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Paläo-News KW 33-34 2026

Posted on August 30, 2026August 30, 2026 by Markus Kretschmer
Lesedauer 10 Minuten

Willkommen zu den wöchentlichen Paläo-News! Jeden Sonntag fasse ich für dich ganz aktuell die wichtigsten neuen Studien aus der Dinosaurierforschung verständlich zusammen, damit du in wenigen Minuten auf dem neuesten Stand der Paläontologie bleibst. Hier findest du die Paläo-News aus KW 33 & 34 2026, vom 10. bis 23. August.

Die Meldungen:

Riesige Säugerfährte aus Brasiliens Unterkreide

Buck et al. beschreiben zwei außergewöhnlich große vierzehige Trittsiegel aus der Botucatu Formation im Süden Brasiliens, die alle bislang dort bekannten säugetierartigen Spuren übertreffen. Die schmalen Fährten mit kurzen, rundlichen Zehenabdrücken sprechen für einen vierfüßigen Gang und werden der Spurenfamilie Chelichnopodidae zugeordnet. Damit erweitert sich die bekannte Vielfalt der Wirbeltierspuren im damaligen Dünenmeer deutlich. Besonders spannend ist die Größe der Abdrücke: Sie stellt die verbreitete Vorstellung infrage, mesozoische Mammaliaformen seien fast ausschließlich klein gewesen, und deutet darauf hin, dass größere Körperformen, vielleicht von der Größe eines großen Hundes oder sogar Pumas bereits in der Unterkreide häufiger vorkamen als bisher angenommen.1Buck, P. V. et al. (2026). Remarkably large mammal-like tracks from the Botucatu Formation (Lower Cretaceous), Paraná Basin, Brazil: implications for the evolution of large size in Mammaliaformes. Journal of South American Earth Sciences, 106223. doi:10.1016/j.jsames.2026.106223

Nipponopelta yezoensis

Erster bekannter Ankylosaurier Japans

Oyabu et al. beschreiben mit Nipponopelta yezoensis den ersten bekannten Ankylosaurier Japans. Grundlage ist ein teilweise erhaltener Schädel aus der obercenomanischen Hikagenosawa Formation auf Hokkaido, dessen Anatomie mithilfe dreidimensionaler CT-Rekonstruktionen neu untersucht wurde. Charakteristische Merkmale am Hinterhaupt erlauben die Aufstellung einer neuen Gattung und Art. Stammesgeschichtliche Analysen ordnen Nipponopelta tief innerhalb abgeleiteter Nodosauriden ein und zeigen eine engere Beziehung zu nordamerikanischen und europäischen Formen als zu anderen asiatischen Vertretern. Die Art lebte offenbar in küsten- oder mündungsnahen Lebensräumen, was ihre großräumige Verbreitung begünstigt haben könnte.2Oyabu, S. et al. (2026). A new nodosaurid ankylosaur (Dinosauria: Ornithischia) from the Upper Cretaceous Hikagenosawa Formation in Japan reveals dispersal pattern of Asian nodosaurid ankylosaurs. Cretaceous Research, 106477. doi:10.1016/j.cretres.2026.106477

Dinosaurierspuren verbinden Afrika und Südamerika

Menkem et al. melden 283 Fußabdrücke aus dem unterkreidezeitlichen Koum Becken im Norden Kameruns, darunter 34 Fährten von Theropoden und Sauropoden. Besonders auffällig ist ein rund 69 Zentimeter langer dreizehiger Abdruck, der die Anwesenheit großer Theropoden im äquatorialen Afrika belegt. Sedimentologische Analysen zeigen flache Fluss- und Seenlandschaften unter wechselnd feuchten und trockenen Bedingungen. Mikrobielle Matten stabilisierten den Untergrund und begünstigten die außergewöhnliche Spurenerhaltung. Ähnliche Bedingungen und Faunenelemente im brasilianischen Sousa Becken stützen zudem einen möglichen Ausbreitungskorridor zwischen Afrika und Südamerika vor der vollständigen Öffnung des Südatlantiks.3Menkem, E. F. et al. (2026). Tracking Dinosaurs across Equatorial Gondwana: Sedimentology and Ichnology of the Lower Cretaceous Koum Basin (Northern Cameroon). Journal of Palaeogeography, 100416. doi:10.1016/j.jop.2026.100416

Gasparinisaura erhält neue Verwandtschaft

Dieudonné, Paulina-Carabajal & Cruzado-Caballero liefern eine Neubeschreibung des Holotyps von Gasparinisaura cincosaltensis aus der Anacleto Formation. Sie zeigen, dass der kleine Ornithopode enger mit Dryosauriden verwandt war als bislang angenommen. CT-Aufnahmen machten Verformungen des Schädels sichtbar und ermöglichten eine virtuelle Rekonstruktion der Gehirnkapsel. Mehrere Schädelmerkmale wurden neu bewertet und zusätzliche diagnostische Merkmale erkannt. Die phylogenetische Analyse stellt Gasparinisaura gemeinsam mit Dysalotosaurus lettowvorbecki in die neu benannte Unterfamilie Dysalotosaurinae innerhalb der Dryosauridae. Auffällig ist zudem die große Augenhöhle, die offenbar ein echtes anatomisches Merkmal und nicht bloß Ausdruck eines jugendlichen Individuums war.4Dieudonné, P.-É., Paulina-Carabajal, A. & Cruzado-Caballero, P. (2026). A redescription of the holotype skull of the ornithischian dinosaur Gasparinisaura cincosaltensis (Dryosauridae, Dysalotosaurinae clade nov.) and phylogenetic implications. Cretaceous Research, 106478. doi:10.1016/j.cretres.2026.106478

Turiasaurier besaßen fünf verschiedene Zahntypen

Gouellec et al. untersuchen insgesamt 167 isolierte Zähne eines Turiasauriers aus dem französischen Angeac-Charente. Dabei zeigt sich, dass Sauropoden in ihrem Kiefer deutlich unterschiedliche Zahnformen besitzen konnten. Mithilfe vergleichender Anatomie, dreidimensionaler Formanalysen und maschinellen Lernens unterschieden die Forschenden fünf Morphotypen: Zähne aus Zwischenkiefer, vorderem und hinterem Oberkiefer sowie vorderem und hinterem Unterkiefer. Gleichzeitig nahm die Zahngröße nach hinten ab. Die qualitative Bestimmung erwies sich als schneller, quantitative Methoden konnten jedoch schwierige Fälle zuverlässiger trennen. Dadurch lassen sich isolierte Turiasaurier-Zähne künftig bestimmten Positionen im Kiefer zuordnen.5Gouellec, C. L. E. et al. (2026). Heterodonty in the teeth of the turiasaurian sauropod from Angeac-Charente (Early Cretaceous, southwestern France): Comparison of anatomical and geometric morphometric approaches. Journal of Anatomy. doi:10.1111/joa.70230

Neue Iguanodontier-Spur aus dem Kaukasus

Naugolnykh & Afonkin beschreiben mit Iguanodontipus lermontovi eine neue Dinosaurier-Spurenart aus Ablagerungen der Unterkreide nahe Kislowodsk im nördlichen Kaukasus. Die Fährten werden einem iguanodontischen Ornithopoden zugeschrieben und erweitern den bislang bekannten Spurenfossilbericht dieser Region. Neben der Beschreibung der neuen Ichnospezies ordnen die Forschenden den Fund in die regionale Geologie und Stratigraphie ein und diskutieren, welche Rückschlüsse solche Fußabdrücke auf die Fortbewegung von Iguanodontiern erlauben.6Naugolnykh, S. V. & Afonkin, M. I. (2026). A New Ichnospecies of the Ichnogenus Iguanodontipus Lessertisseur From the Lower Cretaceous of the Northern Caucasus (Stavropol Region, Russia). Paleontological Journal, 60(3), 238–246.

Skorpiovenator Schädel neu untersucht

Canale et al. beschreiben Skorpiovenator bustingorryi aus der Huincul Formation neu. Dabei gewinnen sie neue Einblicke in die Schädelanatomie der Abelisauriden. Präparation und CT-Rekonstruktionen zeigen einen kurzen, hohen und stark ornamentierten Schädel mit ungewöhnlich vielen Zähnen – mehr als bei jedem anderen bekannten Abelisauriden. Die Forschenden überarbeiteten zudem diagnostische Merkmale und ordnen Skorpiovenator innerhalb der Brachyrostra nahe anderen patagonischen Formen ein. Besonders bemerkenswert ist ein kleiner zusätzlicher Knochen am Unterkiefergelenk, der als Antartikulare gedeutet wird und außerhalb der Tetanuren bislang nicht bekannt war.7Canale, J. I. et al. (2026). The skull beneath the skin: cranial osteology of Skorpiovenator bustingorryi (Dinosauria, Theropoda, Abelisauridae) from the Late Cretaceous of Patagonia, Argentina. Ameghiniana. doi:10.5710/AMGH.20.08.2026.3665

Dinosaurier liefen durch Patagoniens Dünenlandschaft

Heredia et al. beschreibt eine vielfältige Spurengemeinschaft aus dem unterkreidezeitlichen Avilé Member der Agrio Formation im nordwestlichen Patagonien. Die Abdrücke entstanden in feuchten Senken zwischen Dünen und umfassen Spuren von Sauropoden, wahrscheinlich ankylosaurischen Thyreophoren sowie unbestimmten zweibeinigen Dinosauriern. Viele Trittsiegel sind nur als Unterspuren erhalten, bewahren aber dennoch wichtige Hinweise auf Feuchtigkeit und Verformbarkeit des Untergrunds. Besonders bemerkenswert ist das gemeinsame Auftreten von Sauropoden- und Thyreophorenspuren in einem äolisch geprägten Lebensraum. Da aus der Agrio Formation bislang keine Dinosaurierknochen bekannt sind, stellen die Fährten die wichtigste Quelle zur Rekonstruktion ihrer dortigen Fauna dar.8Heredia, A. M. et al. (2026). Dinosaur tracks from aeolian deposits of the Hauterivian Avilé Member (Agrio Formation), northwestern Patagonia, Argentina. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology. doi:10.1080/08912963.2026.2704841

Über die Zukunft der Dinosaurierforschung

Xu et al. bieten einen umfassenden Forschungsüberblick, wie stark sich die Dinosaurierpaläontologie seit ihren Anfängen vor rund 200 Jahren verändert hat. Heute verbinden Forschende Fossilien mit quantitativen Analysen, Geochemie, Umweltrekonstruktionen und Vergleichen mit lebenden Tieren, um Biologie, Ökologie, Vielfalt und Evolution der Dinosaurier zu untersuchen. Trotz des lückenhaften Fossilberichts lassen sich durch die Kombination unabhängiger Daten robuste Hypothesen testen. Neue Verfahren, darunter KI-gestützte Analysen von Mikrostrukturen und Biomolekülen, könnten künftig besonders Fragen zu Ökosystemen und Umweltveränderungen verbessern. Entscheidend bleibt jedoch neue Feldarbeit in bislang schlecht untersuchten Regionen und Zeitabschnitten.9Xu, X. et al. (2026). Progress and future directions in dinosaur palaeontology. Nature Reviews Biodiversity, 1–19. doi:10.1038/s44358-026-00191-9

Titanosaurierreste aus Indien neu untersucht

Iangrai et al. untersuchen isolierte Zähne und fragmentarische Sauropodenknochen aus der oberkreidezeitlichen Mahadek Formation im indischen Meghalaya. Vergleiche der Zähne und Skelettelemente sprechen am ehesten für Titanosaurier, eine genauere Gattungszuordnung ist wegen der schlechten Erhaltung jedoch nicht möglich. Knochenhistologische Untersuchungen zeigen rasches Wachstum, starke innere Umbauprozesse und ein bereits körperlich ausgewachsenes Tier. Abrieb, Bruch und Sedimentmerkmale deuten darauf hin, dass die Reste bei energiereichen Überschwemmungen in einer verflochtenen Flusslandschaft transportiert und rasch eingebettet wurden.10Iangrai, B. et al. (2026). Evidence of titanosaurian remains in the Upper Cretaceous Mahadek Formation of Meghalaya (India) with the paleohistology, sedimentological and taphonomical data. Cretaceous Research, 106466. doi:10.1016/j.cretres.2026.106466

Schädel klärt Verwandtschaft von Fona herzogae

Avrahami & Zanno nehmen eine Neubeschreibung zahlreicher Schädelknochen von Fona herzogae aus dem Mussentuchit Member der Cedar Mountain Formation vor. Dabei gewinnen sie neue Einblicke in die Evolution früher Neornithischier. Hochauflösende Digitalisierungen ermöglichten es, einzelne Knochen aus mehreren Blickwinkeln zu vergleichen und wichtige Merkmale für die Systematik neu zu bewerten. Zusammen mit überarbeiteten Merkmalskodierungen, unter anderem für Koreanosaurus, verbessert die Analyse die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der Thescelosauriden. Koreanosaurus wird dabei den Thescelosaurinen zugeordnet. Die Ergebnisse stützen eine asiatisch-nordamerikanische Verbreitung der Thescelosaurinae, während Orodrominae offenbar auf Nordamerika beschränkt blieben.11Avrahami, H. M. & Zanno, L. E. (2026). Cranial osteology of Fona herzogae (Dinosauria: Thescelosaurinae) from the Mussentuchit Member of the Cedar Mountain Formation. PLOS ONE, 21(8), e0353169. doi:10.1371/journal.pone.0353169

Über die Zukunft der Dinosaurierforschung

Xu et al. bieten einen umfassenden Forschungsüberblick, wie stark sich die Dinosaurierpaläontologie seit ihren Anfängen vor rund 200 Jahren verändert hat. Heute verbinden Forschende Fossilien mit quantitativen Analysen, Geochemie, Umweltrekonstruktionen und Vergleichen mit lebenden Tieren, um Biologie, Ökologie, Vielfalt und Evolution der Dinosaurier zu untersuchen. Trotz des lückenhaften Fossilberichts lassen sich durch die Kombination unabhängiger Daten robuste Hypothesen testen. Neue Verfahren, darunter KI-gestützte Analysen von Mikrostrukturen und Biomolekülen, könnten künftig besonders Fragen zu Ökosystemen und Umweltveränderungen verbessern. Entscheidend bleibt jedoch neue Feldarbeit in bislang schlecht untersuchten Regionen und Zeitabschnitten.12Xu, X. et al. (2026). Progress and future directions in dinosaur palaeontology. Nature Reviews Biodiversity, 1–19. doi:10.1038/s44358-026-00191-9

Titanosaurierreste aus Indien neu untersucht

Iangrai et al. untersuchen isolierte Zähne und fragmentarische Sauropodenknochen aus der oberkreidezeitlichen Mahadek Formation im indischen Meghalaya. Vergleiche der Zähne und Skelettelemente sprechen am ehesten für Titanosaurier, eine genauere Gattungszuordnung ist wegen der schlechten Erhaltung jedoch nicht möglich. Knochenhistologische Untersuchungen zeigen rasches Wachstum, starke innere Umbauprozesse und ein bereits körperlich ausgewachsenes Tier. Abrieb, Bruch und Sedimentmerkmale deuten darauf hin, dass die Reste bei energiereichen Überschwemmungen in einer verflochtenen Flusslandschaft transportiert und rasch eingebettet wurden.13Iangrai, B. et al. (2026). Evidence of titanosaurian remains in the Upper Cretaceous Mahadek Formation of Meghalaya (India) with the paleohistology, sedimentological and taphonomical data. Cretaceous Research, 106466. doi:10.1016/j.cretres.2026.106466

Schädel klärt Verwandtschaft von Fona herzogae

Avrahami & Zanno nehmen eine Neubeschreibung zahlreicher Schädelknochen von Fona herzogae aus dem Mussentuchit Member der Cedar Mountain Formation vor. Dabei gewinnen sie neue Einblicke in die Evolution früher Neornithischier. Hochauflösende Digitalisierungen ermöglichten es, einzelne Knochen aus mehreren Blickwinkeln zu vergleichen und wichtige Merkmale für die Systematik neu zu bewerten. Zusammen mit überarbeiteten Merkmalskodierungen, unter anderem für Koreanosaurus, verbessert die Analyse die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der Thescelosauriden. Koreanosaurus wird dabei den Thescelosaurinen zugeordnet. Die Ergebnisse stützen eine asiatisch-nordamerikanische Verbreitung der Thescelosaurinae, während Orodrominae offenbar auf Nordamerika beschränkt blieben.14Avrahami, H. M. & Zanno, L. E. (2026). Cranial osteology of Fona herzogae (Dinosauria: Thescelosaurinae) from the Mussentuchit Member of the Cedar Mountain Formation. PLOS ONE, 21(8), e0353169. doi:10.1371/journal.pone.0353169

Quellenangaben:

  • 1
    Buck, P. V. et al. (2026). Remarkably large mammal-like tracks from the Botucatu Formation (Lower Cretaceous), Paraná Basin, Brazil: implications for the evolution of large size in Mammaliaformes. Journal of South American Earth Sciences, 106223. doi:10.1016/j.jsames.2026.106223 ↩︎
  • 2
    Oyabu, S. et al. (2026). A new nodosaurid ankylosaur (Dinosauria: Ornithischia) from the Upper Cretaceous Hikagenosawa Formation in Japan reveals dispersal pattern of Asian nodosaurid ankylosaurs. Cretaceous Research, 106477. doi:10.1016/j.cretres.2026.106477 ↩︎
  • 3
    Menkem, E. F. et al. (2026). Tracking Dinosaurs across Equatorial Gondwana: Sedimentology and Ichnology of the Lower Cretaceous Koum Basin (Northern Cameroon). Journal of Palaeogeography, 100416. doi:10.1016/j.jop.2026.100416 ↩︎
  • 4
    Dieudonné, P.-É., Paulina-Carabajal, A. & Cruzado-Caballero, P. (2026). A redescription of the holotype skull of the ornithischian dinosaur Gasparinisaura cincosaltensis (Dryosauridae, Dysalotosaurinae clade nov.) and phylogenetic implications. Cretaceous Research, 106478. doi:10.1016/j.cretres.2026.106478 ↩︎
  • 5
    Gouellec, C. L. E. et al. (2026). Heterodonty in the teeth of the turiasaurian sauropod from Angeac-Charente (Early Cretaceous, southwestern France): Comparison of anatomical and geometric morphometric approaches. Journal of Anatomy. doi:10.1111/joa.70230 ↩︎
  • 6
    Naugolnykh, S. V. & Afonkin, M. I. (2026). A New Ichnospecies of the Ichnogenus Iguanodontipus Lessertisseur From the Lower Cretaceous of the Northern Caucasus (Stavropol Region, Russia). Paleontological Journal, 60(3), 238–246. ↩︎
  • 7
    Canale, J. I. et al. (2026). The skull beneath the skin: cranial osteology of Skorpiovenator bustingorryi (Dinosauria, Theropoda, Abelisauridae) from the Late Cretaceous of Patagonia, Argentina. Ameghiniana. doi:10.5710/AMGH.20.08.2026.3665 ↩︎
  • 8
    Heredia, A. M. et al. (2026). Dinosaur tracks from aeolian deposits of the Hauterivian Avilé Member (Agrio Formation), northwestern Patagonia, Argentina. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology. doi:10.1080/08912963.2026.2704841 ↩︎
  • 9
    Xu, X. et al. (2026). Progress and future directions in dinosaur palaeontology. Nature Reviews Biodiversity, 1–19. doi:10.1038/s44358-026-00191-9 ↩︎
  • 10
    Iangrai, B. et al. (2026). Evidence of titanosaurian remains in the Upper Cretaceous Mahadek Formation of Meghalaya (India) with the paleohistology, sedimentological and taphonomical data. Cretaceous Research, 106466. doi:10.1016/j.cretres.2026.106466 ↩︎
  • 11
    Avrahami, H. M. & Zanno, L. E. (2026). Cranial osteology of Fona herzogae (Dinosauria: Thescelosaurinae) from the Mussentuchit Member of the Cedar Mountain Formation. PLOS ONE, 21(8), e0353169. doi:10.1371/journal.pone.0353169 ↩︎
  • 12
    Xu, X. et al. (2026). Progress and future directions in dinosaur palaeontology. Nature Reviews Biodiversity, 1–19. doi:10.1038/s44358-026-00191-9 ↩︎
  • 13
    Iangrai, B. et al. (2026). Evidence of titanosaurian remains in the Upper Cretaceous Mahadek Formation of Meghalaya (India) with the paleohistology, sedimentological and taphonomical data. Cretaceous Research, 106466. doi:10.1016/j.cretres.2026.106466 ↩︎
  • 14
    Avrahami, H. M. & Zanno, L. E. (2026). Cranial osteology of Fona herzogae (Dinosauria: Thescelosaurinae) from the Mussentuchit Member of the Cedar Mountain Formation. PLOS ONE, 21(8), e0353169. doi:10.1371/journal.pone.0353169 ↩︎
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