiden zu. Die Funde aus diesem Areal belegen, dass im Santonium mindestens zwei Titanosaurier-Linien gleichzeitig existierten. Damit erweist sich die Region als Hotspot der Titanosaurier-Vielfalt und als Schlüsselgebiet für das Verständnis der Dinosaurierentwicklung dieser Epoche.39Filippi, L. S. et al. (2026). Yeneen houssayi gen. et sp. nov. and an overview of the sauropod titanosaurian diversity from Cerro Overo – La Invernada area (Bajo de la Carpa Formation, Santonian), North Patagonia, Argentina. Historical Biology, 1–37. doi: 10.1080/08912963.2025.2584707

Rinconsauria neu definiert 

Pérez Moreno et al. nehmen eine umfassende Neubewertung von Muyelensaurus pecheni aus der späten Kreide Patagoniens vor und klären damit langjährige Unsicherheiten um die Gruppe Rinconsauria. Die Untersuchung zeigt, dass die bislang zugewiesenen Fossilien mehrere unterschiedliche Formen enthalten und die Art daher aus einer Mischsammlung bestand. Künftig wird Muyelensaurus pecheni auf das Leitexemplar beschränkt, dessen Schädelmerkmal nun präzisiert wird. Mehrere Stammbäume belegen, dass diese Instabilität die Zusammensetzung von Rinconsauria stark beeinflusst. In der Folge wird die Gruppe neu gefasst und klarer gegenüber anderen Titanosauriern abgegrenzt, was das Verständnis ihrer Evolution deutlich schärft.40Moreno, A. P. et al. (2026). Osteological reassessment of Muyelensaurus pecheni (Dinosauria – Sauropoda) – systematics and its phylogenetic implications for the clade Rinconsauria. Historical Biology, 1–59. doi: 10.1080/08912963.2025.2585363

Trias-Fährten in Italien verschwinden rapide

Granata et al. analysieren den Erhaltungszustand der berühmten Fährtenfläche von Lerici aus der späten Trias und zeigen, wie stark Erosion dieses wichtige Archiv früher Dinosauriergeschichte bedroht. Der Vergleich aktueller dreidimensionaler Aufnahmen der Fundstelle mit einem älteren Glasfaserabguss macht deutlich, dass viele Spuren bereits stark verwittert oder verloren gegangen sind. Besonders betroffen ist der Typfundort von Evazoum sirigui, der zugleich eine kleine, aber vielfältige Fährtenfauna bewahrt. Auch der historische Abguss weist Verformungen auf, die seine Aussagekraft einschränken. Die Studie unterstreicht, dass digitale 3D-Dokumentation unverzichtbar ist, um Erosionsraten zu erfassen und dieses verschwindende Naturerbe langfristig zu sichern.41Granata, V. et al. (2026). Estimating the impact of erosion on a Carnian dinosaur footprint-bearing surface – Lerici, Northern Apennines, Italy. Palaeontologia Electronica, 29(1), a3. doi: 10.26879/1530

Xenovenator esspinosai

Xenovenator robustus

Kämpften auch Troodontiden mit Rammstößen mit ihrem Kopf?

Rivera-Sylva et al. beschreiben einen ungewöhnlichen Troodontiden aus der Cerro del Pueblo Formation in Mexiko, dessen Schädel stark verdickt und kuppelförmig ausgebildet ist. Die Knochen des Schädeldachs von Xenovenator esspinosai sind extrem massiv und erinnern an die Bauweise von Tieren, die für Kopfstöße bekannt sind. Weitere Funde zeigen schwächere Ausprägungen, was auf altersbedingte Veränderungen oder Unterschiede zwischen den Geschlechtern hindeutet. Verschmolzene Schädelnähte und eine raue Knochenoberfläche sprechen für eine Anpassung an innerartliche Kämpfe. Auch die 2004 von Sullivan beschriebene Art „Saurornitholestes robustus“ wird vorläufig der Gattung Xenovenator zugeordnet.42Rivera-Sylva, H. E. et al. (2026). A thick-skulled troodontid theropod from the Late Cretaceous of Mexico. Diversity, 18, 38. doi: 10.3390/d18010038

Theropoden liefen dynamischer als lange gedacht

Díaz-Martínez et al. analysieren zwei außergewöhnliche Fährtenreihen aus der frühen Kreidezeit Spaniens, die von sehr schnell laufenden Theropoden stammen. Obwohl beide Spuren auf derselben Oberfläche entstanden, unterscheiden sie sich deutlich in der Form der Fußabdrücke. Manche Abdrücke zeigen reinen Zehengang, andere zusätzlich Eindrücke des Mittelfußes. Diese Unterschiede werden als verschiedene Phasen eines Laufs gedeutet, etwa Beschleunigung oder Abbremsen. Ähnliche Spurformen sind auch aus anderen Erdzeitaltern bekannt und wurden ebenfalls mit schnellem Laufen in Verbindung gebracht. Die Studie zeigt, dass Laufbewegungen bei Dinosauriern komplexer waren als bisher angenommen und dass selbst kleine Details in Fußspuren viel über Haltung, Gewichtsverlagerung und Muskelarbeit verraten.43Díaz-Martínez, I. et al. (2025). Footprint morphology sheds light on running strategies in non-avian theropods. Sci Rep, 15, 44217. doi: 10.1038/s41598-025-31361-y

Ferenceratops shqiperorum

Europas Horndinosaurier waren vielfältiger als gedacht!

Maidment et al. beschreiben neue Fossilien von Ajkaceratops aus der späten Kreide Ungarns und zeigen, dass Horndinosaurier in Europa tatsächlich existierten. Stammesgeschichtliche Analysen bestätigen die Zugehörigkeit dieses Tieres zu den Ceratopsiern und widerlegen frühere Zweifel. Überraschend ergibt sich zudem, dass einige bislang als Rhabdodontiden gedeutete Funde keine Iguanodonten sind, sondern ebenfalls zu den Ceratopsiern gehören. Auch der zuvor als Zalmoxes shqiperorum geführte „Ornithopode“ war mit Sicherheit ein Ceratopsier, der somit in die neue Gattung Ferenceratops gestellt wird. Bei Zalmoxes robustus ist diese Zuordnung weiterhin unsicher. Dennoch wird hier erstmals eine verborgene Vielfalt europäischer Horndinosaurier mit Sicherheit belegt, was vorherige Annahmen über diese Tiergruppe auf Kopf stellt.44Maidment, S. C. R. et al. (2026). A hidden diversity of ceratopsian dinosaurs in Late Cretaceous Europe. Nature. doi: 10.1038/s41586-025-09897-w

Seltener Halswirbel erweitert Bild brasilianischer Titanosaurier

Navarro et al. beschreiben einen nahezu vollständig erhaltenen zweiten Halswirbel eines Sauropoden aus der São José do Rio Preto Formation in Brasilien, ein außergewöhnlicher Fund innerhalb dieser Gesteinseinheit. Der Knochen zeigt einen langgestreckten Wirbelkörper, einen hohen Wirbelbogen und ein stark durchlüftetes Inneres mit vielen Hohlräumen. Solche Strukturen kennt man sonst vor allem von stark abgeleiteten Titanosauriern. Formvergleiche weisen jedoch eher auf Verwandtschaft zu Colossosauriern hin, einer Gruppe großer Titanosaurier Südamerikas. Zusätzlich besitzt der Wirbel mehrere einzigartige Merkmale, die bisher kaum beachtet wurden. Der Fund erhöht die bekannte Vielfalt brasilianischer Titanosaurier und zeigt, dass einzelne Halswirbel wichtige Hinweise zur Verwandtschaft und Funktion liefern können.45Navarro, B. A. et al. (2026). An unusual titanosaur axis from the Upper Cretaceous of Brazil and its significance for sauropod anatomy and systematics. The Anatomical Record. doi: 10.1002/ar.70118

Vierzig Jahre Abelisaurier-Stammbäume auf dem Prüfstand

Seculi Pereyra et al. analysieren vier Jahrzehnte phylogenetischer Studien zu Abelisauriden und zeichnen nach, wie sich Datensätze, Methoden und Fragestellungen im Lauf der Zeit verändert haben. Der Überblick zeigt, dass trotz wachsender Artenzahl und immer größerer Merkmalslisten die Verwandtschaftsverhältnisse dieser Raubsaurier oft instabil bleiben. Besonders Unterschiede bei Merkmalsgewichtung, Datentypen und Zeitkalibrierung beeinflussen die Ergebnisse stark. Die Auswertung macht deutlich, welche Ansätze sich bewährt haben und wo methodische Schwächen liegen. Auf dieser Basis werden konkrete Empfehlungen für zukünftige Stammbäume gegeben, um die Evolution der Abelisaurier robuster und vergleichbarer zu rekonstruieren.46Seculi Pereyra, E. E. et al. (2026). The phylogenetic data matrices of Abelisauridae through time and methods (with recommendations). Ameghiniana, 62(6), 380–395. doi: 10.5710/AMGH.27.12.2025.3650

Winzige Dinosaurier zeigen frühe Wachstumsstrategien

Campos et al. beschreiben außergewöhnlich kleine Dinosaurierknochen aus der Obertrias Südbrasiliens, die neue Einblicke in die frühe Entwicklung dieser Tiergruppe liefern. Die Funde umfassen Arm- und Fußknochen, Wirbelteile und eine Kralle und lassen sich einem frühen Sauropodomorphen zuordnen. Dünnschliffe der Knochen zeigen erstmals klare Wachstumspausen, erkennbar an einer Jahreslinie und einer Wachstumszone. Das Tier war noch jung, hatte aber bereits einen Wachstumsstopp hinter sich. Diese Befunde belegen, dass manche frühe Dinosaurier klein blieben und ihr Wachstum deutlich anders organisierten als spätere Riesenformen.47Campos, L. S. et al. (2026). A new tiny basal Sauropodomorpha (Dinosauria – Saurischia) from the Santa Maria Supersequence, Upper Triassic of southern Brazil. Palaeoworld, 201064. doi: 10.1016/j.palwor.2025.201064

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