Willkommen zu den wöchentlichen Paläo-News! Jeden Sonntag fasse ich für dich ganz aktuell die wichtigsten neuen Studien aus der Dinosaurierforschung verständlich zusammen, damit du in wenigen Minuten auf dem neuesten Stand der Paläontologie bleibst. Wenn du mehr über Dinosaurier erfahren möchtest, dann bleib jetzt dran! Hier findest du die Paläo-News aus den KW 29 & 30 2026.

Die aktuellen Meldungen:
Ceratocaudia antiqua |
Früher Macronarier aus Indien beschriebenNatarajan et al. beschreiben mit Ceratocaudia antiqua einen neuen, etwa sieben Meter langen Sauropoden aus der Kaladongar Formation im indischen Kachchh-Becken. Kennzeichnend sind unter anderem ein hornartiger Kamm an vorderen Schwanzwirbeln sowie besondere Merkmale an Halswirbeln, Chevronknochen, Schienbein und Wadenbein. Phylogenetische Analysen ordnen die Art als frühen, nicht-titanosauriformen Macronarier ein. Knochenhistologie und krankhafte Veränderungen deuten auf ein hohes Alter des Individuums hin. Möglicherweise handelte es sich also um eine zwergwüchsige Form. Ceratocaudia antiqua ist der bislang älteste sicher bestimmbare macronarische Neosauropode Indiens und zählt weltweit zu den frühesten Vertretern dieser Gruppe.1Natarajan, A. et al. (2026). A new diminutive Jurassic neosauropod from the Kaladongar Formation (Khadir Uplift) of the Kachchh Basin, western India. Journal of Vertebrate Paleontology, e2677749. doi:10.1080/02724634.2026.2677749 |
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Titanosaurier aus Auca Mahuevo brüteten in offenen NesternCapurro & Fernández untersuchen fossile Eier vom berühmten argentinischen Fundort Auca Mahuevo. Dabei zeigten sie, dass die Titanosaurier ihre Gelege dort wahrscheinlich nicht vollständig bedeckt beziehungsweise vergraben haben, wie man es zuvor angenommen hatte. Die Forschenden verglichen Eier aus den beiden obersten Fundschichten und fanden nur geringe Unterschiede, vor allem bei Schalendicke und Größe der Oberflächenornamente. Berechnungen zur Porosität und Wasserdampfleitfähigkeit ergaben Werte, die heutigen Archosauriereiern aus offenen Nestern entsprechen. Damit unterscheiden sich die Eier von ähnlichen Funden aus Europa und Argentinien, die eher auf bedeckte Nester hinweisen. Die Ergebnisse belegen eine größere Vielfalt im Brutverhalten der Sauropoden als bislang angenommen. Möglicherweise haben die Sauropoden am Auca Mahuevo ihre Eier somit auch nicht direkt nach der Ablage verlassen, sondern ihre Nester bis zum Schlüpfen ihrer Jungen bewacht.2Capurro, I. O. & Fernández, M. S. (2026). The Auca Mahuevo nesting site (Upper Cretaceous, Argentina), revisited: New insights into the structural diversity and incubation mode of titanosaur (Dinosauria, Sauropoda) eggs. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology. doi:10.1080/08912963.2026.2688220 |
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Nicht (nur) das „Geschoss“, sondern (auch) der Untergrund beim Chicxulub-Ereignis ursächlich für großes MassenaussterbenMakhatadze et al. zeigen anhand von Nickel-Isotopenmessungen aus marinen Tonen, die während des Impaktauswurf des Chicxulub-Meteoriten entstanden, dass der Impaktor wahrscheinlich zu den CO-Chondriten oder eng verwandten ungruppierten kohlenstoffhaltigen Chondriten gehörte. Damit lässt sich seine Herkunft genauer eingrenzen als durch frühere geochemische Analysen. CO-Chondriten enthalten deutlich weniger flüchtige Stoffe als viele andere kohlenstoffhaltige Meteorite und dürften beim Einschlag daher vergleichsweise wenig Schwefel, Wasser oder andere klimawirksame Substanzen freigesetzt haben. Das stärkt die Annahme, dass ein großer Teil der globalen Klimafolgen sowie auch der Säure-Regen durch verdampfte Gesteine am Einschlagsort selbst ausgelöst wurde.3Makhatadze, G. V. et al. (2026). The origin of Cretaceous-Palaeogene impactor revealed by nickel isotopes. Science Advances, 12(29), eaef4858. doi:10.1126/sciadv.aef4858 |
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Über die Magen-Muskulatur bei DinosauriernTakasaki et al. untersuchen anhand der Form und Abrundung von Gastrolithen (Magensteine), wie die Verdauungsweise, Ernährung und Muskelkraft des Magens bei verschiedenen Dinosauriern ausgesehen haben könnte. Dazu nahmen sie auch einen Vergleich mit 104 Individuen aus 46 heute lebenden Archosaurierarten vor, die Magensteine ebenfalls schlucken. Übertragen auf Fossilien weisen kantige Magensteine bei Ornithischiern und Sauropoden auf geringe mechanische Zerkleinerung im Magen hin. Sauropoden verdauten ihre Nahrung demnach eher durch lange Verweildauer und Fermentation, viele Arten waren auch überhaupt nicht auf verschluckte Steine angewiesen. Abgerundete Gastrolithen belegen dagegen einen kräftigen Muskelmagen bereits bei Theropoden, wie z.B. bei frühen Maniraptoriformes. Besonders bei den Theropoden, die im Laufe der Evolution zu Pflanzenfressern wurden, erleichterte dies den Übergang zur Pflanzenkost, da diese oft nur noch kleine bzw. wenige bis gar keine Zähne mehr hatten.4Takasaki, R. et al. (2026). Gastrolith shape as an indicator of digestive function and its implications for dinosaurian digestive strategies. Paleobiology, 1–12. doi:10.1017/pab.2026.10112 |
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Corythosaurus-Babys bissen unerwartet kräftig zuDudgeon & Evans nehmen eine dreidimensionale biomechanische Analyse von Corythosaurus casuarius vor, die zeigt, dass sich die Ernährungsfähigkeiten dieses Entenschnabelsauriers während des Wachstums wohl deutlich veränderten. Erwachsene Tiere entwickelten zwar höhere absolute Beißkräfte und konnten vermutlich ein breiteres Spektrum an Pflanzen verarbeiten. Ihre Kiefermuskulatur wuchs jedoch negativ allometrisch, sodass Jungtiere gemessen an ihrer Körpergröße überraschend kräftig zubeißen konnten. Gleichzeitig verlagerte sich die Belastung im Schädel: Jungtiere zeigten ein ursprünglicheres Spannungsmuster, während bei erwachsenen Tieren mit ausgebildetem Kopfkamm die Schnauze entlastet und der Hirnschädel stärker beansprucht wurde.5Dudgeon, T. W. & Evans, D. C. (2026). Ontogenetic changes in the cranial biomechanics of a crested hadrosaurid dinosaur. Evolution, qpag135. doi:10.1093/evolut/qpag135 |
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Megaraptoriden jagten mit gewaltigen HandklauenSeculi Pereyra & Ibiricu untersuchen, warum Megaraptoriden unter den großen Raubdinosauriern ihre eher ungewöhnliche, auf die Vordergliedmaßen gestützte Jagdstrategie beibehielten. Die meisten anderen großen Carnivoren unter den Theropoden entwickelten kräftige Schädel und verkürzte Vordergliedmaßen. Mithilfe geometrisch-morphometrischer und phylogenetischer Analysen von 22 Handklauen des „Daumens“ untersuchten die Forschenden deren Form- und Größenentwicklung. Bei Megaraptoriden waren beide Merkmale eng gekoppelt und entwickelten sich nach einer frühen Phase rascher Veränderung in der mittleren Unterkreide zu einem spezialisierten, vergrößerten Klauentyp. Diese Form blieb anschließend vermutlich durch stabilisierende Selektion bis zum Ende der Kreidezeit weitgehend erhalten.6Seculi Pereyra, E. E. et al. (2026). The last weaponized arm: Macroevolutionary trends of megaraptorid manual claw I and forelimb integration in medium- to large-bodied non-avian theropods. Journal of Evolutionary Biology, voag061. doi:10.1093/jeb/voag061 |
Dinosaurier folgten den Ufern eines SeesXu et al. dokumentieren eine vielfältige Fährtenvergesellschaftung aus der unterkretazischen Matoushan Formation im Lufeng-Becken. Am Fundort Huashiban hinterließen vermutlich Sauropoden, große Theropoden sowie frühe Iguanodontier ihre Spuren. Die Fährten verlaufen überwiegend parallel zur damaligen Uferlinie, was auf regelmäßige Bewegungen entlang eines Sees hindeutet. Geringe Laufgeschwindigkeiten, zahlreiche Überlagerungen und nur wenige parallele Fährten sprechen für eine dauerhaft genutzte Umgebung. Das Verhältnis von Theropoden- zu Pflanzenfresserfährten von 1:9 zeigt – wie üblich – eine von herbivoren dominierte Gemeinschaft und stützt die Vorstellung einer weitgehend einheitlichen ostasiatischen Dinosaurierfauna der Unterkreide.7Xu, H. et al. (2026). Lower Cretaceous sauropod, theropod, and ornithopod dinosaur track assemblages from Yunnan Province, southwestern China: Ichnotaxonomy and paleoecology. Cretaceous Research, 106456. doi:10.1016/j.cretres.2026.106456 |
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Mögliche Titanosaurier-Nestmulde aus BolivienMeyer et al. beschreiben eine ungewöhnliche, schüsselförmige Vertiefung aus der oberkreidezeitlichen El Molino Formation in Bolivien. Die etwa 4,2 × 3,2 Meter große Struktur weist gebündelte Rillen und einzelne Kratzspuren auf, die vermutlich durch wiederholte Fuß- und Klauenbewegungen in weichem Sediment entstanden. Sedimentologische Merkmale sprechen gegen Ausspülung, Verwitterung oder moderne Eingriffe und stützen eine biologische Entstehung. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu Titanosaurierfährten interpretieren die Forschenden die Struktur vorsichtig als Grabespur und möglicherweise aufgegebene Nestmulde eines Titanosauriers.8Meyer, C. A. et al. (2026). Digging sauropods: Excavation behaviour or evidence for nest building? An example from the Late Cretaceous El Molino Formation (Maragua, Bolivia). Fossil Record, 29(2), 519–532. doi:10.3897/fr.29.198794 |
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Dinosaurier aus einem isolierten Gebirgsbecken ChinasDai et al. rekonstruieren die Dinosaurierfauna und Umweltbedingungen der oberkreidezeitlichen Zhengyang Formation im südwestchinesischen Chongqing. Die mehr als 100 Meter mächtige Abfolge entstand in einem begrenzten Becken zwischen Gebirgszügen und umfasst Schuttstrom-, Fluss- und Seeablagerungen. Fossilien von Hadrosauriern, Titanosauriern und Theropoden belegen eine ungewöhnlich vielfältige Dinosauriergemeinschaft in dieser kreidezeitlichen Berglandschaft. Sedimentologische und stratigraphische Daten zeigen einen klimatischen Wandel von überwiegend feuchten zu zunehmend trockenen Bedingungen. Die Ergebnisse liefern neue Hinweise zur Dinosaurierevolution sowie zur regionalen Korrelation ostasiatischer Festlandsablagerungen.9Dai, H. et al. (2026). Stratigraphy, sedimentology, and palaeoenvironment of dinosaur-bearing Upper Cretaceous Zhengyang Formation in Zhengyang Basin, Chongqing, Southwest China. Palaeoworld, 201158. doi:10.1016/j.palwor.2026.201158 |
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Schädelbau der Sauropodomorphen neu analysiertSchuurman, Bruner & Knoll weisen nach, dass die Schädelentwicklung der Sauropodomorphen stark durch räumliche Zwänge zwischen einzelnen Knochen geprägt wurde. Mithilfe anatomischer Netzwerkanalysen verglichen die Forschenden die Schädel von 14 Arten mit jeweils rund 40 Knochen und mehr als 100 Kontaktstellen. Besonders Hirnschädelknochen und Oberkiefer beeinflussten demnach die mögliche Formveränderung. Eine generelle Verringerung der Knochenzahl im Sinne von Willistons Gesetz ließ sich aber nicht bestätigen. Stattdessen unterscheiden sich Nicht-Sauropoden und Macronarier in der Gesamtintegration des Schädels, während dessen modulare Gliederung vor allem Schnauze und Hirnschädel trennt.10Schuurman, T., Bruner, E. & Knoll, F. (2026). Anatomical network analysis of sauropodomorph cranial topology. Palaeontology, 69(4), e70079. doi:10.1111/pala.70079 |
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Troodon konnte beidhändig gut greifenSerio et al. rekonstruieren den nahezu vollständigen Arm von Troodon formosus digital und untersuchen seine Bewegungsmöglichkeiten. Dazu kombinierten sie die Oberflächenscans mehrerer Fossilien und verglichen virtuelle Gelenkbewegungen mit 3D-gedruckten Modellen. Die Gelenke erlaubten stärkere Beugung als Streckung, während die Hand aber weiter gestreckt werden konnte als bei nah verwandten Theropoden. Einzelhändiges Greifen ließ sich nicht sicher nachweisen, doch das beidhändige Erfassen von Gegenständen war biomechanisch möglich. Damit könnte Troodon seine Vordergliedmaßen sowohl bei der Jagd als auch beim Bewegen oder Ordnen von Eiern eingesetzt haben.11Serio, M. et al. (2026). First forelimb reconstruction and range of motion assessment of the Late Cretaceous dinosaur Troodon formosus. PeerJ, 14, e20987. doi:10.7717/peerj.20987 |
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Malarguesaurus wuchs schnell und gleichmäßigPrevitera untersucht die Knochenhistologie von Malarguesaurus florenciae aus der oberkreidezeitlichen Portezuelo Formation. Dabei zeigt sich, dass dieser Titanosauriforme insgesamt rasch wuchs. Dünnschliffe verschiedener Skelettelemente weisen überwiegend fibrolamelläres Knochengewebe auf, das für hohe Wachstumsraten typisch ist. Auffällig ist jedoch das Fehlen klarer Wachstumsmarken, was auf ein weitgehend kontinuierliches Wachstum hindeuten könnte. Alternativ könnten solche Marken durch eine starke Umgestaltung der Knochenmatrix aber auch nachträglich zerstört worden sein. Die Studie liefert neue Einblicke in die Wachstumsgeschichte eines Sauropoden aus dem Neuquén-Becken.12Previtera, E. (2026). Paleohistology of Malarguesaurus florenciae remains from the Neuquén Group, Argentina. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology. doi:10.1080/08912963.2026.2689702 |
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Seltene Dinosaurierfährten aus der Oberkreide KanadasPlint & Helm untersuchen 19 überwiegend isolierte Dinosaurierfährten aus der oberkreidezeitlichen Marshybank Formation in Alberta. Die Spuren entstanden auf einer dicht bewachsenen Deltaebene mit Seen, Mooren, Flussarmen und Überflutungsflächen. Die meisten Fährten werden Ornithopoden zugeschrieben, darunter ein Exemplar von Hadrosauropodus. Daneben fanden sich wenige Theropoden- und mögliche Ankylosaurierspuren. Da Dinosauriernachweise aus dem Coniacium im nördlichen Bereich des Western Interior Seaway äußerst selten sind, liefert die Fundstelle wichtige Hinweise auf die damalige Fauna. Auffällig ist der deutliche Wechsel von einer zuvor ankylosaurierdominierten zu einer ornithopodendominierten Gemeinschaft.13Plint, A. G. & Helm, C. W. (2026). An upper Coniacian (Upper Cretaceous) dinosaur track record from a high-latitude delta plain setting, north-east British Columbia, Canada. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology. doi:10.1080/08912963.2026.2683023 |
Quellenangaben:
- 1Natarajan, A. et al. (2026). A new diminutive Jurassic neosauropod from the Kaladongar Formation (Khadir Uplift) of the Kachchh Basin, western India. Journal of Vertebrate Paleontology, e2677749. doi:10.1080/02724634.2026.2677749
- 2Capurro, I. O. & Fernández, M. S. (2026). The Auca Mahuevo nesting site (Upper Cretaceous, Argentina), revisited: New insights into the structural diversity and incubation mode of titanosaur (Dinosauria, Sauropoda) eggs. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology. doi:10.1080/08912963.2026.2688220
- 3Makhatadze, G. V. et al. (2026). The origin of Cretaceous-Palaeogene impactor revealed by nickel isotopes. Science Advances, 12(29), eaef4858. doi:10.1126/sciadv.aef4858
- 4Takasaki, R. et al. (2026). Gastrolith shape as an indicator of digestive function and its implications for dinosaurian digestive strategies. Paleobiology, 1–12. doi:10.1017/pab.2026.10112
- 5Dudgeon, T. W. & Evans, D. C. (2026). Ontogenetic changes in the cranial biomechanics of a crested hadrosaurid dinosaur. Evolution, qpag135. doi:10.1093/evolut/qpag135
- 6Seculi Pereyra, E. E. et al. (2026). The last weaponized arm: Macroevolutionary trends of megaraptorid manual claw I and forelimb integration in medium- to large-bodied non-avian theropods. Journal of Evolutionary Biology, voag061. doi:10.1093/jeb/voag061
- 7Xu, H. et al. (2026). Lower Cretaceous sauropod, theropod, and ornithopod dinosaur track assemblages from Yunnan Province, southwestern China: Ichnotaxonomy and paleoecology. Cretaceous Research, 106456. doi:10.1016/j.cretres.2026.106456
- 8Meyer, C. A. et al. (2026). Digging sauropods: Excavation behaviour or evidence for nest building? An example from the Late Cretaceous El Molino Formation (Maragua, Bolivia). Fossil Record, 29(2), 519–532. doi:10.3897/fr.29.198794
- 9Dai, H. et al. (2026). Stratigraphy, sedimentology, and palaeoenvironment of dinosaur-bearing Upper Cretaceous Zhengyang Formation in Zhengyang Basin, Chongqing, Southwest China. Palaeoworld, 201158. doi:10.1016/j.palwor.2026.201158
- 10Schuurman, T., Bruner, E. & Knoll, F. (2026). Anatomical network analysis of sauropodomorph cranial topology. Palaeontology, 69(4), e70079. doi:10.1111/pala.70079
- 11Serio, M. et al. (2026). First forelimb reconstruction and range of motion assessment of the Late Cretaceous dinosaur Troodon formosus. PeerJ, 14, e20987. doi:10.7717/peerj.20987
- 12Previtera, E. (2026). Paleohistology of Malarguesaurus florenciae remains from the Neuquén Group, Argentina. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology. doi:10.1080/08912963.2026.2689702
- 13Plint, A. G. & Helm, C. W. (2026). An upper Coniacian (Upper Cretaceous) dinosaur track record from a high-latitude delta plain setting, north-east British Columbia, Canada. Historical Biology: An International Journal of Paleobiology. doi:10.1080/08912963.2026.2683023
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