Willkommen zu den wöchentlichen Paläo-News! Jeden Sonntag fasse ich für dich ganz aktuell die wichtigsten neuen Studien aus der Dinosaurierforschung verständlich zusammen, damit du in wenigen Minuten auf dem neuesten Stand der Paläontologie bleibst. Hier findest du die Paläo-News aus KW 42 & 43 2026, vom 12. bis 25. Oktober.
Die Meldungen:
Invictibellatrix amberina |
Neuer Megaraptora aus England entdecktMorrison et al. stellen den Raubdinosaurier Invictibellatrix amberina aus der unterkreidezeitlichen Wessex Formation auf der Isle of Wight in England vor. Die neue Gattung wurde anhand eines bislang unbeschriebenen Hirnschädels aus dem Barremium identifiziert. Anatomische Merkmale und phylogenetische Analysen ordnen Invictibellatrix als frühen Vertreter der Megaraptora ein, der mit den bisher bekannten Theropoden der Formation nur entfernt verwandt war. Biogeografische Untersuchungen deuten darauf hin, dass frühe Megaraptoren während der Unterkreide weltweit verbreitet waren und später in Laurasia regional ausstarben. Der Fund erweitert die bekannte Vielfalt europäischer Coelurosaurier und unterstreicht die Bedeutung von Hirnschädelmerkmalen für die Rekonstruktion ihrer Verwandtschaftsverhältnisse.1Morrison, C. D. et al. (2026). A new megaraptoran dinosaur from the Lower Cretaceous Wessex Formation, UK, and its implications for theropod evolution and biogeography. Royal Society Open Science, 13(10), 260937. doi:10.1098/rsos.260937 |
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Erstmals Zungenbein bei Pachycephalosauriern entdeckt?Woodruff et al. beschreiben einen bislang unbeachteten Knochen aus dem Holotypus von „Dracorex hogwartsia“ (der wahrscheinlich ein juveniler Pachycephalosaurus ist) aus der Hell Creek Formation. Das längliche, stabförmige Element wird als mögliches rechtes Ceratobranchiale interpretiert, einem Bestandteil des Zungenbeinapparats. Dieser unterstützt bei Wirbeltieren unter anderem die Nahrungsaufnahme, Atmung und Lautbildung. Obwohl entsprechende Knochen von zahlreichen Dinosauriergruppen bekannt sind, fehlten bislang Nachweise bei Pachycephalosauriern. Sollte sich die Zuordnung bestätigen, wäre dies der erste Beleg eines Zungenbeinelements innerhalb dieser Gruppe. Der Fund könnte neue Erkenntnisse über die Anatomie und möglicherweise auch die Physiologie und das Fressverhalten der rätselhaften Dickschädel-Dinosaurier ermöglichen.2Woodruff, D. C. et al. (2026). The first occurrence of a probable pachycephalosaurian hyoid element. PeerJ, 14, e21719. doi:10.7717/peerj.21719 |
Infernogallus jamesi |
Neuentdeckter Infernogallus war auf Früchte spezialisiertFunston et al. beschreiben einen kleinen Oviraptorosaurier, Infernogallus jamesi, aus der Hell Creek Formation. Der etwa zwölf Kilogramm schwere Caenagnathide liefert den ersten nahezu vollständigen Schädel dieser Dinosauriergruppe. Untersuchungen der Kiefermuskulatur zeigen eine ungewöhnliche Anpassung: Der Unterkiefer konnte vor- und zurückbewegt werden, während gegenüberliegende Leisten und Rillen vermutlich weiche Nahrung zerquetschten. Ähnliche Mechanismen finden sich bei heutigen fruchtfressenden Papageien. Die Forschenden vermuten deshalb, dass Infernogallus vorwiegend fleischige Früchte von Blütenpflanzen fraß. Damit liefert der Fund wichtige Hinweise auf eine mögliche Anpassung pflanzenfressender Dinosaurier an die zunehmende Vielfalt der Früchte während der späten Kreidezeit.3Funston, G. F. et al. (2026). Fruit-eating adaptations in a Late Cretaceous oviraptorosaur (Theropoda). Nature Communications. doi:10.1038/s41467-026-78343-w |
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Schädelvergleich von Groß-TheropodenReolid et al. vergleichen mithilfe dreidimensionaler Modelle die Schädel von Tyrannosaurus rex, Giganotosaurus carolinii und Allosaurus fragilis. Obwohl der Schädel von Tyrannosaurus kürzer war als der von Giganotosaurus, besaß er einen breiteren, kräftigeren Bau und einen besonders tiefen Unterkiefer. Seine robusten Zähne ermöglichten vermutlich enorme Beißkräfte und das Durchdringen von Knochen. Giganotosaurus verfügte dagegen über einen längeren, schmaleren Schädel mit schneidenden Zähnen, die eher zum Zertrennen von Fleisch geeignet waren. Allosaurus besaß den relativ schmalsten Schädel, dessen Konstruktion möglicherweise auch hohen Verdrehungsbelastungen beim Angriff auf große Beutetiere standhalten konnte. Dies bringt weiteres Licht in deutlich verschiedenartige Strategien sowohl beim Jagen als auch beim Fressen von Groß-Theropoden.4Reolid, M. et al. (2026). Palaeoecological inferences and comparison between skulls of large theropods from 3D models: Allosaurus, Giganotosaurus, and Tyrannosaurus. Estudios Geológicos, 82(2), 1171. doi:10.3989/egeol.46000.1171 |
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Südbrasilien beleuchtet den Ursprung der DinosaurierMüller untersucht, in wie weit Fossilien aus Südbrasilien die Evolution der Dinosaurierverwandten über einen großen Teil der Trias dokumentieren und wichtige Einblicke in die frühen Entwicklungsschritte der Dinosaurier liefern. Seine Übersicht aktueller Funde aus der Santa-Maria-Supersequenz im Bundesstaat Rio Grande do Sul umfasst unter anderem Lagerpetiden, Silesauriden, Theropoden und Sauropodomorphen. Besonders gut erhaltene Schädel und nahezu vollständige Skelette ermöglichen neue Erkenntnisse über Anatomie, Vielfalt und Lebensweise dieser Tiere. Die Fossilien zeigen auch wichtige Veränderungen: Herrerasaurier entwickelten sich zu Spitzenräubern, während frühe Sauropodomorphen den Übergang von kleinen Fleischfressern zu größeren Pflanzenfressern vollzogen. Trotz offener Fragen zur Datierung und Verwandtschaft zählt die Region zu den bedeutendsten Fundgebieten für die frühe Dinosaurierevolution.5Müller, R. T. (2026). The origin of dinosaurs in light of recent discoveries from Brazil. Journal of Paleontology, 1–28. doi:10.1017/jpa.2026.10261 |
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Herrerasauriden überlebten Massenaussterben am Ende der TriasMüller beschreibt ein fragmentarisches Schambein eines Herrerasauriden aus der obertriassischen Hyperodapedon-Vergesellschaftungszone im Süden Brasiliens. Der Fund CAPPA/UFSM 0539 stammt aus Schichten, die durch das häufige Auftreten des Cynodontiers Exaeretodon gekennzeichnet sind. Bislang waren Herrerasauriden ausschließlich aus älteren, von Rhynchosauriern dominierten Faunengemeinschaften bekannt. Anatomische Merkmale und phylogenetische Analysen bestätigen die Zuordnung zu den Herrerasauridae. Der Fund zeigt, dass diese frühen großen Raubdinosaurier den damaligen Faunenwandel überdauerten und weiterhin Spitzenprädatoren gewesen sein könnten. Sollten die betreffenden brasilianischen Schichten tatsächlich jünger sein als die Hyperodapedon-Acme-Zone, könnte es sich sogar um den weltweit jüngsten bekannten Herrerasauriden-Nachweis handeln.6Müller, R. T. (2026). First occurrence of a herrerasaurid dinosaur in a traversodontid cynodont-dominated Late Triassic fauna of southern Brazil. The Science of Nature, 113(6), 133. doi:10.1007/s00114-026-02185-1 |
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Fraßspuren an Hadrosaurier aus den PyrenäenTorrent, Parra & Sellés beschreiben elf teilweise zusammenhängende Schwanzwirbel eines Lambeosaurinen aus dem spätmaastrichtischen Tremp-Becken in den spanischen Pyrenäen. Die Fossilien vom Fundort Planta del Mestre zeigen kaum Abrieb und enthalten sogar mineralisierten Zwischenwirbelknorpel, was auf eine rasche Einbettung nach geringfügigem Transport hindeutet. Parallele Rillen an Dorn- und Chevronknochen werden als Fraßspuren eines mittelgroßen Theropoden mit gezähnten Zähnen interpretiert, möglicherweise eines Abelisauriden. Eine frühe Eisenmineralisierung unter oxidierenden Bedingungen begünstigte die außergewöhnliche Erhaltung empfindlicher Strukturen. Planktonische Foraminiferen weisen zudem auf zeitweilige marine Einflüsse innerhalb der damaligen Flussebene hin. Die Untersuchung verdeutlicht die Bedeutung lokaler geochemischer Bedingungen für die Fossilerhaltung.7Torrent, M., Parra, S. & Sellés, A. (2026). Taphonomy and early diagenesis of a semi-articulated dinosaur tail from the late Maastrichtian of southwestern Europe. Scientific Reports. doi:10.1038/s41598-026-76308-z |
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Wie sich Diplodociden in Nordamerika ausbreitetenBoisvert et al. untersuchen die biogeografische Entwicklung der Diplodocidae innerhalb der oberjurassischen Morrison Formation im Westen Nordamerikas. Mithilfe phylogenetischer und biogeografischer Modelle rekonstruierten die Forschenden mögliche Ausbreitungswege und Artbildungsprozesse. Das am besten unterstützte Modell deutet auf ursprünglich weitverbreitete Populationen hin, aus denen durch regionale Aussterbeereignisse und geografische Isolation unterschiedliche Arten hervorgingen. Ein alternatives Modell lässt allerdings auch eine Artbildung innerhalb gemeinsamer Verbreitungsgebiete zu. Die weiträumige Verbreitung der Diplodociden sowie möglicherweise geringe Populationsdichten erwachsener Tiere könnten erklären, weshalb zahlreiche Gattungen gleichzeitig existieren konnten. Die Ergebnisse bleiben aufgrund stratigrafischer und fossiler Überlieferungslücken mit Unsicherheiten behaftet.8Boisvert, C. et al. (2026). Specimen-level biogeographical analyses of Diplodocidae reveal widespread sauropod dinosaur populations within the Morrison Formation. Palaeontologia Electronica, 29(3), 29.3.a40. doi:10.26879/1579 |
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Wie sich das Rückgrat der frühen Dinosaurier veränderteFonseca et al. kommen bei ihrer Analyse früher Dinosaurier zum Ergebnis, dass die Evolution des Dinosaurier-Rückgrats vor allem durch Veränderungen der Wirbelidentität geprägt wurde, nicht durch eine bloße Zunahme oder Abnahme ihrer Anzahl. Eine vergleichende Untersuchung legt nahe, dass ihr gemeinsamer Vorfahr neun Hals-, 16 Rumpf- und zwei Kreuzbeinwirbel besaß. Während frühe Echsenbeckendinosaurier diese Wirbelzahlen weitgehend beibehielten, zeigen Vogelbeckendinosaurier komplexere Veränderungen, darunter das Einfügen, Verlieren und sekundäre Wiedergewinnen von Wirbeln. Zusätzlich ins Kreuzbein aufgenommene Wirbel gingen jeweils mit dem Verlust eines Rumpfwirbels einher. Sie waren demnach keine völlig neuen Elemente, sondern umgewandelte Rumpfwirbel. Diese Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung entwicklungsbiologischer Prozesse für die frühe Dinosaurierevolution.9Fonseca, A. O. et al. (2026). Evolution of the axial skeleton of early dinosaurs and the role of meristic and homeotic processes. Royal Society Open Science, 13(10), 261325. doi:10.1098/rsos.261325 |
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Neue Dinosaurierei-Art in Ostchina entdecktHe et al. beschreiben ein fossiles Dinosaurierei aus der Oberkreide, welches die bekannte Verbreitung einer wichtigen Gruppe fossiler Eier in China erweitert. Der Fund stammt aus der Xuannan-Formation im Dorf Xintang bei Wuhu in der Provinz Anhui und ist der erste Nachweis dieser Eiergruppe im Nanling-Becken. Aufgrund seiner kugeligen Form, seiner Größe und der charakteristischen Schalenstruktur beschrieben die Forschenden die neue Eierspezies Ovaloolithus nanlingensis. Besonders auffällig sind breite, strahlenförmige Strukturen in der unteren Schalenschicht sowie zwei markante Bänder in der darüberliegenden Schicht. Der Fund ergänzt die bekannte geografische Verbreitung der Ovaloolithidae, deren Eier bereits aus Teilen Asiens und Nordamerikas bekannt sind.10He, Q. et al. (2026). A new oospecies of Ovaloolithidae from the Nanling Basin, Anhui Province, China, and its palaeogeographic implications. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology. doi:10.1080/08912963.2026.2731173 |
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Sauropoden nutzten ihre Hinterbeine anders als erwartetLyakhovetskii findet bei fossilen Sauropoden-Fährten Hinweise darauf, wie diese riesigen Pflanzenfresser ihre Schritte beim Gehen koordinierten. Die Forschenden untersuchten die Schrittlängen und Schrittbreiten der Vorder- und Hinterbeine anhand von Umrisszeichnungen aus 27 längeren Fährten. Dabei zeigten sich bei einigen Fährten deutliche Unterschiede in der Variabilität der Schrittparameter zwischen den beiden Beinpaaren. Teilweise waren die Schritte der Hinterbeine unregelmäßiger. Zudem hing eine höhere geschätzte Gehgeschwindigkeit mit geringeren Schwankungen bestimmter Schrittparameter zusammen. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass Mechanismen der Hinterbeine die Fortbewegung der Sauropoden stärker beeinflussten als bei mehreren heute lebenden vierbeinigen Tieren.11Lyakhovetskii, V. (2026). Variability of stepping characteristics in sauropods. Brain, Behavior and Evolution. doi:10.1159/bbe/abqag010 |
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Junge Iguanodonten zeigen frühe SchädelentwicklungVerdú et al. finden Anzeichen dafür, dass die Schädel junger Iguanodons sich während des Wachstums deutlich veränderten und somit Hinweise auf die Evolution dieser pflanzenfressenden Dinosaurier liefern. Die Forschenden untersuchten besonders kleine Exemplare von Iguanodon galvensis und verglichen sie mit jüngeren und ausgewachsenen Tieren dieser sowie der Art Iguanodon bernissartensis. Mit zunehmendem Alter vergrößerte sich der Bereich vor den Augen, während die Augenhöhlen im Verhältnis kleiner wurden und die Zahnzahl zunahm. Abriebspuren zeigen zudem, dass Jungtiere ihre Nahrung nicht nur schneidend, sondern auch durch seitliche und vor-zurück gerichtete Kieferbewegungen zerkleinerten. Die Entwicklung stützt die Annahme, dass über das ursprüngliche Entwicklungsstadium hinausgehendes Wachstum zur Evolution der Iguanodonten-Schädel beitrug.12Verdú, F. J. et al. (2026). Intraspecific variations in the cranium of Iguanodon (Ornithopoda: Iguanodontidae), with comments on functional and evolutionary patterns. Zoological Journal of the Linnean Society, 208(2), zlag155. doi:10.1093/zoolinnean/zlag155 |
Quellenangaben:
- 1Morrison, C. D. et al. (2026). A new megaraptoran dinosaur from the Lower Cretaceous Wessex Formation, UK, and its implications for theropod evolution and biogeography. Royal Society Open Science, 13(10), 260937. doi:10.1098/rsos.260937 ↩︎
- 2Woodruff, D. C. et al. (2026). The first occurrence of a probable pachycephalosaurian hyoid element. PeerJ, 14, e21719. doi:10.7717/peerj.21719 ↩︎
- 3Funston, G. F. et al. (2026). Fruit-eating adaptations in a Late Cretaceous oviraptorosaur (Theropoda). Nature Communications. doi:10.1038/s41467-026-78343-w ↩︎
- 4Reolid, M. et al. (2026). Palaeoecological inferences and comparison between skulls of large theropods from 3D models: Allosaurus, Giganotosaurus, and Tyrannosaurus. Estudios Geológicos, 82(2), 1171. doi:10.3989/egeol.46000.1171 ↩︎
- 5Müller, R. T. (2026). The origin of dinosaurs in light of recent discoveries from Brazil. Journal of Paleontology, 1–28. doi:10.1017/jpa.2026.10261 ↩︎
- 6Müller, R. T. (2026). First occurrence of a herrerasaurid dinosaur in a traversodontid cynodont-dominated Late Triassic fauna of southern Brazil. The Science of Nature, 113(6), 133. doi:10.1007/s00114-026-02185-1 ↩︎
- 7Torrent, M., Parra, S. & Sellés, A. (2026). Taphonomy and early diagenesis of a semi-articulated dinosaur tail from the late Maastrichtian of southwestern Europe. Scientific Reports. doi:10.1038/s41598-026-76308-z ↩︎
- 8Boisvert, C. et al. (2026). Specimen-level biogeographical analyses of Diplodocidae reveal widespread sauropod dinosaur populations within the Morrison Formation. Palaeontologia Electronica, 29(3), 29.3.a40. doi:10.26879/1579 ↩︎
- 9Fonseca, A. O. et al. (2026). Evolution of the axial skeleton of early dinosaurs and the role of meristic and homeotic processes. Royal Society Open Science, 13(10), 261325. doi:10.1098/rsos.261325 ↩︎
- 10He, Q. et al. (2026). A new oospecies of Ovaloolithidae from the Nanling Basin, Anhui Province, China, and its palaeogeographic implications. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology. doi:10.1080/08912963.2026.2731173 ↩︎
- 11Lyakhovetskii, V. (2026). Variability of stepping characteristics in sauropods. Brain, Behavior and Evolution. doi:10.1159/bbe/abqag010 ↩︎
- 12Verdú, F. J. et al. (2026). Intraspecific variations in the cranium of Iguanodon (Ornithopoda: Iguanodontidae), with comments on functional and evolutionary patterns. Zoological Journal of the Linnean Society, 208(2), zlag155. doi:10.1093/zoolinnean/zlag155 ↩︎
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