Im nördlichen Westen der USA, genauer gesagt auf dem Gebiet der heutigen Bundesstaaten North Dakota, South Dakota und Montana, liegt die berühmte Hell Creek Formation. Es handelt sich um eine der ergiebigsten Lagerstätten der Welt, aus der viele absolute Dino-Superstars der späten Kreidezeit stammen.

Barnum Brown |
Die Hell Creek Formation wurde 1907 von dem Paläontologen Barnum Brown erstmals eingeführt. Brown benutzte den Namen in seiner Arbeit über geologische Aufschlüsse im Hell Creek Valley (zu deutsch: „Höllenschlucht-Tal“) nahe der Stadt Jordan in Montana, und an den darunterliegenden Nebenbächen des Missouri River. |
Sie gehört zu den berühmtesten Fossillagerstätten der Welt, wo auch Fossilien von Dinosauriern gefunden wurden. Nicht zuletzt deshalb habe ich sie als Haupthandlungsort für meine Romanreihe Die Weißen Steine ausgewählt: weltberühmte Dinosaurier wie Tyrannosaurus, Triceratops, Pachycephalosaurus und Ankylosaurus nannten diese Gegend ihre Heimat. Diese Dinosaurier gehörten tatsächlich auch zu den letzten, die am Ende der Kreidezeit lebten.
Als vor etwa 66 Millionen Jahren ein riesiger Meteorit auf der Erde einschlug, starben alle Nichtvogel-Dinosaurier aus. Vor dem Meteoriteneinschlag war Hell Creek noch ein echtes Paradies, nicht nur für Dinosaurier. Anders als heute lag die Gegend auch noch am Meer. Ein mildes Subtropenklima sorgte für das ganze Jahr angenehm milde Temperaturen. Das weitläufige Flachland war geprägt von feuchten Bruchwäldern, die von breiten Flüssen durchzogen wurden. Weit im Westen gab es auch Gebirgshänge mit immergrünen Lorbeerwäldern. Heute gehört die Hell Creek Formation zu den am besten erforschten Fossillagerstätten der Welt. Mehrere Universitäten und Museen, auch hier bei uns in Deutschland, führen dort nach wie vor Expeditionen und Grabungen durch. In einigen Gegenden sind Dinosaurierfossilien so häufig, dass sowohl Forscher als auch Touristen an einigen Aufschlüssen sogar eine Fundgarantie erwarten.1White, P. D., Fastovsky, D. E., & Sheehan, P. M. (1998). Taphonomy and suggested structure of the dinosaurian assemblage of the Hell Creek Formation (Maastrichtian), eastern Montana and western North Dakota. Palaios, 13(1), 41–51. doi: 10.2307/3515280
Interaktive Karte #1
Das Foto zeigt den Makoshika State Park, einen wichtiger Teil der Hell Creek Formation. Auf dem Bild ist auch deutlich die K-Pg-Grenzschicht zu erkennen. Bildquelle: GoogleMaps.
Geologie
Die Hell Creek Formation liegt über der (vor allem noch marinen) Fox Hills Formation und unter der bereits paläozänen Fort Union Formation. Ihre Sedimente sind stellenweise über 90 Meter mächtig.2White, P. D., Fastovsky, D. E., & Sheehan, P. M. (1998). Taphonomy and suggested structure of the dinosaurian assemblage of the Hell Creek Formation (Maastrichtian), eastern Montana and western North Dakota. Palaios, 13(1), 41–51. doi: 10.2307/3515280 Sie bildeten sich während des Maastrichtiums, vor 68 bis 66 Ma auf einer Küstenebene am Rand des Western Interior Seaways,3Hartman, J. H., & Kirkland, J. I. (2002). Brackish and marine mollusks of the Hell Creek Formation of North Dakota: Evidence for a persisting Cretaceous seaway. Geological Society of America Special Paper, 361, 271–296. doi: 10.1130/0-8137-2361-2.271 einem großen Binnenmeer, das Nordamerika einst von Nord nach Süd komplett teilte. In den letzten zwei Millionen Jahren zog sich dieses Meer jedoch allmählich zurück und hinterlies eine maritime Sumpflandschaft.4Lerbekmo, J. F. (2009). Glacioeustatic sea level fall marking the base of supercycle TA-1 at 66.5 Ma recorded by the kaolinization of the Whitemud Formation and the Colgate Member of the Fox Hills Formation. Marine and Petroleum Geology, 26, 1299–1303. doi: 10.1016/j.marpetgeo.2008.08.001 Heute finden sich deshalb hier vor allem Ton- und Sandsteine lakustrinen Ursprungs. Das bedeutet, sie haben sich vor allem in Seen, Teichen, Sümpfen und Flüssen gebildet. Im Nordwesten von South Dakota sind schwarze Schichten, die in Feuchtgebieten abgelagert wurden, reich an Kohle.5Collier, A. J., & Knechtel, M. M. (1939). Coal resources of McCone County, Montana. U.S. Geological Survey Bulletin, 905, 1–80. Eine helle, bandartige Schicht aus Sand und Schlamm zeugt zudem von einer Flussaue.6Archibald, J. D. et al. (1982). Upper Cretaceous–Paleocene biostratigraphy and magnetostratigraphy, Hell Creek and Tullock formations, northeastern Montana. Geology, 10(3), 153–159. doi: 10.1130/0091-7613(1982)10<153:UCBAMH>2.0.CO;27Fastovsky, D. E., & Dott, R. H. (1986). Sedimentology, stratigraphy, and extinctions during the Cretaceous–Paleogene transition at Bug Creek, Montana. Geology, 14, 279–282. doi: 10.1130/0091-7613(1986)14<279:SSAEDT>2.0.CO;2
Oberflächenaufschlüsse der Hell Creek Formation finden sich in Montana, North Dakota und South Dakota, mit regionalen Äquivalenten in Wyoming und Colorado (USA) sowie im Süden von Alberta und Saskatchewan (Kanada).8Johnson, K. R., Nichols, D. J., & Hartman, J. H. (2002). Hell Creek Formation: A 2001 synthesis. In J. H. Hartman, K. R. Johnson, & D. J. Nichols (Eds.), The Hell Creek Formation and the Cretaceous–Tertiary boundary in the northern Great Plains (GSA Special Paper 361, pp. 503–510). Geological Society of America. doi: 10.1130/0-8137-2361-2.503 Die Hell Creek Formation gehört zu den wenigen geologischen Einheiten weltweit, die terrestrische Umwelten direkt am spektakulären Ende der Kreidezeit dokumentieren. Sie ist berühmt für ihre Zeugnisse für das K–Pg-Massenaussterben, das an oder nahe der oberen Formationsgrenze liegt, sowie für ihre Wirbeltierfossilien, insbesondere der letzten Nichtvogel-Dinosaurier Nordamerikas.9Archibald, J. D. et al. (1982). Upper Cretaceous–Paleocene biostratigraphy and magnetostratigraphy, Hell Creek and Tullock formations, northeastern Montana. Geology, 10(3), 153–159. doi: 10.1130/0091-7613(1982)10<153:UCBAMH>2.0.CO;210Fastovsky, D. E., & Dott, R. H. (1986). Sedimentology, stratigraphy, and extinctions during the Cretaceous–Paleogene transition at Bug Creek, Montana. Geology, 14, 279–282. doi: 10.1130/0091-7613(1986)14<279:SSAEDT>2.0.CO;211Archibald, J. D. (2011). Extinction and radiation – How the fall of dinosaurs led to the rise of mammals (1st ed.). Johns Hopkins University Press. doi: 10.1017/S001675681100069012Fastovsky, D. E., & Bercovici, A. (2016). The Hell Creek Formation and its contribution to the Cretaceous–Paleogene extinction: A short primer. Cretaceous Research, 57, 368–390. doi: 10.1016/j.cretres.2015.07.007
Die Hell Creek Formation besteht in Montana aus vier zyklisch aufgebauten Ablagerungssequenzen, die über einer übergeordneten marinen Transgression liegen. Diese Zyklen korellieren regional mit gleichalten Schichten in den Dakotas und Kanada, wodurch die Sektion inzwischen präzise stratigraphisch gegliedert und neubewertet werden konnte.13Fowler, D. (2020). The Hell Creek Formation, Montana – A stratigraphic review and revision based on a sequence stratigraphic approach. Geosciences, 10(11), 435. doi: 10.3390/geosciences10110435 Durch astronomisch kalibrierte Zyklenanalyse mariner Bohrkerne aus Atlantik und Indischem Ozean konnte die Sedimentabfolge des späten Maastrichtiums erstmals präzise mit den 405.000-Jahres-Schwankungen der Erdbahnexzentrizität verknüpft werden. Dadurch ließ sich die Zeitspanne bis zur Kreide-Paläogen-Grenze detailliert datieren, die nun auf etwa 66 ± 0,07 Millionen Jahre festgelegt werden kann.14Husson, D. et al. (2011). Astronomical calibration of the Maastrichtian (Late Cretaceous). Earth and Planetary Science Letters, 305(3), 328–340. doi: 10.1016/j.epsl.2011.03.008 Dies konnte auch durch Magnetostratigraphie-Untersuchungen aus Nordost-Montana bestätigt werden.15LeCain, R. (2010). Magnetostratigraphy of the Hell Creek and lower Fort Union formations in northeast Montana [Unpublished thesis].

Die Tanis-Fundstelle
Einer der wohl interessantesten Aufschlüsse der Hell Creek Formation ist die Tanis-Fundstätte, die nach einem bedeutenden archäologischen Grabungsort in Ägypten benannt wurde, die auch der Schauplatz des ersten Indiana Jones-Films Jäger des verlorenen Schatzes (1981) ist. Sie liegt in North Dakota und bildete sich dort offenbar direkt an jenem verhängnisvollen Tag, als der Chicxulub-Meteorit auf der Erde einschlug. Forscher beschrieben hier das chaotische Durcheinander von Fossilüberresten und eine Schicht aus Glastektiten, also Kügelchen aus geschmolzenen Gestein, das aus dem Auswurfmaterial beim Einschlag des Meteoriten entstand. Auch zugehörige Einschlagsspuren, die innerhalb von Minuten bis Stunden nach dem Einschlag abgelagert wurden, sowie Anzeichen einer gewaltigen Seiche-Welle (eine Springflut durch den gewaltigen Druck!) finden sich in Tanis.16DePalma, R. et al. (2017). Life after impact: A remarkable mammal burrow from the Chicxulub aftermath in the Hell Creek Formation, North Dakota. GSA Annual Meeting, Paper No. 113-16.17Smit, J. et al. (2017). Tanis, a mixed marine-continental event deposit at the KPG Boundary in North Dakota caused by a seiche triggered by seismic waves of the Chicxulub Impact. GSA Annual Meeting, Paper No. 113-15.18DePalma, R. A. et al. (2019). A seismically induced onshore surge deposit at the K–Pg boundary, North Dakota. Proceedings of the National Academy of Sciences, 116(17), 8190–8199. doi: 10.1073/pnas.181740711619Hond, B. den (2021). Asteroid impact in vivid detail. New Scientist, 252(3357), 13. doi:10.1016/S0262-4079(21)01869-8 Einige kleine Glastektite fanden sich auch in den Kiemendeckeln von Fischen. Die Störe zeigen infolgedessen typsiche Erstickungshaltungen.20Hilton, E. J. & Grande, L. (2023). Late Cretaceous Sturgeons (Acipenseridae) from North America, with two new species from the Tanis Site in the Hell Creek Formation in North Dakota, USA. Journal of Paleontology, 97(1), 189–217. doi:10.1017/jpa.2022.8121Hilton, E. J. et al. (2023). New paddlefishes (Acipenseriformes, Polyodontidae) from the Late Cretaceous Tanis Site of the Hell Creek Formation in North Dakota, USA. Journal of Paleontology, 97(3), 675–692. doi:10.1017/jpa.2023.19 Auch eine Schildkröte, die in den Fluten die Orientierung verlor und quer durch ihren Panzer von einem abgebrochenen Ast aufgespießt wurde, zeugt vom Hergang der Katastrophe.22A Turtle from the Tanis KPG Mass-Death Assemblage: Further Evidence for Circum-Riparian Disruption by a Massive Chicxulub Impact-Triggered Surge (2021). Geological Society of America Abstracts with Programs, 53(6). Sogar der ungefähre Zeitpunkt des Einschlags, also die Jahreszeit ist inzwischen bekannt. Pollenanalysen zeigen, dass sich dieses Ereignis wohl während der frühen Sommermonate, also im Mai oder Juni ereignete.23During, M. A. D. et al. (2022). The Mesozoic terminated in boreal spring. Nature, 603(7899), 91–94. doi:10.1038/s41586-022-04446-124DePalma, R. A. et al. (2021). Seasonal calibration of the end-cretaceous Chicxulub impact event. Scientific Reports, 11(1), 23704. doi:10.1038/s41598-021-03232-925During, M. A. D. et al. (2024). Calibrations without raw data—A response to “Seasonal calibration of the end-cretaceous Chicxulub impact event”. PeerJ, 12, e18519. doi:10.7717/peerj.18519
Radiometrisch datierte Aschelagen zeigen, dass die lithostratigraphische Grenze zwischen Hell Creek– und Fort Union Formation in Montana aber nicht gleichzeitig entstanden. Damit erweist sich die K–Pg-Grenze als diachron: Teile der Hell Creek Formation reichen somit bis ins Paläozän, während einige Teile der Fort Union Formation noch kreidezeitlich sind.26Turner, B. W. (2010). Testing the local diachroneity of the terrestrial lithostratigraphic K–Pg boundary, northern Montana (Master’s thesis). Montana State University, Bozeman, MT, USA. Eine sequenzstratigraphische Analyse der Hell Creek Formation am Fort Peck Lake zeigt, dass die Ablagerungen in mehrere aufeinanderfolgende Transgressions- und Regressionseinheiten gegliedert sind, die von marinen über ästuarine bis zu fluviatilen Fazies reichen. Diese Gliederung ermöglicht es, Fossilfunde, darunter auch vollständige Exemplare von Tyrannosaurus, präzise in ihren sedimentologischen Kontext einzuordnen und ihre Erhaltung sowie Verbreitung stratigraphisch zu erklären. Das ist so nur in sehr wenigen anderen Fossillagerstätten möglich.27Flight, J. N. (2004). Sequence stratigraphic analysis of the Fox Hills and Hell Creek formations (Maastrichtian), eastern Montana, and its relationship to dinosaur paleontology (Master’s thesis). Montana State University, Bozeman, MT, USA.
Michael Kubi und ich haben in einem ausführlichen Video den aktuellen Forschungsstand zum Schicksalstag der Dinosaurier, an welechem der Chicxulub-Asteroid die Erde traf, zusammengestellt. Schau gerne mal rein!
Hell Creek- oder Lance Formation?
Wenn man im Grenzgebiet zwischen Montana, South Dakota und Wyoming unterwegs ist, kann es passieren, dass man einen Schritt über eine unsichtbare Linie macht und plötzlich in einer anderen Formation steht, nämlich in der Lance Formation. Geologisch verändert sich dabei natürlich nichts. Die Sedimente, Gesteine und Fossilien bleiben exakt dieselben. Was sich ändert, ist allein der Name, den Geologen für diese Schichten verwenden. Der Unterschied beruht nicht auf Gesteinsarten oder Altersunterschieden, sondern auf historischen Kartierungstraditionen.
Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts begannen Geologen, die oberkreidezeitlichen Sedimente in verschiedenen Regionen systematisch zu erfassen. In Montana wurde die Formation im Jahre 1907 von Barnum Brown nach dem Hell Creek beim Fort Peck Lake benannt, wo er auch seine berühmteste Entdeckung machte, nämlich das erste Skelett des Tyrannosaurus rex. Brown dokumentierte dabei erstmals Details der lokalen Geologie und erkannte die Hell Creek beds als eine eigenständige Einheit, unter anderem aufgrund des Fehlens signifikanter Lignitlagen, die im basalen Teil der darüberliegenden Fort Union Formation (damals als „lignite beds“ bezeichnet) reichlich vorhanden sind.28Brown, B. (1907). The Hell Creek beds of the Upper Cretaceous of Montana – Their relation to contiguous deposits, with faunal and floral lists, and a discussion of their correlation. Bulletin of the American Museum of Natural History, 23, 823–845. Er beschrieb auch erstmals den markanten „Hell Creek Basal Sand“ sowie dessen variable Mächtigkeit.29Brown, B. (1914). Cretaceous–Eocene correlation in New Mexico, Wyoming, Montana, Alberta. Geological Society of America Bulletin, 25, 355–380.
Interaktive Karte #2
Eine weitere interaktive Karte, die einen Abschnitt nahe des Fort Peck Lake zeigt, bei Rock Creek Marina, unweit der Typuslokalität der Hell Creek Formation. Bildquelle: Sean R. Heavey/GoogleMaps.
Da Brown die Hell Creek-Schichten aber weder formell als eigenständige Formation definierte noch einen Typusaufschluss festlegte, wurde in der Forschung weitere 45 Jahre lang für die Vorkommen in Montana vor allem der ältere Name Lance Formation verwendet.30Gilmore, C. W. (1946). A new carnivorous dinosaur from the Lance Formation of Montana. Smithsonian Miscellaneous Collections, 106, 1–19. Erst 1952 wurde Hell Creek von Cobban und Reeside im Rahmen ihrer umfassenden Korrelation der späten Kreideschichten des Western Interior Basins als eigene Formation bezeichnet,31Cobban, W. A., & Reeside, J. B. (1952). Correlation of the Cretaceous formations of the Western Interior of the United States. Geological Society of America Bulletin, 63, 1011–1044. nachdem aber auch andere Forscher die Hell Creek Formation in South Dakota bereits als solche erwähnt hatten.32Colbert, E. H., & Bump, J. D. (1947). A skull of Torosaurus from South Dakota and a revision of the genus. Proceedings of the Academy of Natural Sciences of Philadelphia, 99, 93–106. Cobban und Reeside legten jedoch ebenfalls keinen Typusaufschluss fest, und trotz des wachsenden Interesses blieb dieses Problem bis 2014 bestehen, als Hartman et al. endlich einen Lectostratotyp beschrieben.33Hartman, J. H., Butler, R. D., Weiler, M. W., & Schumaker, K. K. (2014). Context, naming, and formal designation of the Cretaceous Hell Creek Formation lectostratotype, Garfield County, Montana. Geological Society of America Special Papers, 503, 89–121. doi: 10.1130/2014.2503(02) In den letzten Jahren hat sich vor allem Fowler mit der Stratigraphie der Hell Creek Formation befasst und sie neu bewertet.34Fowler, D. (2020). The Hell Creek Formation, Montana – A stratigraphic review and revision based on a sequence stratigraphic approach. Geosciences, 10(11), 435. doi: 10.3390/geosciences10110435 Aus historischen Gründen verläuft heute die „Grenze“ zwischen Hell Creek– und Lance Formation also einfach entlang der Staatsgrenzen von Wyoming zu seinen Nachbarstaaten. Dies spiegelt natürlich keine geologische Realität wider, sondern ist eine reine Nomenklaturgrenze. Geologisch betrachtet handelt es sich aber um ein durchgehendes Ablagerungssystem, das einheitlich während der späten Kreidezeit entstanden ist. Viele Forscher sprechen daher lieber vom Hell Creek-Lance System, um Missverständnisse zu vermeiden.
Karte der Aufschlüsse

Karte mit den Aufschlüssen des marinen Pierre Shale und der Fox Hills Formation, sowie der lakustrinen Hell Creek– und Lance Formation aus der obersten Kreidezeit, sowie der paläozänen Fort Union Formation, alle in den Williston- und Powder-River-Becken. Modifizierte Karte nach Hartman (2002), aus dem als gemeinfrei gekennzeichneten Paper von Denver Fowler (2020). Dort heruntergeladen am 18.10.2025.35Fowler, D. (2020). The Hell Creek Formation, Montana – A stratigraphic review and revision based on a sequence stratigraphic approach. Geosciences, 10(11), 435. doi: 10.3390/geosciences1011043536Broad, W. J., & Chang, K. (2019). Fossil site reveals day that meteor hit Earth and, maybe, wiped out dinosaurs. The New York Times. Retrieved April 1, 2019.
Marine Fazies
Beinahe ebenso strittig ist die Zuweisung der marinen Ablagerungen beziehungsweise die Frage, ob jene Abschnitte, die sich in den Flachwasserzonen der Küstenbereiche des schwindenden Pierre Seaways bildeten, noch zur Hell Creek– oder Lance Formation oder doch zum Pierre Shale oder zur Fox Hills Formation gehören. Einige Arbeiten schreiben zum Beispiel über den marinen Breien Member als Teil der Hell Creek Formation und über den ebenfalls marinen Cannonball Member als Teil der Lance Formation. Andere Autoren trennen wiederum strikter und weisen alles, was marin ist, den marinen Lagerstätten zu. Die Frage, wer nun recht hat, ist schwer zu beantworten. Das Meer ist schließlich nicht einheitlich und linear zurückgewichen, sodass die einst marinen Sedimente nicht einfach von terrestrischen überlagert wurden. Oft ist es nämlich genau umgekehrt: Das Meer kehrte nach einer ersten Verlandung manchmal wieder zurück und hinterließ über älteren Teilen des Lebensraums von Tyrannosaurus und Triceratops erneut Meeresablagerungen! Die Küstenverläufe veränderten sich während des Maastrichtiums mehrfach und in verschiedene Richtungen. Schon eine einzige Sturmflut konnte die Stratigraphie einer bestimmten Region über Jahrtausende hinweg neu prägen. Und so ist das Zurückweichen des Pierre Seaways nicht als konsequentes Ereignis zu verfolgen, sondern allenfalls als Trend. Aus diesem Grund kann man sowohl die Hell Creek– und Lance Formation als auch die Ferris Formation zumindest teilweise sowohl als Land- als auch als Meereslagerstätten einordnen.

Heutige Lage der Hell Creek Formation:
Lage: Montana, North Dakota, South Dakota (USA); äquivalente Fazies in Wyoming werden oft mit dazu gerechnet, aufgrund historischer Kartierungstraditionen aber als Lance Formation geführt. Tatsächlich bilden beide Formationen aber eine zusammenhängende stratigraphische Einheit.
Benannt: 1907 von Barnum Brown
Koordinaten heute: 46.9°N 101.5°W
Paläo-Koordinaten: 52.6°N 74.4°W
Alter: 68 – 66 Ma
Liegt unter: Fort Union Formation
Liegt über: Fox Hills Formation
Gruppe: Montana Group
Subeinheiten: Breien Member, Little Beaver Creek Member, Middle Sandstone Member, Pretty Butte Member
Paläo-Lage der Hell Creek Formation:
Die Hell Creek Formation in meinen Büchern:
![]() |
Die Hell Creek Formation ist einer der Haupthandlungsorte von meiner Abenteuer-Romanreihe Die weißen Steine. Darin gerät eine Schulklasse, die eigentlich auf Klassenfahrt fahren wollte, mitten in ein missglücktes Militärexperiment und wird dabei in die späte Kreidezeit verschlagen. Dort, in der gnadenlosen Wildnis der Urzeit, müssen die Teenager um ihr Überleben kämpfen. |
![]() |
Auch in Mein zauberhaftes Dinosaurierbuch bereist du in einer der Geschichten eine kreidezeitliche Flusslandschaft, die in der Hell Creek Formation liegt. Dort lernst du den kleinen Dakotaraptor Razor kennen, mit dem du gemeinsam auf einen Angelausflug gehst. Auch Edmontosaurus, ein großer Pflanzenfresser mit Entenschnabel, tritt in der Geschichte auf. |


Fossilbericht
Die Hell Creek Formation gehört zu den bedeutendsten Fossilarchiven des späten Maastrichtiums. Einige der berühmtesten Dinosaurier überhaupt stammen von hier, wie Tyrannosaurus rex und Triceratops. Häufig waren auch Edmontosaurus, Ankylosaurus, Pachycephalosaurus sowie kleinere Raubdinosaurier und viele vogelähnliche Formen. Neben isolierten Zähnen und Knochen wurden Schädel, zusammenhängende Skelette und Hautabdrücke gefunden. Diese Überlieferung erlaubt Untersuchungen zu Wachstum, Körperbau, Verletzungen und zur Zusammensetzung der Dinosauriergemeinschaften.37Horner, J. R., Goodwin, M. B. & Myhrvold, N. (2011). Dinosaur Census Reveals Abundant Tyrannosaurus and Rare Ontogenetic Stages in the Upper Cretaceous Hell Creek Formation (Maastrichtian), Montana, USA. PLOS ONE 6(2), e16574. doi:10.1371/journal.pone.0016574 Der Fossilbericht reicht jedoch weit über die großen Landwirbeltiere hinaus: Schildkröten, Krokodilartige, Champsosaurier, Echsen, Schlangen und Amphibien dokumentieren die Bewohner der Flusslandschaften. Fische, darunter Haie und Rochen, ergänzen das Bild der Gewässerfauna. Auch zahlreiche Vögel und überwiegend kleine Säugetiere sind nachgewiesen, letztere meist nur durch winzige Zähne und Kieferreste. Besonders ergiebig sind sogenannte Mikrofundstellen, an denen zahlreiche kleine Fossilien auf einmal zusammenkommen. Solche Ansammlungen erschließen Tiergruppen, die beim Suchen nach großen Skeletten leicht übersehen werden. Ihre Zusammensetzung hängt allerdings auch von Transport, Ablagerungsbedingungen und Erhaltung ab. Fundhäufigkeiten entsprechen deshalb nicht unmittelbar den Häufigkeiten der lebenden Tiere.38Pearson, D., Schaeffer, T., Johnson, K. R., Nichols, D. J. & Hunter, J. P. (2002). Vertebrate biostratigraphy of the Hell Creek Formation in southwestern North Dakota and northwestern South Dakota. Geological Society of America Special Paper 361, 145–167. doi:10.1130/0-8137-2361-2.145
Ebenso aufschlussreich ist der pflanzliche Fossilbericht: Blattabdrücke, Holz, Samen, Pollen und Sporen ermöglichen die Rekonstruktion der Vegetation und ihrer Veränderungen. Blütenpflanzen prägten die Flora, begleitet von Nadelbäumen und Farnen. Die Form und Vielfalt fossiler Blätter liefern Hinweise auf Klima und Lebensräume; Pollen und Sporen erlauben die zeitliche Einordnung verschiedener Fundschichten.39Johnson, K. R. (2002). Megaflora of the Hell Creek and lower Fort Union Formations in the western Dakotas – vegetational response to climate change, the Cretaceous–Tertiary boundary event, and rapid marine transgression. In The Hell Creek Formation and the Cretaceous–Tertiary boundary in the northern Great Plains – An integrated continental record of the end of the Cretaceous. doi:10.1130/0-8137-2361-2.32940Shoemaker, R. E. (1966). Fossil leaves of the Hell Creek and Tullock Formations of eastern Montana. Palaeontographica B, 119, 54–75.41Nichols, D. J. (2002). Palynology and palynostratigraphy of the Hell Creek Formation in North Dakota: A microfossil record of plants at the end of Cretaceous time. Geological Society of America Special Paper 361, 393–456. doi:10.1130/0-8137-2361-2.393 Muscheln und Schnecken dokumentieren aquatische Lebensgemeinschaften, während Fraßspuren an Blättern Beziehungen zwischen Pflanzen und Insekten sichtbar machen.42Labandeira, C. C., Johnson, K. R. & Wilf, P. (2002). Impact of the terminal Cretaceous event on plant-insect associations. Proceedings of the National Academy of Sciences 99(4), 2061–2066. doi:10.1073/pnas.042492999 Ihre besondere wissenschaftliche Bedeutung gewinnt die Formation durch ihre Nähe zur Kreide-Paläogen-Grenze. Gemeinsam mit der darüberliegenden Fort Union Formation ermöglicht sie Vergleiche der Ökosysteme vor und nach dem Chicxulub-Einschlag. Dabei zeigen sich das Verschwinden der nichtvogelartigen Dinosaurier, erhebliche Verluste unter Pflanzen und Säugetieren sowie unterschiedliche Überlebenschancen anderer Gruppen. Die anschließende Erholung wird vor allem in den paläozänen Schichten der Fort Union Formation greifbar.43Wilson, G. P. (2014). Mammalian extinction, survival, and recovery dynamics across the Cretaceous-Paleogene boundary in northeastern Montana, USA. Geological Society of America Special Paper 503, 365–392. doi:10.1130/2014.2503(15)
![]() |
Die Artenvielfalt der Hell Creek Formation sowie ihrer Nachbarformationen sind in einem eigenen Artikel gelistet. Alle spektakulären Lebewesen, also alle Pflanzen und Tiere, von den kleinen Wirbellosen über die Fische, Amphibien, Säugetiere und Reptilien bis hin zu den famosen Dinosauriern, die dort lebten, findest du hier!
Alle Lebewesen des Meeres, also von den Muscheln, Kopffüßern und Fischen, bis hin zu den mächtigen Meeresreptilien findest du hingegen hier! |
Mit meinem Editor kannst du die Tiere dieses bemerkenswerten Lebensraums miteinander vergleichen!
Weitere Lagerstätten an den Gestaden des Binnenmeeres:
![]() |
|
Weitere Lagerstätten des Pierre Seaway:
![]() |
|
Weitere Lagerstätten aus Mein traumhaftes Dinosaurier-Buch:
![]() |
Hell Creek Formation – South Dakota (USA) vor 66 Ma
Prince Creek Formation – Alaska (USA) vor 69 Ma Djadochta Formation – Mongolei vor 74 Ma Niobrara Chalk Formation – Kansas vor 85 Ma Bahariya Formation – Ägypten vor 100 Ma Yixian Formation – Liaoning (China) vor 125 Ma Altmühltal Formation – Bayern (Deutschland) vor 155 Ma Posidonienschiefer – Baden-Württemberg (Deutschland) vor 180 Ma Trossingen Formation – Baden Württemberg (Deutschland) vor 210 Ma Chinle Formation – Arizona (USA) vor 225 Ma |
Alle anderen Lagerstätten, die in meinen Büchern eine Rolle spielen, erreichst du über meine Interaktive Karte:
Quellenangaben:
- 1White, P. D., Fastovsky, D. E., & Sheehan, P. M. (1998). Taphonomy and suggested structure of the dinosaurian assemblage of the Hell Creek Formation (Maastrichtian), eastern Montana and western North Dakota. Palaios, 13(1), 41–51. doi: 10.2307/3515280 ↩︎
- 2White, P. D., Fastovsky, D. E., & Sheehan, P. M. (1998). Taphonomy and suggested structure of the dinosaurian assemblage of the Hell Creek Formation (Maastrichtian), eastern Montana and western North Dakota. Palaios, 13(1), 41–51. doi: 10.2307/3515280 ↩︎
- 3Hartman, J. H., & Kirkland, J. I. (2002). Brackish and marine mollusks of the Hell Creek Formation of North Dakota: Evidence for a persisting Cretaceous seaway. Geological Society of America Special Paper, 361, 271–296. doi: 10.1130/0-8137-2361-2.271 ↩︎
- 4Lerbekmo, J. F. (2009). Glacioeustatic sea level fall marking the base of supercycle TA-1 at 66.5 Ma recorded by the kaolinization of the Whitemud Formation and the Colgate Member of the Fox Hills Formation. Marine and Petroleum Geology, 26, 1299–1303. doi: 10.1016/j.marpetgeo.2008.08.001 ↩︎
- 5Collier, A. J., & Knechtel, M. M. (1939). Coal resources of McCone County, Montana. U.S. Geological Survey Bulletin, 905, 1–80. ↩︎
- 6Archibald, J. D. et al. (1982). Upper Cretaceous–Paleocene biostratigraphy and magnetostratigraphy, Hell Creek and Tullock formations, northeastern Montana. Geology, 10(3), 153–159. doi: 10.1130/0091-7613(1982)10<153:UCBAMH>2.0.CO;2 ↩︎
- 7Fastovsky, D. E., & Dott, R. H. (1986). Sedimentology, stratigraphy, and extinctions during the Cretaceous–Paleogene transition at Bug Creek, Montana. Geology, 14, 279–282. doi: 10.1130/0091-7613(1986)14<279:SSAEDT>2.0.CO;2 ↩︎
- 8Johnson, K. R., Nichols, D. J., & Hartman, J. H. (2002). Hell Creek Formation: A 2001 synthesis. In J. H. Hartman, K. R. Johnson, & D. J. Nichols (Eds.), The Hell Creek Formation and the Cretaceous–Tertiary boundary in the northern Great Plains (GSA Special Paper 361, pp. 503–510). Geological Society of America. doi: 10.1130/0-8137-2361-2.503 ↩︎
- 9Archibald, J. D. et al. (1982). Upper Cretaceous–Paleocene biostratigraphy and magnetostratigraphy, Hell Creek and Tullock formations, northeastern Montana. Geology, 10(3), 153–159. doi: 10.1130/0091-7613(1982)10<153:UCBAMH>2.0.CO;2 ↩︎
- 10Fastovsky, D. E., & Dott, R. H. (1986). Sedimentology, stratigraphy, and extinctions during the Cretaceous–Paleogene transition at Bug Creek, Montana. Geology, 14, 279–282. doi: 10.1130/0091-7613(1986)14<279:SSAEDT>2.0.CO;2 ↩︎
- 11Archibald, J. D. (2011). Extinction and radiation – How the fall of dinosaurs led to the rise of mammals (1st ed.). Johns Hopkins University Press. doi: 10.1017/S0016756811000690 ↩︎
- 12Fastovsky, D. E., & Bercovici, A. (2016). The Hell Creek Formation and its contribution to the Cretaceous–Paleogene extinction: A short primer. Cretaceous Research, 57, 368–390. doi: 10.1016/j.cretres.2015.07.007 ↩︎
- 13Fowler, D. (2020). The Hell Creek Formation, Montana – A stratigraphic review and revision based on a sequence stratigraphic approach. Geosciences, 10(11), 435. doi: 10.3390/geosciences10110435 ↩︎
- 14Husson, D. et al. (2011). Astronomical calibration of the Maastrichtian (Late Cretaceous). Earth and Planetary Science Letters, 305(3), 328–340. doi: 10.1016/j.epsl.2011.03.008 ↩︎
- 15LeCain, R. (2010). Magnetostratigraphy of the Hell Creek and lower Fort Union formations in northeast Montana [Unpublished thesis]. ↩︎
- 16DePalma, R. et al. (2017). Life after impact: A remarkable mammal burrow from the Chicxulub aftermath in the Hell Creek Formation, North Dakota. GSA Annual Meeting, Paper No. 113-16. ↩︎
- 17Smit, J. et al. (2017). Tanis, a mixed marine-continental event deposit at the KPG Boundary in North Dakota caused by a seiche triggered by seismic waves of the Chicxulub Impact. GSA Annual Meeting, Paper No. 113-15. ↩︎
- 18DePalma, R. A. et al. (2019). A seismically induced onshore surge deposit at the K–Pg boundary, North Dakota. Proceedings of the National Academy of Sciences, 116(17), 8190–8199. doi: 10.1073/pnas.1817407116 ↩︎
- 19Hond, B. den (2021). Asteroid impact in vivid detail. New Scientist, 252(3357), 13. doi:10.1016/S0262-4079(21)01869-8 ↩︎
- 20Hilton, E. J. & Grande, L. (2023). Late Cretaceous Sturgeons (Acipenseridae) from North America, with two new species from the Tanis Site in the Hell Creek Formation in North Dakota, USA. Journal of Paleontology, 97(1), 189–217. doi:10.1017/jpa.2022.81 ↩︎
- 21Hilton, E. J. et al. (2023). New paddlefishes (Acipenseriformes, Polyodontidae) from the Late Cretaceous Tanis Site of the Hell Creek Formation in North Dakota, USA. Journal of Paleontology, 97(3), 675–692. doi:10.1017/jpa.2023.19 ↩︎
- 22A Turtle from the Tanis KPG Mass-Death Assemblage: Further Evidence for Circum-Riparian Disruption by a Massive Chicxulub Impact-Triggered Surge (2021). Geological Society of America Abstracts with Programs, 53(6). ↩︎
- 23During, M. A. D. et al. (2022). The Mesozoic terminated in boreal spring. Nature, 603(7899), 91–94. doi:10.1038/s41586-022-04446-1 ↩︎
- 24DePalma, R. A. et al. (2021). Seasonal calibration of the end-cretaceous Chicxulub impact event. Scientific Reports, 11(1), 23704. doi:10.1038/s41598-021-03232-9 ↩︎
- 25During, M. A. D. et al. (2024). Calibrations without raw data—A response to “Seasonal calibration of the end-cretaceous Chicxulub impact event”. PeerJ, 12, e18519. doi:10.7717/peerj.18519 ↩︎
- 26Turner, B. W. (2010). Testing the local diachroneity of the terrestrial lithostratigraphic K–Pg boundary, northern Montana (Master’s thesis). Montana State University, Bozeman, MT, USA. ↩︎
- 27Flight, J. N. (2004). Sequence stratigraphic analysis of the Fox Hills and Hell Creek formations (Maastrichtian), eastern Montana, and its relationship to dinosaur paleontology (Master’s thesis). Montana State University, Bozeman, MT, USA. ↩︎
- 28Brown, B. (1907). The Hell Creek beds of the Upper Cretaceous of Montana – Their relation to contiguous deposits, with faunal and floral lists, and a discussion of their correlation. Bulletin of the American Museum of Natural History, 23, 823–845. ↩︎
- 29Brown, B. (1914). Cretaceous–Eocene correlation in New Mexico, Wyoming, Montana, Alberta. Geological Society of America Bulletin, 25, 355–380. ↩︎
- 30Gilmore, C. W. (1946). A new carnivorous dinosaur from the Lance Formation of Montana. Smithsonian Miscellaneous Collections, 106, 1–19. ↩︎
- 31Cobban, W. A., & Reeside, J. B. (1952). Correlation of the Cretaceous formations of the Western Interior of the United States. Geological Society of America Bulletin, 63, 1011–1044. ↩︎
- 32Colbert, E. H., & Bump, J. D. (1947). A skull of Torosaurus from South Dakota and a revision of the genus. Proceedings of the Academy of Natural Sciences of Philadelphia, 99, 93–106. ↩︎
- 33Hartman, J. H., Butler, R. D., Weiler, M. W., & Schumaker, K. K. (2014). Context, naming, and formal designation of the Cretaceous Hell Creek Formation lectostratotype, Garfield County, Montana. Geological Society of America Special Papers, 503, 89–121. doi: 10.1130/2014.2503(02) ↩︎
- 34Fowler, D. (2020). The Hell Creek Formation, Montana – A stratigraphic review and revision based on a sequence stratigraphic approach. Geosciences, 10(11), 435. doi: 10.3390/geosciences10110435 ↩︎
- 35Fowler, D. (2020). The Hell Creek Formation, Montana – A stratigraphic review and revision based on a sequence stratigraphic approach. Geosciences, 10(11), 435. doi: 10.3390/geosciences10110435 ↩︎
- 36Broad, W. J., & Chang, K. (2019). Fossil site reveals day that meteor hit Earth and, maybe, wiped out dinosaurs. The New York Times. Retrieved April 1, 2019. ↩︎
- 37Horner, J. R., Goodwin, M. B. & Myhrvold, N. (2011). Dinosaur Census Reveals Abundant Tyrannosaurus and Rare Ontogenetic Stages in the Upper Cretaceous Hell Creek Formation (Maastrichtian), Montana, USA. PLOS ONE 6(2), e16574. doi:10.1371/journal.pone.0016574 ↩︎
- 38Pearson, D., Schaeffer, T., Johnson, K. R., Nichols, D. J. & Hunter, J. P. (2002). Vertebrate biostratigraphy of the Hell Creek Formation in southwestern North Dakota and northwestern South Dakota. Geological Society of America Special Paper 361, 145–167. doi:10.1130/0-8137-2361-2.145 ↩︎
- 39Johnson, K. R. (2002). Megaflora of the Hell Creek and lower Fort Union Formations in the western Dakotas – vegetational response to climate change, the Cretaceous–Tertiary boundary event, and rapid marine transgression. In The Hell Creek Formation and the Cretaceous–Tertiary boundary in the northern Great Plains – An integrated continental record of the end of the Cretaceous. doi:10.1130/0-8137-2361-2.329 ↩︎
- 40Shoemaker, R. E. (1966). Fossil leaves of the Hell Creek and Tullock Formations of eastern Montana. Palaeontographica B, 119, 54–75. ↩︎
- 41Nichols, D. J. (2002). Palynology and palynostratigraphy of the Hell Creek Formation in North Dakota: A microfossil record of plants at the end of Cretaceous time. Geological Society of America Special Paper 361, 393–456. doi:10.1130/0-8137-2361-2.393 ↩︎
- 42Labandeira, C. C., Johnson, K. R. & Wilf, P. (2002). Impact of the terminal Cretaceous event on plant-insect associations. Proceedings of the National Academy of Sciences 99(4), 2061–2066. doi:10.1073/pnas.042492999 ↩︎
- 43Wilson, G. P. (2014). Mammalian extinction, survival, and recovery dynamics across the Cretaceous-Paleogene boundary in northeastern Montana, USA. Geological Society of America Special Paper 503, 365–392. doi:10.1130/2014.2503(15) ↩︎
Hat dir dieser Beitrag gefallen?
Für noch mehr Lesestoff schau gerne in die Kategorie Meine Bücher. Alle meine Werke findest du auch in der Sidebar rechts. Dort gibt es auch einen Direktlink zu Amazon, wo du sie gleich bestellen kannst. ➡️
Wie kannst du Die Weißen Steine sonst noch unterstützen?
Klar, in erster Linie natürlich, wenn du dir eines meiner Bücher kaufst. Aber du kannst mir auch auf anderen Wegen eine große Freude machen:
- Teile diesen Beitrag auf deinen Social-Media-Kanälen!
- Schreibe mir eine nette Rezension auf Amazon!
- Kaufe hier auf der Website über Affiliate Links ein!
Ich kriege übrigens auch eine kleine Unterstützung, wenn du etwas völlig anderes kaufst. Es muss nicht unbedingt der hier beworbene Artikel sein! Jeder kleine Centbetrag hilft, diese Seite am Laufen zu erhalten.
![]() |
Zusammen mit meiner lieben Frau Sahar habe ich auch noch eine Menge mehr zu bieten! Sahar ist nämlich eine großartige Künstlerin und fertigt Gemälde, Lesezeichen, Stofftaschen und viele andere coole Artikel an. Auch mit tollen Urzeit-Motiven! Klick dich einfach mal durch die Beiträge in der Kategorie Produkte & Services. Bestimmt findest du da etwas nach deinem Geschmack. Oder auch ein schönes Geschenk für deine Lieben. |
Einen Grund, anderen eine Freude zu bereiten, findet man schließlich immer!







